Dienstag, 8. September 2015

Bloggerin interviewt Bloggerin - mit der Bayrischen Quadratratschn Susanna


Ich würde Euch gerne einen ganz spezielle Bloggerin vorstellen. Die Bloggerin vom Blog Bayrische Quadratratschn, Susanna aus München.
 
Ein Blog bei dem es viel um München, Wies´n, Bayern und Heimat geht aber auf lustige und ironische Weise.

Besonders die Startseite mit der Karikatur von Susanna ist schon ein Hingucker.


Und das war auch meine erste Frage und jetza die Frong an Susanna -
Von wem hast du denn diese superlustige Karikatur bekommen?
Die Karikatur von mir, die ich als Header auf meiner Webseite benutze, hat mein lieber Freund, der Maler und Karikaturist Bernhard Prinz, gemacht. Unter anderem macht er auch ganz tolle große Gemälde – teils mit bayerischen Themen wie der Wiesn. Zur Zeit stellt er im Sofitel Hotel am Münchner Hauptbahnhof aus … die Ausstellung kostet keinen Eintritt, und man sollte sich seine großen Werke, die unter anderem schon bei Thomas Gottschalk oder Karl Lagerfeld hängen, nicht entgehen lassen.

Warum oder Was war bei dir der Grund das Bloggen zu beginnen? 
Meine Leidenschaft ist einfach das Schreiben – deswegen habe ich sie auch zu meinem Beruf gemacht! Schon bevor ich in die Schule gekommen bin, habe ich Kurzgeschichten geschrieben – und meine Begeisterung für Worte und Texte hat nie aufgehört. In meinem Job als Journalistin darf man sich in den Texten natürlich nicht immer verbal total frei austoben; aber ich habe eine Plattform gebraucht, auf der ich auch meine eigenen Gedanken und meine humorvolle Schreibweise ausleben kann. So kam die Idee mit dem Blog auf. Ich nenne ihn auch gerne „den Spielplatz für meine Synapsen“. 

Dein Blog ist ja sehr auf bayrische Themen bezogen, was war die Idee dafür? 
Ganz ehrlich war es eigentlich im wahrsten Sinne des Wortes eine „Schnapsidee“. Ich bin ein großer Trachten-Fan und liebe meine Heimatstadt München sehr. Beim Blödeln mit Freunden war die Idee auf einmal geboren. Irgendwann habe ich es einfach mal gewagt, über bayerische Themen, teils auch in Mundart, zu schreiben. Als ich damit angefangen habe, gab es sowas noch gar nicht; da hat es natürlich besonderen Spaß gemacht, weil ich innerhalb kürzester Zeit eine große Leserschaft hatte.
Mittlerweile schreibe ich auf dem Blog aber auch journalistische Texte – derzeit wird meine Seite komplett neu aufgesetzt und soll dann neben den lustigen Geschichten aus meinem Leben auch noch mehr Infos zu München und Bayern enthalten. Meine „Tipps für Wochenende“ kommen zum Beispiel sehr gut an.

Gerade deine Geschichten mit Augenzwinkern, wie du es ja selber beschreibst finde ich super. Leider gibt es sowas viel zu wenig und das will ich bei mir aufm Blog jetzt auch öfter machen. Wie bist du darauf gekommen satirische Artikel zu machen und welche Reaktionen bekommst du dafür?
 Ich bin ein kleiner Kindskopf – ich blödel gerne viel, erzähle schon immer viele lustige Geschichten und bin fasziniert von Menschen, die Themen – wenn sie auch noch so ernst sind – mit einem Quäntchen Humor verpacken können. Mit Humor bringt man, so denke ich, den Leuten bestimmte Themen einfacher näher – und jeder liest gerne lustige Geschichten und Witze oder schaut sich witzige Bilder an. Es macht Sinn, sich für seinen Blog eine Zielgruppe zu überlegen – und natürlich auch, welche Themen oder Arten des Schreibens es noch nicht so häufig gibt.
Die Reaktionen auf meine Texte sind eigentlich durchweg sehr gut. Ich bekomme sehr viel Mails mit Lob – viele schreiben mir auch lustige Ideen und Anregungen. Insgesamt scheint sich meine Leserschaft auf meiner Webseite recht gut zu amüsieren. Natürlich gibt es auch diese notorischen „Stänkerer“, die immer etwas zu meckern finden – die muss man einfach machen lassen und darf sich nicht darüber ärgern. Anfangs hat mich solch negatives Feedback – was bei mir ja eh kaum vorkommt – immer wahnsinnig beschäftigt. Dann habe ich ewig gegrübelt, was ich falsch gemacht haben könnte und warum sich jemand von meinem lustigen Geschichterl angegriffen gefühlt haben könnte. Mittlerweile habe ich aber gelernt, dass man diese „Streithanseln“ meist gar nicht verstehen muss – und mit dieser Erkenntnis lebt es sich auch tatsächlich besser.

Ich hab auch bei dir gelesen, dass du auch schon ein Buch gemacht hast. Kannst mal was kurz dazu sagen..., also für wen ist das Buch geeignet und um was geht es dabei? 
Das Buch ist im Grunde eine Zusammenfassung meiner meistgelesenen und beliebtesten Blogs/Kurzgeschichten. Die Veröffentlichung ist auch schon ein paar Jahre her – da ist noch nicht jeder mit einem Smartphone rumgerannt! Und da habe ich von vielen meiner Leser die Bitte gehört, dass sie meine Geschichten gerne auch auf dem Weg in die Arbeit oder im Urlaub lesen würden. Also habe ich das Buch im Selbstverlag veröffentlicht und es hat sich auch ganz gut verkauft. Mittlerweile weiß ich aber ehrlich gesagt gar nicht, ob es überhaupt noch erhältlich ist. Aber ich arbeite derzeit eh an etwas Neuem: ich schreibe schon eine Weile an einer Novelle und an einem Roman. Dann sollen die Leute lieber diese beiden Bücher kaufen, wenn sie fertig sind.…wann auch immer das sein wird.;-) 

Bei deinen Links hab ich gesehen, dass du auch die Homepage der Spider Murphy Gang bei dir verlinkt hast. Gibt es dazu eine Geschichte? 
Eine explizite Geschichte gibt es nicht dazu. Ich bin einfach ein Fan von den Spiders, habe sie schon x-mal live gesehen. Es ist einfach schön, wenn in Mundart gesungen wird. Ich liebe das. Früher gab es da auch einfach nur sehr weniger Künstler, die sich das getraut haben – aber das wird ja jetzt zum Glück wieder mehr!

Was machst du denn sonst so in deinem Leben wenn du nicht schreibst? 
Das Lustige ist: ich schreibe eigentlich wirklich jeden Tag. Das Schreiben ist aber, wie gesagt, als Journalistin auch mein Job. Dazu gehören auch Interviews, Berichte und Reportagen – ich liebe das Schreiben in jeder Form. Ansonsten male ich gerne; in meiner Wohnung hängen nur selbstgemalte Bilder oder Collagen. Ich treffe mich gerne mit Freunden, dann gehen wir gerade jetzt im Sommer meist an die Isar, irgendjemand hat immer eine Gitarre dabei, und dann wird gesungen und geratscht. Außerdem koche ich sehr gerne – da schnippel und brutzel ich schon mal drei Stunden für eine Mahlzeit in der Küche herum. Und ich bin ein großer Musikfan und gehe wahnsinnig gerne auf Konzerte.

Also mir gefällt dieser außergewöhnliche Blog wirklich sehr gut und ich hoffe Euch gefällt auch mein Beitrag zu Bloggerein interviewt Bloggerin.




Eure  Livia

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