Samstag, 31. Dezember 2016

Best of 2016: Mein Blogger-Jahr (Oktober bis Dezember)

Völlig überraschend, also jetzt der letzte Post in diesem Jahr von mir aus meiner Reihe - Best of 2016.  
Meine Highlights von Oktober bis Dezember:
Der Oktober stand schon sehr im Zeichen meiner Political Things-Reihe. Gleich bei 3 Politikern habe ich über meine politischen Jugendthemen nachgefragt. So beim Bundesvorsitzenden der Grünen Cem Özdemir und dem Vorsitzenden der Jungen Liberalen Konstantin Kuhle. Auch der Außenminister von Österreich Sebastian Kurz hatte interessante Antworten, besonders zwischen dem Vergleich der Jugendpolitik von Österreich zu unserer deutschen Jugendpolitik.
Der November war da schon wieder etwas bunter an Beiträgen. Von witzigen Comic oder Tierfotos bis hin zum 5.Kapitel meines Kinderbuches Sting. Sogar einer echten Popkultur Ikone und Grammy-Preisträger durfte ich einige Fragen über seine Zeit mit den Beatles stellen. Aber vor allem war ich in der Jury zum Jugendwort des Jahres und hab dabei auch YouTube-Star Viktor aka iBlali kennengelernt.
Im Dezember hatte ich wieder eine Weltmeisterin am Start, nämlich Freestyle Queen Lisa Zimmermann und mit der Bundestagsabgeordneten der jungen Union Katrin Albsteiger hab ich mich über den neuen Song der Spicegirls unterhalten. Zum Thema Umweltschutz ging auch einer meiner aufwendigsten Posts vor Kurzem online. 
Einer der erfolgreichsten Songs 2016 in den Charts ist "Die immer lacht" von Kerstin Ott und ich war die erste Bloggerin die Kerstin Ott über ihren Song interviewen durfte. 
 
Bei mir privat war das Jahr eigentlich total super. Ok, in der Schule gab´s mal ups and downs aber ich denke das ist ja auch ganz normal. Ich freue mich auf das neue Jahr und wünsche deshalb mal allen ein gutes neues Jahr 2017 mit meinem Lieblingsspruch von Albert Einstein: "Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat"

Happy new year 2017

Ich wünsche einen guten Rusch und ein cooles Feuerwerk



Freitag, 30. Dezember 2016

Best of 2016: Mein Blogger-Jahr (Juli bis September)

Meine Highlights von Juli bis September:
Im Juli ist meine Girlpower-Reihe so richtig ins Laufen gekommen. Mit Boxweltmeisterin Christina „Lady“Hammer hatte ich ein sehr gutes Interview und das witzigste hatte ich mit dem Comedian Simon Gosejohann. Er hat dabei auch die Fashionblogs ein bisschen veräppelt, was wirklich sehr lustig geworden ist. Der Juli war in München aber leider nicht immer lustig. Im Online-Magazin LangweileDich.net habe über den Amoklauf geschrieben, weil ich es doch relativ nah erlebt habe und für mich es wichtig war darüber zu schreiben, um damit besser klar zu kommen.
Im August traf ich die mega YouTube Stars „Die Lochis und ich war bei der Presseführung durch das Oktoberfestgelände dabei außerdem habe ich mal meine witzigsten Fotos gepostet. Den bis jetzt meist gelesensten Post auf meinem Blog veröffentlichte ich auch in diesem Monat. Für meine Reihe Political Thingsstellte ich den Bundesvorsitzenden der FDP Christian Linder Fragen über meine politischen Jugendthemen. Über 10.000 Menschen haben den Beitrag gelesen, was für meinen kleinen Blog schon sehr viel ist und ich muss zugeben, dass ich darüber immer noch ein bisschen überrascht bin.
Auch der September hatte ein Highlight für meinen Blog. Mein neues Blog-Logo ging online. Der Comiczeichner Thomas von Kummant hat mich dafür als Superheldin gezeichnet. Das soll für mich auch so eine Art Symbol sein für Girlpower und bildlich darstellen, dass wir Jugendliche was drauf haben, also wenn wir wollen. Außerdem stellte ich das erste Backbuch vom Kuchenbäcker Tobias Müller vor, genau wie auch ein super Gastrezept über ein gesundes Banana-Split und ich machte mir mal Gedanken über das "gesunde" Pausenbrot.



Samstag, 24. Dezember 2016

IT´S CHRISTMAS TIME

EGAL OB OST ODER WEST,
EGAL OB SCHWARZ ODER WEIß,
EGAL WER, WO ODER WIE,
WIR FEIERN DOCH ALLE DAS SELBE FEST.



HAPPY CHRISTMAS


Sonntag, 18. Dezember 2016

Best of 2016: Mein Blogger-Jahr (April bis Juni)

Meine Highlights von April bis Juni:
Der April hatte auch gleich ein Highlight für mich, weil ich einen weltbekannten Schauspieler interviewen durfte. Tom Wlaschiha aus „Game of Thrones“ war so nett mir ein paar Fragen zu beantworten. Ebenso hab ich 2 Bücher vorgestellt und mich auch mit den beiden Autoren über ihr Werk unterhalten. Zum einen mit MelanieMühl und ihren Buch „Was Jugendliche heute wirklich denken“ und mit der Enkelin von Charlie Chaplin nämlich Laura Chaplin über ihr Buch „Lachen ist der erste Schritt zum Glück“.
Im Mai habe ich mir mal Gedanken über den Islam gemacht und mich gefragt, ob das Kopftuch in ein Klassenzimmer gehört aber auch warum ich froh bin ein Mädchen zu sein 😃. Die erste CD der Münchner HipHop Band Gadda Boheme ist erschienen und über diese Band berichte ich ja seit der Geburt der Band. Dann habe ich noch den österreichischen Schauspieler Hans Sigl über seine Rolle als Bergdoktor interviewt sowie Olympiasieger im Skispringen Gregor Schlierenzauer und außerdem habe ich die Frage beantwortet, warum der TV-Sender Sport 1 auch für uns Mädels interessant sein kann. Außerdem ging mein erster Beitrag für den München.de-Blog online über das Thema „14 Dinge, die ich als 14-Jährige an München liebe“.
Im Juni habe ich sehr viele Reaktionen für den Artikel bekommen den ich für meine Kolumne im Online-Magazin LangweiligDich.net geschrieben habe. Hier habe ich über Jugendliche und das Problem mit der Figur unter den Titel „Schlank, Schlanker am Schlankesten“ geschrieben und in meiner Kolumne für das Münchner Samstagsblatt schrieb ich über meine Lieblings-Sportart dem HipHop Tanzen. In diesem Monat wurde mein Blog auch 1 Jahr alt und habe dazu auch eine kleine Geburtstagsverlosung gemacht. Damals wie heute auch, bin ich sehr glücklich über meinen Blog und ich freue mich auf alle Leser und Kommentare, weil Bloggen ist einfach geil.
Alle "Best of 2016" Beiträge HIER

Livia´s Buch-Tipp: Der Styleguide München

Ich wünsche euch alle einen schönen Sonntag und als Tipp für alle Münchner Fans da draußen, einschließlich mir, wurde ein großer Traum war, denn die Autorin Susanne Perk-Kuhlmann hat das Buch „Styleguide München“ im NG Buchverlag und mit 256 Seiten rausgebracht. Ich liebe dieses Buch so extrem. Nicht nur wegen den vielen schönen Fotos unserer schönen Stadt, sondern auch wegen den zahlreichen Freitzeit-Tipps. 

 
An der Stelle möchte ich mich beim Redakteur des Münchner Samstagsblatt Herrn Clever-Rott nochmals herzlich für dieses Geschenk bedanken, denn für alle die es noch nicht wissen, ich hatte am Montag einen kleinen Unfall und hab mir mein Wadenbein angebrochen und zwei Bänder gerissen. Ich fand diese Geste von meinem ,,Samstagsblattchef“sehr nett und hier ist nochmal der Link meiner Kolumne im Münchner Samstagsblatt.

Samstag, 17. Dezember 2016

Best of 2016: Mein Blogger-Jahr (Januar bis März)

Ich hatte viele Blogger-Highlights in diesem Jahr und diese möchte ich hier in 4 Teilen gerne vorstellen: 
 
Januar - März

Mit Kira Grünberg, der schwer verunglückten österreichischen Sportlerin, hatte ich im Januar die Möglichkeit ein kleines Interview um über ihren Unfall zu schreiben. Das war am Anfang gar nicht so leicht für mich, aber Kira ist ein wirklich sehr positiver Mensch. Aus der Schweiz dagegen ist die Modebloggerin Michele Krüsi. Mit ihr und über ihren Fashionblog, der zum größten in der Schweiz gehört, habe ich 2 richtig schöne Beiträge machen können. Auch meine kleine Mitmach-Aktion „Das Mitmachrezept – 3 Zutaten immer neue Rezepte“ startete im Januar.

Im Februar hatte ich die Möglichkeit gleich 2 große Sportler zu treffen. Zum einen besuchte ich die Kickboxweltmeisterin Marie Lang beim Training und wir hatten dabei ein super Gespräch. Dann besuchte ich mal das Training des Fußball 2.Ligisten TSV1860 und unterhielt mich mit dem Trainer der Löwen Daniel Bierofka. Außerdem fand ich den Star-Doppelgänger vom Bergdoktor Hans Sigl und mein Kinderbuch Sting ging mit dem ersten Kapitel an den Start.
Im März habe ich mein Interesse an der Politik entdeckt. Dazu hab ich auch meinen ersten Post über Politik und Jugend geschrieben und mich mal kurz mit dem 2. Bürgermeister von München unterhalten. Von Boris Entrup aus Germanys next Topmodel hab ich ein total nettes Video bekommen und ich wurde von den „Stefans“ zu ihrer Radiosendung am Samstagvormittag ins Bayern 3 Studio eingeladen. Das war für mich auch ein super spannendes Erlebnis, man ist ja nicht jeden Tag in einer Radiosendung dabei.


Alle "Best of 2016" Beiträge HIER

Freitag, 16. Dezember 2016

Livia´s fröhlicher TV-Tipp für Heiligabend: Weihnachten mit Mickey Mouse

   Mickey und Pluto - Voll die kreativen Christbaum-Schmücker 😄

Foto: Disney Channel

Mickeys fröhliche und turbulente Weihnachtszeit - zu sehen auch am 24. 12. 2016 14:55 Uhr im Disney Channel.

Sonntag, 11. Dezember 2016

We are the world - Meine Gedanken über Klimawandel, Atomenergie und Umweltschutz

Für mich als Jugendliche sind die Themen Klimawandel, Ausstieg aus der Atomenergie und Umweltschutz sehr wichtig. Deshalb will ich hier mit diesem Post zeigen, dass ich mich mit dem Thema sehr auseinandersetze und vor allem möchte ich, dass das Thema nicht vergessen wird. In der Zukunft müssen wir Kinder und Jugendliche in der Welt leben, die uns überlassen wird. Ich möchte mit diesem Post nur zeigen, was ich als Jugendliche darüber denke und habe mir dafür auch prominente und fachliche Unterstützung geholt. Für mich war es wichtig viele Meinungen über diese Themen zu bekommen, damit ich mir auch eine eigene Meinung bilden kann.

Die Klimaerwärmung ist nur ein Schwindel – Das sagte zumindest mal Donald Trump. Weiß er somit mehr als alle anderen Klimaforscher?
Nein! Das hat mir der deutsche Umweltpreisträger und Deutschlands renommiertester Klimaforscher Mojib Latif auf meine Nachfrage so bestätigt.

Herr Latif zu meiner Frage: Herr Trump hat Unrecht. Es gibt einen großen Konsens in der internationalen Gemeinde der Klimaforscher/innen, dass der Hauptgrund für die globale Erderwärmung der Mensch ist. Das kann man auch in den Berichten des Weltklimarats (IPCC) HIER nachlesen. Wir stoßen enorme Mengen von sog. Treibhausgasen aus und diese erwärmen die Erde, ein Zusammenhang, den wir seit über 100 Jahren kennen.

Als ich diesen Bericht des Weltklimarats gelesen habe fiel mir auf, dass es für die Klimaveränderung eigentlich zwei Gründe gibt. Nämlich den Menschen und die natürliche Veränderung.
Wie mir die RTL- Wetterexpertin Maxi Biewer bestätigt hat, ändert sich das Klima im Laufe der Zeit immer wieder mal und die natürlichen Veränderungen kann man auch nicht beeinflussen oder vorhersagen. Aus ihrem Alltag im RTL – Wetterstudio schrieb mir Maxi Biewer dazu, dass die Vorhersage des Wetters in in den letzten Jahrzehnten zwar besser geworden ist, aber oft genug irren sich auch die Computermodelle. Deswegen wird für die Berechnung nicht nur das deutsche Computermodel sondern auch das britische, amerikanische, kanadische und schweizer Modell einbezogen. Es ist also sehr schwierig das Wetter oder gar das Klima vorherzusagen.

Die natürlichen Veränderungen im Bezug auf das Klima kann man natürlich nicht beeinflussen aber man kann doch an den Gründen was ändern, wo wir Menschen beteiligt sind.
Ich glaube, dass der Smog wie er in Peking des öfteren vorkommt, die Nuklearkatastrophe von Fukushima oder der ganze Plastikmüll in unseren Weltmeeren nicht unbedingt das gesündeste für unseren Planeten ist.
Der Smog ist für mich ein Beweis, dass einfach zu viele Autos – zu viele Schadstoffe ausstoßen.
Wie mir dazu auch der Bundesvorsitzende der Grünen Herr Cem Özdemir in einem Interview mal geschrieben hat wären Elektroautos und Strom aus Sonne und Windenergie eine absolut vernünftige Alternative zu Kohle- und Atomkraftwerke. 

HIER mein Post mit der Bayrischen Umweltministerin Frau Scharf mit dem Thema "Abschaltung unserer Kernkraftwerke und was dann?"
 
Das sehe ich genau so - Strom aus Sonne und Wind ist doch genial, es verpestet nicht unsere Luft oder ist auch sonst nicht schädlich für uns Menschen. Daher ist Cem Özdemir genau wie ich auch für den schnellen Ausstieg aus der Atomenergie. Wie die Nuklearkatastrophe von Fukushima gezeigt hat, ist mir diese Form von Energiegewinnung einfach viel zu gefährlich. Auch der Schauspieler und Bergdoktor-Darsteller Hans Sigl und seine Frau Susanne Sigl sind der gleichen Meinung. Sie sagen zu dem Thema Atomkraft folgendes: Wir haben schon vor vielen Jahren unseren Stromanbieter gewechselt zu "Naturstrom". Das ist einer der wenigen echten Öko-Stromanbieter, der keine Atomkraft einfließen lässt. Am Beispiel Tschernobyl und Fukushima hat man gesehen, auf welchem Pulverfass die Menschheit sitzt, das sie sich selbst gebaut hat. Leider macht es nur wenig Sinn, wenn Deutschland aussteigt, denn z.B. im Nachbarland Frankreich stehen unzählige Meiler sehr nah zu uns... Aber irgendein Anfang muss ja gemacht werden.
Außerdem fragte ich Herrn Özdemir als Politiker mit Einblick noch, was bei den ganzen Klimakonferenzen außer unendliche Diskussionen alles rausgekommen ist.
Herr Özdemir dazu: Das stimmt, es wurde schon sehr viel geredet. Sicher wird es auch noch viele Konferenzen geben müssen. Die jüngeren Generationen sind sich viel klarer darüber, dass wir endlich aufhören müssen, gegen unseren Planeten zu wirtschaften. Leider ist das noch nicht bei allen angekommen. Aber es gibt auch schon Erfolge. Nach den Verhandlungen von Paris haben 74 Nationen in einem Klimavertrag beschlossen, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Das ist doch was.

Da das Klima keine Grenzen kennt, war es für mich nicht nur interessant was der deutsche Bundesvorsitzender der Grünen Herr Özdemir, sondern auch die österreichische Parteichefin der Grünen Frau Eva Glawischnig über die Klimakonferenzen sagt.
Frau Glawischnig: Klimakonferenzen waren seit jeher ein wichtiges Instrument und haben das Thema Klima und Klimawandel fix ins das Bewusstsein der Menschen verankert. Die Weltklimakonferenz in Paris hat überhaupt Historisches geschafft: Erstmals haben sich die Staaten der Erde auf einen verbindlichen Klimavertrag geeinigt. Er wurde in überraschend schneller Geschwindigkeit von vielen Staaten der Erde, darunter USA, China, Indien und die gesamte EU, ratifiziert und wurde daher früher als erwartet geltendes Recht und damit für alle Staaten bindend. Schon alleine das zeigt die große Dynamik im internationalen Klimaschutz. Um den Weltklimavertrag umzusetzen, müssen alle Staaten dieser Welt ihre Ärmel hochkrempeln und sofort beginnen, Klimaschutzmaßnahmen zu setzen. Konkret für Österreich bedeutet das, die Energiewende aktiv voranzutreiben und klimaschädliche Energie hinter sich zu lassen. 

Genau das denke ich auch und vor allem auch eine Idee der österreichischen Grünen finde richtig gut. Nämlich in der Schule dem Thema mehr Raum zu geben also Klimaschutz durch Bildung. Aber unsere Umwelt kann man noch anders schützen. Der bekannte deutsche Karikaturist Jürgen Tomicek hat schon öfters mit seinen Zeichnungen darauf hingewiesen. Die besten Zeichnungen davon habe als Unterstützung für meinen Post bekommen. Besonders gut finde ich seine treffende Zeichnung mit der Plastiktüte als angreifender Hai (unten zu sehen). 

 

Umweltschutz ist daher für mich auch ein wichtiger Punkt. Gerade die Umweltverschmutzung als Raubtier zu zeichnen finde ich genial. Ich sehe immer wieder, dass Menschen achtlos etwas auf die Straße werfen oder auch die ganzen Plastikverpackungen für Lebensmittel oder sonstiges ist teilweise echt übertrieben.


Dazu 2 super Umweltschutz-Tipps:
Tipp 1: Umweltschutz wäre für mich auch endlich die Plastiktüten zu verbannen und stattdessen Tüten aus Papier zu verwenden. Und dazu habe ich zufällig einen super Tipp gelesen. Nämlich Einkaufstaschen aus alten Zeitungspapier basteln. Gelesen habe ich das im Blog „Verrückt nach München“ und HIER ist auch der Link dazu.

Tipp 2: Der RECUP - Die Idee dazu ist, einen Coffee to go zu genießen ohne die Umwelt zu belasten. 
HIER ist alles darüber zu lesen.

Ich bin nur eine ganz normale Jugendliche und Schülerin und möchte mit diesem Post auch nur meine Gedanken zeigen, wie wichtig das Thema für unsere Zukunft ist. Es gibt viele Meinungen über das Thema und wie sich letztendlich alles in den nächsten Jahren entwickelt, weiß ich natürlich nicht. Aber was ich sagen kann ist – Hey, wir haben doch nur diese eine Welt – bitte nicht vergessen!

Zum Schluss möchte ich mich auch bei allen bedanken die mir bei meinem Post geholfen haben wie Karikaturist Jürgen Tomicek, Klimaforscher Mojib Latif, Grünen Politiker Cem Özdemir und Eva Glawischnig, Maxi Biewer, Hans Sigl und bei allen anderen Menschen die mich dabei unterstützen und meinen Post teilen. 

Auch der Blog Spezialinfo hat den Post und mich dazu vorgestellt. - LINK - 


We are the world - don´t forget it!



Danke an den Grünen aus Deutschland und Österreich für das Teilen meines Beitrags auf ihrer Facebookseite  -JBL-



Samstag, 10. Dezember 2016

Best of 2016 – Livia´s Bergdoktor-Interviews

Das Beste aus meinen 3 Interviews mit den Schauspielern Hans Sigl, Ines Lutz und Ronja Forcher und der Frage was die Serie “Der Bergdoktor” für mich so beliebt macht?
Bei Hans Sigl möchte ich mich noch für das Selfie vor dem Gruber Hof mit Ines und Ronja bedanken.
Und genauso wie Hans Sigl mir, als junge Bloggerin hilft, einen guten Artikel zu schreiben, genauso ist auch für mich die Antwort der Frage. Der Grund warum diese Serie so beliebt und erfolgreich ist, ist die Nähe zu den Fans.
Ich hatte in diesem Jahr schon dreimal die Möglichkeit mit den wichtigsten Darstellern der Serie ein Interview zu machen. Mit 
Hans Sigl, Ines Lutz und Ronja Forcher, also 3 sehr wichtige Schauspieler der Serie und die besten Antworten möchte ich hier noch einmal zusammenfassen.
Besonders die 10.Staffel war bei allen Interviews ein Thema. Natürlich konnten keine Einzelheiten verraten werden aber einiges habe ich dennoch erfahren. So hat mir Hans Sigl zum Beispiel verraten, dass es für Martin Gruber Zeit wird, seine letzten zehn Jahre Revue passieren zu lassen und Ines Lutz hat über ihre Rolle Anne folgendes gesagt: Anne liebt diesen Mann, mit ihrem ganzen Herzen und unerschütterlich. Das ist tragisch und nicht besonders gesund für Anne, aber auch romantisch. Die Bergdoktor „Tochter“ Ronja Forcher denkt im Gegensatz dazu, dass Lilli in der Praxis ihres Vaters bleiben wird und/oder auch zurückgeht auf den Gruber Hof. Das Studieren wird daher eher unwahrscheinlich werden.
Was mich persönlich am meisten von Hans Sigl interessierte war vor allem wie viel privater Hans Sigl in der Rolle des „Martin Gruber“ ist? Hans Sigl sagte mir damals, dass es eine Rolle war, die er entstehen lassen durfte und die er auch sehr frei interpretiert hat. Hans sagte weiter: Insofern ist es ein großer Teil von mir, natürlich ist es eine Rolle und alles was man da sieht ist sehr bewusst geführt. Da rutscht nichts „Privates“ rein und ich bin dann zufällig so wie ich es privat bin.
Das gleiche habe ich auch die Schauspielerin Ronja Forcher gefragt über ihre Rolle Lilli. Für sie sind sich Ronja und Lilli in vielen Punkten sehr ähnlich. Der Grund dafür war einfach, dass sie zu Beginn der Rolle erst 11 Jahre alt war und so damals den Text einfach gelernt hatte und ihn dann so gesprochen hat, wie sie ihn eben auch privat gesprochen hätte.
Was mir besonders beim Interview mit Ines Lutz gefallen hat, war ihre Meinung und Einstellung zum jetzigen Schulsystem dem G8. Auch für sie ist das G8 ein großer Mist und ich glaube schon, dass sie das auch ganz gut einschätzen kann. Immerhin hat sie auch das Münchener Gymnasium hinter sich genau wie das St.Claire´s College in Oxford/England und hat Rechtswissenschaften an der Münchner Uni studiert. Ich habe ja schon einmal über das Thema Schulsystem geschrieben und da sind Ines und ich der gleichen Meinung. Ines Lutz meinte dazu folgendes: Grundsätzlich finde ich 8 Jahre ausreichend, wenn man den Lehrplan stark entschlacken würde und den Schülern Wissen mitgibt, das sie wirklich abrufen können. Im neunten Jahr sollte man die jungen Menschen dann alle raus in die Welt schicken, um ein soziales Jahr zu absolvieren.
Da bleibt mir nicht mehr viel zu sagen. Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und deshalb wünsche ich allen Fans ab Januar viel Spass zu Beginn der neuen Staffel, besonders auch die Leser der Bergdoktor-Fanseite. Ich freue mich schon wenn es dann wieder heisst - „Just try and have a little patience“ von Take That (HIER) - so nice der Song.

Freitag, 9. Dezember 2016

Comedian Bernhard Hoecker´s Begrüßungsvideo für meine Leser

Der Comedian Bernhard Hoecker (auch bekannt aus "Wer weiß denn sowas?") hat mir ein kleines Handy-Video geschickt und grüßt dabei alle Leser meines Blogs.
 
Nachdem ich mal mit Bernhard ein richtig gutes Interview machen durfte, habe ich immer wieder Kontakt mit ihm und deshalb freut es mich auch sehr, dass er so auch mal meine Leser grüßt.


Sonntag, 4. Dezember 2016

Last Christmas - Mein lieblings Christmas-Video von Wham!

Für meine Generation gehört dieser Christmas-Popsong von Wham einfach zu Weihnachten wie auch der Christbaum und ich freue mich jedes Jahr auf diesen Song

Danke George Michael für diesen wunderschönen Song. Für mich bist du unsterblich!
 

Video:YouTube-WhamVEVO

Livia´s Girlpower-Interview mit Weltmeisterin und Freestyle-Queen Lisa Zimmermann

Das Thema Girlpower ist auf meinem Blog ein großes Thema. Dafür habe ich mich auch schon mit einigen Powergirls unterhalten, nämlich mit Kickboxweltmeisterin Marie Lang und Boxweltmeisterin Christiane Hammer und jetzt auch mit Ski-Freestyle Weltmeistern Lisa Zimmermann. 😄

Deswegen war meine erste Frage für mein Girlpower-Interview auch klar. Was ist für dich Girlpower?
Lisa: Ich finde das Wichtigste ist, an sich selber zu glauben und alles einfach mal auszuprobieren ohne sich zu fragen, was die anderen darüber denken. Somit findet man auch schnell seine Begabung und die Girlpower.

Du bist Weltmeisterin - im Freestyle-Skiing - wie fühlt sich "Weltmeisterin" für dich so an?
Lisa: Klar ist man happy über den Titel, aber auch wenn ich damals letzter geworden wäre, hätte ich noch gelacht. Ich würde nicht sagen, dass ich mich deshalb anders fühle.

Aber trotzdem wirst du als deutsche Freestyle-Queen bezeichnet, wie gefällt dir diese Beschreibung für dich?
Lisa: Der Name ist durch das Event "Nine Queens" entstanden. Bei diesem Event werden die 9 besten Mädels der Welt eingeladen & springen zusammen über eine Schanze, die wie eine Burg aufgebaut wird. Am Ende der Event-Woche gibt es dann einen Big Air Contest. Da ich den 3x gewonnen habe, kamen die Medien auf den Begriff Freestyle Queen. Ich fühle mich sehr geehrte dass diese Bezeichnung für mich benutzt wird und freue mich darüber.

Also das hört sich ja ziemlich spektakulär an. Auch wenn man deine Sportart so sieht, dann schaut das auch nicht unbedingt ungefährlich aus. Ich würde mich mit Sicherheit am Start festklammern. 😄😄😄 Hattest du gerade in deiner Anfangszeit keine Angst und hattest du schon viele Verletzungen?
Lisa: Im Fernsehen sieht man halt immer nur die besten Fahrer der Welt. Auch wir haben uns mal ganz klein an alles heran getastet und wenn man es von der Seite sieht ist das alles gar nicht mehr so beängstigend. Ich bin zumindest bis jetzt ganz gut vor Verletzungen verschont geblieben. Eine starke Gehirnerschütterung hatte ich mal vor ein paar Jahre, aber da ich mich daran nicht richtig erinnern kann, ist es auch nur halb so schlimm ;-)

Was ist eigentlich der größte Unterschied im Freestyle zwischen dem Slopestyle zum Big Air?
Lisa: Slopestyle ist ein langer Kurs mit Schanzen & Rails. Meist 3 Schanzen und 3 Rails im Run. Quali 2 Runs, der bessere zählt. Final dann 3 Runs und bei Big Air passiert alles auf einer einzigen Schanze. Meist zählt bei der Quali von 2 Sprüngen der bessere und im Finale dann von 3 Sprüngen die besten 2.
Jetzt ist dein Sport ja ein reiner Wintersport. Was machst du eigentlich im Sommer, wie hälst du dich da privat Fit?
Lisa: Ich geh mittlerweile im Sommer immer Skaten, Surfen, Wakeboarden und Beachvolleyball spielen. Das hält mich nicht nur fit sondern macht mir unheimlich Spaß, lenkt mich von der kalten Skisaison ab und gibt mir somit neue Motivation für den Winter.

Was ich noch interessant finde und deswegen auch die letzte Frage darüber, wie kennt man sich untereinander bei euch in der Sportler-Szene?
Lisa: In unserer Szene kennt so gut wie jeder jeden, was sehr schön ist und deswegen hoffe ich, dass sich das auch nie ändern wird. 😄

 
Ich finde es nicht nur total super, dass sie in ihrem Sport so erfolgreich ist und uns zeigt was wir Mädels alles leisten können sondern auch, dass ich sie durch das Interview auch ein bisschen besser kennenlernen durfte. In der neuen Saison drücke ich ihr, genau wie alle ihre Fans die Daumen und hoffe natürlich, dass bald wieder die Freestyle-Queen ganz oben auf dem Treppchen steht. 😄

Samstag, 3. Dezember 2016

Livia´s Political Things - Mit der CSU Bundestagsabgeordneten Katrin Albsteiger über Jugendthemen in der Politik und das Comeback der Spicegirls

Für meine Rubrik „Political Things“ hab ich mich mal mit der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Union Katrin Albsteiger (CSU) über meine politischen Themen unterhalten. 
Obwohl es momentan in der Berliner-Politik sehr viele wichtige Themen zu besprechen gibt, hat sich Frau Albsteiger für mich Zeit genommen und sehr ausführlich meine Fragen beantwortet, was sie für mich noch viel sympathischer macht.
Für mich ist das auch ein Hinweis, dass unsere Jugendthemen auch einen sehr hohen Stellenwert haben.


Als erstes war für mich interessant zu wissen, wieviel Spaß es ihr macht und wie wichtig es ist als Bundestagsabgeordnete in Berlin die Jugendthemen im Bundestag zu vertreten?  
Übrigens das Selfie zeigt Katrin Albsteiger direkt vor dem Bundestag.
Katrin Albsteiger: Finde ich schon sehr wichtig – im Bundestag ist der Altersdurchschnitt bei über 50 Jahren  -  im ganzen Parlament gibt es derzeit ganze sechs Abgeordnete unter 30. Das ist einerseits okay, weil auch irgendwie Lebenserfahrung dazugehört, aber so ein Parlament sollte auch die Gesamtbevölkerung repräsentieren, da fehlen dann schon noch einige Jüngere. Ich versuche, das dadurch auszugleichen, indem ich unsere Interessen dann ein bisschen lauter zu vertreten versuche, wofür man dann nicht von allen immer Applaus kriegt.  Spaß macht es aber auch dann.

Es gibt ja viele Jugendthemen in der Politik und deshalb erst einmal eine allgemeine Frage über die Jugendthemen innerhalb der CSU. Was ist für sie und der Jungen Union das wichtigste Jugendthema in Deutschland und warum?
Katrin Albsteiger: Kurz- bis mittelfristig sind es die Bildungs- und Ausbildungssituation: Wir wollen die digitale Bildung endgültig in den Schulen etablieren. Für jeden Jugendlichen ist der Umgang mit digitalen Medien eine Selbstverständlichkeit, daher braucht auch jede Schule ein digitales Klassenzimmer. Für jeden Jugendlichen stellt sich die Frage nach der Berufswahl. Ob man nun studiert oder eine Ausbildung beginnt, darf keinen Unterschied machen. Keiner dieser beiden Wege ist besser oder schlechter. Wir fördern daher weiter die Universitäten und stärken die berufliche Ausbildung.
Mittel- bis langfristig ist es die Frage, wie wir mit der Situation umgehen, dass in unserem Land immer weniger junge Menschen leben und die Gesellschaft im Durchschnitt immer älter wird. Vieles in unserem Land ist nach dem Generationenvertrag organisiert: Die Jüngeren arbeiten und finanzieren den Älteren z.B. die Rente. Wenn aber immer weniger Junge auf immer mehr Ältere kommen, funktioniert das nicht mehr so ohne weiteres – da muss man sich was einfallen lassen. Zusammengefasst geht es hier um die „Generationengerechtigkeit“, die besagt, dass keine Altersgruppe zu einseitig belastet wird. Dazu gehört übrigens auch, dass es aufhören muss, dass wir alles auf Schulden finanzieren, womit der Bundestag beim Bundeshaushalt inzwischen zum Glück aufgehört hat – Stichwort „Schwarze Null“, die für die junge Generation ein absoluter Erfolg ist. Aber: Noch immer machen einige Bundesländer, Städte und Gemeinden fleißig Schulden und zahlen müssen das irgendwann die, die heute jung sind – das ist ungerecht und das muss sich ändern!

Digitalisierung in der Schule ist auch für mich ein längst überfälliges Thema. Wie ich auch schon mal in einem Post geschrieben habe, bin ich auch nicht wirklich zufrieden mit der bayrischen Schulreform oder eher mit dem Schulsystem das wir in Deutschland haben. Weil ich es besser fände, wenn es halt in ganz Deutschland einheitlich wäre, gerade auch hinsichtlich Europa. Ich weiß, dass es eigentlich Ländersache ist aber warum sind sich bei diesem Thema die Länder nicht einig, es ist doch für alle Jugendlichen gerechter, wenn jeder Schüler die gleiche Bildung bekommt?
Katrin Albsteiger: Es gibt durchaus gute Argumente für den Bildungsföderalismus, beispielsweise dass zwischen den Ländern ein Wettbewerb stattfindet und sich durch Wettbewerb Innovation entfalten kann und damit Verbesserungen stattfinden. Angenommen man ist dennoch der Meinung, wir sollten jetzt auf ein bundeseinheitliches System umschwenken bleibt: Jedes Land hat seine eigene Schultradition und seine eigene Lehrerausbildung. Es ist einfach sehr schwierig alles umzustürzen, zu vereinheitlichen und zu glauben, wir könnten dann das hohe bayerische Bildungsniveau halten. Ich möchte hier jedenfalls keinen Qualitätsrückschritt. Weil ich aber der Meinung bin, dass am Ende der Schulzeit jedes Kind in Deutschland selbstverständlich gleich gut ausgebildet sein sollte und, dass wir den Wechsel zwischen Bundesländern erleichtern müssen, setze ich mich dafür ein, dass die Lehrinhalte und Kompetenzniveaus in den einzelnen Jahrgangsstufen angeglichen werden. So können sich die Länder, die noch hinter Bayern liegen, Schritt für Schritt auf den Weg nach vorne machen. Um dies zu koordinieren, ist die Kultusministerkonferenz genau das richtige Gremium  - und hier wurde bereits viel erreicht. Einheitliche Bildungsstandards beispielsweise in Mathe, Deutsch und Englisch/Französisch gibt es schon. Andere Fächer müssen folgen. Wir arbeiten an gemeinsamen Aufgabenpools ab 2017. Außerdem haben bereits sechs Bundesländer gemeinsame Abiturprüfungsaufgaben. Hier sollten alle Länder mitmachen. Und natürlich sollte dies auch für die anderen Schultypen gelten. Es geht also nicht um Systemfragen, sondern um Inhalte, auf die wir uns konzentrieren sollten.

Eines meiner Lieblingsthemen ist das Wählen ab 16 Jahren. In Österreich ist das seit einigen Jahren ganz normal und wie mir kürzlich der österreichische Außenminister Herr Kurz von der JVP gesagt hat, wurde das auch sehr gut angenommen. Warum haben wir in Deutschland noch nicht das Wahlrecht ab 16 Jahren?
Katrin Albsteiger: Theoretisch kann natürlich jeder auch „aus dem Bauch raus wählen“, aber für die Demokratie ist es trotzdem nötig, dass man sich auch ein paar Gedanken zur Politik machen sollte. Voraussetzung dafür ist ein gewisses Maß an Erfahrung – das wird niemand bestreiten. So wie man andere Altersgrenzen für notwendig hält (z.B. Geschäftsfähigkeit, Strafmündigkeit, Auto fahren, Schulpflicht, Möglichkeit, einer Partei beizutreten…) sollte man auch das Wahlrecht an ein bestimmtes Alter knüpfen. Nun wird jeder von uns irgendwen kennen, den man mit 16 schon als reif genug einschätzt, auch wählen gehen zu können. Mir fallen vereinzelt auch schon 14-jährige ein, denen ich persönlich das zutraue 😄 😄 😄. Aber bei Altersgrenzen muss man eben eine Lösung finden, die für alle Menschen in einem Land irgendwie passt, ähnlich einem Kompromiss. Ich persönlich finde die Altersgrenze für das Wahlrecht mit 18 Jahren deshalb für eine sinnvolle Lösung bzw. Kompromiss, vor allem weil dies damit an die Volljährigkeit geknüpft ist. Wählen gehen ist eben nicht nur ein Recht sich an der Demokratie zu beteiligen, sondern auch eine zentrale Bürgerpflicht. Mit 18 kann man die Erfüllung dieser Pflicht von jedem Bürger erwarten und die Wähler können auch die Verantwortung dafür übernehmen. An positive Auswirkungen auf die Wahlbeteiligung bei Absenkung des Wahlalters glaube ich übrigens eher weniger. Ehrlich gesagt glaube ich sogar, dass es sich die Politiker, die das Wahlrecht ab 16 fordern, wirklich zu einfach machen. Wir sollten uns erstmal darum kümmern, dass sich alle Erstwähler ab 18 ausreichend informiert fühlen, um eine Wahlentscheidung treffen zu können und dann tatsächlich auch wählen gehen. Wenn wir hier erfolgreich sind, dann bin ich gerne bereit auch über eine Absenkung des Wahlalters nachzudenken.

Kennen sie eigentlich die Idee aus dem Europäischen Parlament, jedem europäischem Bürger zum 18.Geburtstag ein Interrail-Ticket zu schenken? Ich finde es gut, dass überlegt wird, wie man Europa für Jugendliche näher bringen kann. Wie ist ihre persönliche Meinung dazu?
Katrin Albsteiger: Ich kenne diesen Einfall, denn er stammt von meinem Freund und Parteikollegen Manfred Weber. Das ist eine schöne Idee, weil sie betont, dass Europa mehr ist als nur ein möglichst effizienter Wirtschaftsraum oder ein Verwaltungskonstrukt. Dass wir gemeinsam in diesem Kontinent wohnen, dass wir Nachbarn sind, dass Europa jede Menge freundliche Menschen und schöne Regionen hat, das gehört alles dazu. Wenn so ein Ticket dann auch sinnvoll finanziert wird, dann sollten wir das machen. Die Eindrücke, die die Menschen im Rahmen europäischer Reisen machen können, sind unbezahlbar und stärken unser europäisches Miteinander.

Übrigens ich war ja auch in der Jury zum Jugendwort des Jahres („Fly sein"), wie finden sie unsere Wahl?
Katrin Albsteiger: Das ist ja witzig, habe mir daraufhin die Jury mal näher angesehen und bin überrascht, wie viele verschiedene Leute mit unterschiedlichen Hintergründen da dabei sind - viele Schüler, ein Polizist, Sprachwissenschaftler – interessant. Ich muss „leider“ feststellen, dass mir viele „Jugendwörter“ nichts mehr sagen, aber mit 33 bin ich wohl auch nicht mehr Zielgruppe. Moment – „isso“ verwende ich selber. Die Jugendwortsammlung birgt aber oft auch einige Pointen  - „Bambusleitung“ ist ja schon ziemlich witzig. Meine Tochter wird bald ein Jahr und spricht noch nicht so deutlich – irgendwann habe ich aber dann auch sicher wieder mehr mit „Jugendsprache“ zu tun 😄.

Wie ich gelesen habe sind sie leider die einzigste Frau im Bundesvorstand der Jungen Union. Daher auch meine nächste Frage. Auf meinem Blog ist Girlpower ein großes Thema. Gerade was ich auf ihrer Homepage gelesen habe, dass sie in ihrer Partei gegen die Frauenquote waren, finde ich total super. Es geht ja nicht darum ob man ein Mädchen ist, sondern ob man was drauf hat oder nicht. Das ist für mich Girlpower. Wer ist für sie "ihr" Powergirl und was ist für sie Girlpower?
Katrin Albsteiger: Kennt noch wer die „Spicegirls“? An die muss ich immer denken, wenn ich „Girlpower“ lese. Das ist natürlich alles ein bisschen auf Entertainment gemacht gewesen, aber so schlecht fand ich das damals gar nicht. „Girlpower“ aus politischer Sicht bedeutet: Wenn wir von so genannter „Gleichberechtigung“ reden, dann werden Frauen oft in der „Opferrolle“ dargestellt und darum müsse man sie gesondert unterstützen. Dieser Absatz gefällt mir nicht. Das Konzept „Girlpower“ bricht mit der Opferrolle, denn es sagt „Wir sind stark genug für die Welt“. Das finde ich wesentlich passender.

Die Spicegirls kenne ich, weil sie aktuell unter den Namen GEM also Geri Halliwell, Emma Bunton und Mel B, einen neuen Song “Song for Her” aufgenommen haben und den finde ich auch total cool. Wie gefällt ihnen der neue „Spicegirls“-Song?
Katrin Albsteiger: Ich habe mir das Comeback-Lied angehört. Dass die Mädels in kleiner Besetzung wieder starten, wusste ich noch gar nicht. Das Lied geht ins Ohr, stellenweise klingt es bisschen wie so ein Lied, das man als WM- oder EM-Lied im Fußball nehmen würde. Nicht schlecht - mal sehen, ob das was wird 😄

Ich hatte aber auch mal das Glück 2 Boxweltmeisterinnen zu dem Thema "Girlpower" interviewen zu dürfen. Nämlich Christina Hammer und die Kickboxweltmeisterin Marie Lang hab ich sogar mal in Training besuchen dürfen. Kennen sie die beiden und was halten sie von den 2 Sportlerinnen?
Katrin Albsteiger: Ja, Sport ist ein guter Punkt. Das gibt es auch keine Quoten, da muss jeder zeigen, was er/sie kann und hart an sich arbeiten. Da gibt es jede Menge sehr guter Vorbilder. Leider kenne ich die beiden  nicht persönlich  und kenne mich im Boxen auch gar nicht aus, allerdings habe ich mal die Klitschkos getroffen – immerhin. Ich habe mir aber Deine Interviews mit Ihnen angesehen und finde – Hut ab.


Ich finde es sehr interessant, dass man sich im Deutschen Bundestag auch über das Jugendwort seine Gedanken macht und wie wichtig das Thema „Girlpower“ dann wirklich auch ist. Meine PoliticalThings“ Reihe ist mir sehr wichtig und auch wenn ich erst 14 bin, ich glaube dass es viele Jugendliche auch in meinem Alter gibt die sich mit diesen Themen beschäftigen.
Danke nochmal an Frau Albsteiger für das ausführliche Interview und ich hoffe, dass ich wieder ein bisschen positive Werbung für meine politischen Jugendthemen machen konnte. 😄