Montag, 28. März 2016

Jugend und Politik – Zwei Welten finden zueinander, wenn…….

Es gibt sie tatsächlich.
Jugendliche mit Interesse an politischen Themen.

Leider sind es immer noch zu wenige und dagegen will ich was tun um mehr Jugendliche dafür zu motivieren.
Wie kann man also das Interesse an Politik für Jugendliche fördern und interessanter machen und wie schafft man es, dass die Politik uns Jugendliche ernster nimmt?

Im Anschluss ist auch ein Kommentar von der Münchner Bundestagsabgeordnete Frau Tausend (SPD) zu lesen.

Jugend und Politik – Sind das tatsächlich zwei Welten? Ja, aber das muss ja nicht so bleiben.
Deshalb habe ich mich für 3 Themen entschieden:
- Wahlrecht ab 15 Jahren
- Jugendvertretung im Stadtrat
- Sicherheit und Schule



Zum Thema: Wahlrecht ab 15 Jahren

Was jetzt nicht jeder weiß ist, dass es zum Beispiel in Österreich das Wahlrecht ab 16 Jahren gibt. Aber auch in einigen Bundesländern dürfen 16-Jährige bei Kommunalwahlen teilnehmen wie in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt.

Wie es als 16 Jährige ist tatsächlich wählen zu dürfen? Dazu hab ich Ronja Forcher mal gefragt. Sie ist österreichische Schauspielerin und spielt an der Seite von Hans Sigl die Tochter vom Bergdoktor. Ronja sagt dazu:
Ich gehe bei jeder Gelegenheit wählen, und ich finde es toll, dass man so jung schon wählen darf. Ich finde es sehr wichtig, die Möglichkeit, im eigenen Land politisch Einfluss zu nehmen, zu nützen! Das ist ein großes Privileg!“

Bei uns in Bayern ist das Wahlrecht für Kommunal-und Landtagswahlen ab 18 Jahren. Ich würde es natürlich sehr gerne sehen, wenn sich dieses irgendwann ändern würde.

Nicht jeder 15-Jährige ist vielleicht nicht „reif“ genug oder hat auch vielleicht keinen Bezug dazu um zum Wählen zu gehen. Trotzdem gibt es aber Jugendliche die mit 15 oder 16 Jahren sich politisch mehr einbringen wollen.
Deshalb mein Vorschlag: Wahlrecht ab 15 Jahren - Aber nur wenn der Jugendliche es in einer dafür zuständigen Behörde der Stadt vor der Wahl beantragt.



Zum Thema: Jugendvertretung im Stadtrat

Hierbei denke ich nicht an die Stadtschülervertretung die es in München schon gibt. Hier bezieht sich hauptsächlich alles nur um das Thema was Schule und Schüler betrifft. 
 
In Baden-Württemberg gibt es zum Beispiel den Jugendstadtrat. Sie vertreten gegenüber dem Bürgermeister die Interessen der Jugendlichen (14-18 Jährigen) in ihrer Stadt.
Ich finde dies würde einer Stadt wie München auch gut tun..
Eine Jugendvertretung von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren könnten nicht nur Verbesserungsvorschläge durch eigene Erfahrungen einbringen sondern sich auch zu Themen äußern, die Jugendliche betreffen. Wie zum Beispiel Spielplätze, Kindergärten, Schulen und Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr.
Ich glaube, dass es bei diesen Themen noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.
Dabei denke ich zum Beispiel an die Fahrradwege. Die Sicherheit könnte dadurch erhöht werden, wenn die Fahrradwege komplett farblich (z.B. Orange oder Rot) wären.

Ich fände es daher einfach gut, wenn eine Jugendvertretung im Stadtrat bei Entscheidungen zu jugendrelevanten Themen vorher noch angehört und somit mit einbezogen werden.


Zum Thema: Sicherheit und Schule

Sicherheit im öffentlichen Leben“ ist ein sehr wichtiges Thema für Jugendliche in meinem Alter und auch ein sehr aktuelles.
Ein großes Ziel sollte es eben auch sein, dass wir Jugendliche von der Politik ernster genommen werden und dafür sehe ich meine Vorschläge als eine gute Möglichkeit an.
Jugendliche hören und ernst nehmen“ Da sehe ich vor allem zum Thema Schule ein Problem, gerade zur Diskussion um G8 oder G9. Hier geht es ausschließlich um uns Schüler. Ich finde, jeder Schüler sollte selbst über 8 oder 9 Jahre Gymnasium entscheiden können, weil jeder Mensch eben anders ist. Aktuell ist es in Bayern für mich ungerecht geregelt.

Mein kurzes Fazit:
Die Punkte Wahlrecht für Jugendliche und Jugendvertretung im Stadtrat sind für mich gute Bausteine um nicht nur Politik für Jugendliche interessanter zu machen sondern auch die Wahlbeteiligung wieder zu erhöhen. 
 
Ebenso glaube ich, dass wir Jugendlichen so die Chance haben, von der Politik insgesamt einfach ernster genommen zu werden.

L E S E T I P P :
Mein Kurz-Interview mit dem 2.Bürgermeister von München Herrn Schmid (CSU) - Hier


Ich hoffe daher auf viel Unterstützung, Diskussionen und dass ich viele Menschen zum Nachdenken über diese Themen bewegen kann.
Mehr?
Will ich nicht.

Junior-Bloggerin Livia


Erste Reaktionen:
Auf Anfrage an die Münchner Bundestagsabgeordnete Frau Tausend über meine politischen Themen, hat sie mir folgenden Kommentar geschrieben:
Frau Tausend: Mit 16 Jahren beginnst Du vielleicht eine Ausbildung, bist strafmündig, kannst Mitglied einer Partei werden – aber eines der wichtigsten politischen Grundrechte soll Dir vorenthalten bleiben? – die Teilnahme an Wahlen! Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben uns per Parteitagsbeschluss deutlich positioniert und setzen uns dafür ein, „die Ausübung des aktiven Wahlrechts auf allen Ebenen bereits Jugendlichen ab 16 Jahren zu ermöglichen.
Weil überall dort, wo Entscheidungen fallen, Jugendliche betroffen sind, sollten sie auch über Wahlen beteiligt sein. Dies gilt natürlich für die kommunale Ebene, wo 16-Jährige außer Bayern fast überall wählen dürfen. Vier Bundesländer lassen Jugendliche ab 16 auch bei den Landtagswahlen mitentscheiden. Erst am 11. November 2015 hat das Europäische Parlament die Empfehlung beschlossen, das Mindestalter für die Europawahlen einheitlich auf 16 Jahre festzulegen. In Österreich hat dies bereits eingeführt und hier zeigen Studien: Das politische Interesse der jüngsten Wählergruppe ist dadurch gestiegen und vergleichbar mit älteren Wählergruppen.
Wer mitentscheidet, muss auch wissen, wie Demokratie funktioniert. Das gilt im Übrigen auch für viele Erwachsene. Wir müssen dringend die politische Bildung ausbauen. Der Sozialkundeunterricht hat dabei eine besondere Bedeutung. Aber Demokratie muss man auch positiv erleben. Wir sollten daher generell das Mitspracherecht junger Menschen stärken, insbesondere auf kommunaler Ebene oder in Schulen. Schließlich sind die jungen Leute die besten Experten für Themen, die sie betreffen. Wir sollten auf ihren Sachverstand nicht verzichten.







Samstag, 26. März 2016

Mein Kurz-Interview mit dem 2.Bürgermeister von München - Josef Schmid

Für mich als junge Münchner Bloggerin ist es eine große Ehre ein Interview mit dem 2.Bürgermeister von München führen zu dürfen, weil München für mich die schönste Stadt ist und auch gleichzeitig meine Heimat.

Josef Schmid von der CSU ist übrigens seit Mai 2014 der 2.Bürgermeister von München.


Was ich immer schon den Bürgermeister von München fragen wollte:


 
Wie sind Sie eigentlich zur Politik gekommen, was war der Grund und welche Ziele hatten Sie damals?
Herr Schmid: Ich habe mich schon während der Schulzeit engagiert: erst als Schülersprecher am Louise-Schroeder-Gymnasium, später bin ich dann indie Junge Union eingetreten.
Mir hat es schon immer viel Freude bereitet, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen und mich für gute Ideen einzusetzen.

 

Was ist das Besondere als Bürgermeister von München arbeiten zu dürfen?
Herr Schmid: Als Bürgermeister ist schon das eigene Büro mit Blick auf den Marienplatz etwas Besonderes. Wirklich wichtig sind natürlich die tagtäglichen Begegnungen mit den vielen Münchnerinnen und Münchnern. Und die Gelegenheit, die Zukunft Münchens in einer spannenden Zeit mitzugestalten.
 

 
Was war seitdem Ihr schönstes Erlebnis? 
Herr Schmid: Da ich auch Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft und damit Wiesnchef bin, war bislang der jeweils letzte Abend auf der Wiesn immer ein sehr schönes Erlebnis. Wenn die Wunderkerzen angehen und wir auf eine friedliche Wiesn zurückblicken können, dann ist das schon ein sehr besonderer Moment.


 

Wo gefällt es Ihnen in München am besten?
Herr Schmid: Da ich aus dem Münchner Westen komme, mag ich ganz besonders die Würm an heißen Sommertagen. Wenn ich sonntags mal frei habe, genieße ich mit meiner Familie die Zeit dort sehr.


Wie können Sie sich vorstellen, politisch interessierte Jugendliche
wie mich, mehr in die Stadtpolitik einzubinden?
Herr Schmid:
Es gibt für Jugendliche schon viele Möglichkeiten, sich politisch in
München einzubringen, beispielsweise über den Kreisjugendring oder den
Münchner Jugendrat. Politisch interessierte Jugendliche unterstütze ich
aber auch gerne über Schülerpraktika in meinem Bürgermeisterbüro.


Für mich war es sehr interessant ein paar Einblicke von Herrn Schmid zu bekommen und auch dass ich die Möglichkeit hatte für das Kurz-Interview ist für mich auch keine Selbstverständlichkeit.

Deshalb möchte ich mich dafür nochmal bedanken und freue mich, dass auch junge Bloggerinnen wie ich, ernst genommen werden.


Eure Junior-Bloggerin Livia

Montag, 21. März 2016

Sonntag, 20. März 2016

Fotostrecke - Brückenpfeiler und Graffitis zum Thema: Brücken schlagen….

Das Street-Art-Projekt in München:
Für mich sind das sind nicht nur Graffitis - das sind Kunstwerkezeitlose Kunstwerke.

Bei dem Street-Art-Projekt haben sich einige Künstler aus der ganzen Welt an den Brückenpfeilern am Candidplatz verewigt.
Wie zum Beispiel die beiden Künstler von Herakut, dem Graffiti-Künstler „Case“, Klebebande und L.E.T.





















































Mehr Cartoon kann man bei mir auch HIER sehen -Junior-Bloggerin Livia

Donnerstag, 17. März 2016

Boris Entrup – mein Interview mit Tipps und Tricks vom Beauty-Meister

Boris Entrup wurde bekannt als Juror bei Germany´s next Topmodel 

und er ist auch bis jetzt noch für die Sendung tätig, außerdem ist er „der“ Make-up Artist von Maybelline New York.


Speziell für die Leser meines Blogs - das Begrüßungs-Video von Boris Entrup 

                                                                         

Das Interview:
Meine erste Frage an Boris ging natürlich um seine Tätigkeit bei GNTM.
Hast du eine Lieblingsgeschichte aus deiner Zeit bei GNTM?

Boris: Die Arbeit für GNTM ist immer spannend. Es wird an vielen tollen Orten der Welt gedreht. Vor einigen Jahren waren wir auch mal auf Hawaii. Da sollte ich dann ein neues Make-up mit Lichtschutzfaktor vorstellen. Leider hatte ich einen Tag zuvor die Sonne unterschätzt und hatte mir selbst einen Sonnenbrand im Gesicht zugezogen.
Also musste ich mein eigenes rotes Gesicht erst einmal mit Make-up und Puder schminken, um das Produkt auch überzeugend vorstellen zu können. 
Achtung: Sonne nie unterschätzen, nie ohne Lichtschutzfaktor raus. Und im Sommer oder auch im Schnee besonders hohen Lichtschutz verwenden.

Foto:Krentz Photography

Hast du noch Kontakt zu Heidi & Co oder einer der Topmodels?

Boris: Einige der Mädchen wie Lena, Luisa oder Rebecca sehe ich sogar recht regelmäßig, wenn sie für eine Modenschau gebucht sind, die ich schminke. Vor allem in Berlin treffe ich sie auf die Weise häufig. 
Heidi & Co sehe ich während der Dreharbeiten zu GNTM, da ich ja 3-4 mal pro Staffel in der Sendung bin. Mit den jeweils aktuellen Mädchen arbeite ich immer bei den Dreharbeiten für die Maybelline-Spots. 
 

Die Beauty-Tipps von Boris


Also gerade in meinem Alter sind ja Pickel und unreine Haut leider ein Thema. Sind Hausmittelchen wie Zahncreme auf Pickel sinnvoll?
Pickel und trotzdem Schminken – Welche Tipps könntest du mir dazu geben?

Boris: Oberste Regel: Finger aus dem Gesicht! 
Ab und zu sollte man die Tastatur vom Computer und auch das Smartphone desinfizieren, aber auch die Hände nicht vergessen. Es gibt Mittel, die lassen die Haut nicht austrocknen. Regelmäßig den Kopfkissenbezug waschen. 
Bitte den Pickel in Ruhe lassen und nicht ausdrücken – macht es nur schlimmer. 
Unbeachtet verschwindet er viel schneller.
Vor jedem Make-up sollte man das Gesicht sorgfältig mit einer Feuchtigkeitscreme gleichmäßig eincremen und sie richtig einmassieren. Das versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und regt die Durchblutung an. 
Auf der so gut vorbereiteten Haut lässt sich das Make-up viel besser und gleichmäßiger verteilen. Mit Concealer lässt man anschließend unliebsame Unebenheiten im Nu verschwinden. 
Zum Abdecken von Augenschatten verwendet man am besten einen Concealer, der eine Nuance heller ist als der eigene Hautton, zum Kaschieren von Pickelchen oder Rötungen sollte man einen Concealer im Hautton verwenden.
Das Abdecken der Unliebsamkeiten mache ich immer ganz zum Schluss eines Make-ups; denn dann sieht man erst tatsächlich wieviel bzw. wenig abgedeckt werden muss. Immer wenig Produkt verwenden.


Gibt es denn Hautpflegeprodukte die du dafür empfehlen kannst? 
 
Boris: Hautpflegeprodukte für Teenager zur Bekämpfung von Unreinheiten gibt es viele. Da muss jeder für sich individuell rausfinden, was am besten hilft. Da kann man sich aber auch von einem Dermatologen beraten lassen.
Beim Make-up gibt es z.B. die Better Skin Serie von Maybelline New York. Das hat eine sehr leichte Textur, die sogar zur Verbesserung des Hautbilds beitragen kann.


Welche Tipps hast du zum Thema Augen bzw. Wimpern? Was oder wie kann ich die Wimpern am besten in Szene setzen ohne dass es zu übertrieben aussieht aber trotzdem im Fokus sind?

Boris: Zum einen kann man mit einer Wimpernzange den Wimpern einen tollen Aufschwung verleihen. Dazu die Wimpernzange direkt am Ansatz ansetzen und für 2-3sek. Zusammendrücken.
Dann Millimeter für Millimeter rausziehen und wieder zusammendrücken.
Zum anderen ist es wichtig beim Wimperntuschen den Fokus auf die Ansätze zu legen. 
Das heißt: Man tuscht 4-5mal nur die Ansätze und zieht dann das Mascara-Bürstchen nur einmal in die Spitzen. So schafft man tolles Volumen mit schön definierten Wimpern.


Ich bin ja blond, welchen Unterschied macht die Haarfarbe beim Thema Schminken aus?

Boris: Bei blonden Frauen oder Mädchen sollte man die Augen ein wenig mehr konturieren. Brünette Frauen haben durch die dunklen Haare bereits einen Kontrast und damit einen Rahmen für das Gesicht.
Bei Farben gibt es da wenig Unterschiede. Jede Frau kann jede Farbe tragen. Es kommt da immer auf die Anwendung an. Der aktuelle Trend der Blushed Nudes Töne ist z.B. für alle Frauen ausnahmslos wunderbar umzusetzen.


Als letzte Frage, was gefällt dir an deinem Job am besten und gibt es bei Promis im Vergleich zu anderen Personen Unterschiede?

Boris: Für mich ist jedes Gesicht spannend, ob Promi oder nicht. Es ist genauso großartig, eine Frau zu schminken und am Strahlen des Gesichts zu sehen, dass sie sich gut gefällt, wie einen Star für seinen gro­ßen Auftritt fertig zu machen oder nach einem aufwän­digen Foto-Shooting ein sensationelles Foto zu sehen.
Sehr aufregend war folgende Situation: ich musste sehr früh morgens ein Model für einen Auftritt schminken, gleich direkt im Hotel, mit sehr wenig Zeit für die Vorbereitung. Vor Ort habe ich eine sehr tolle Frau kennen gelernt, jedoch mit zwei wirklich unglaublichen Augenringen. 
Da musste ich auf die Schnelle wirklich zaubern, um einen wachen, frischen und ungetrübten Blick hin zu bekommen. 

 

Für mich war es sehr spannend mit Boris über diese Themen zu sprechen, weil es eben keinen größeren Fachmann dafür gibt. 
Ich hoffe euch haben oder werden die Tipps von Boris genauso helfen wie mir und Danke dir Boris für deine super Tipps.


Eure Junior-Bloggerin Livia





Dienstag, 15. März 2016

Cooles Eisbachsurfer-Video

Ich habe ein super cooles Video entdeckt - Winter Eisbachsurfen in München

Echt cool, besonders im Winter ;)


Winter Eisbach from Big Col on Vimeo.

Mehr Videos von Big Col - Hier - echt sehenswert!

Eure Junior-Bloggerin Livia

Samstag, 12. März 2016

Livia´s Party-Rezept: Die Weißwurstpizza


Die Party-Weißwurstpizza

 


Das Party-Rezept:

Zuerst einen ganz normalen Pizzateig backen (am praktischsten ist es, wenn man einen Fertigteig dafür hernimmt).  
Der Pizzateig sollte schon gut gebräunt sein, da er als Tellerersatz dient.
Danach einfach den fertigen Pizzateig mit Weißwurstsenf bestreichen.
Wenn die Weißwurst heiß ist, einfach diese in dickere Scheiben schneiden und die Pizza damit belegen, Radieschenscheiben dazu -

Fertig!


Besonders bei einer Party kommt die Weißwurstpizza gut an, weil jeder mit seiner Gabel ein Stück der Weißwurst von der Pizza essen kann und das total Spaß machen kann.



Viel Spaß und guten Appetit. 

Junior-Bloggerin Livia 
 

Freitag, 11. März 2016

Livia on-Air: Mein Besuch bei den Stefans im Bayern 3 Radiostudio


Jeden Samstagvormittag von 9.00- 12.00 hört man auf Radio Bayern 3 die Sendung von den Stefans und ich wurde von den beiden eingeladen und habe sie dann auch besucht.
Die Stefans und Livia On-Air
Die Stefans sind im einzelnen Stefan Kreutzer und Stefan Schwabeneder und hier war ich mit den Stefans im Studio. Es war eine wirklich tolle Erfahrung.

Ihre Sendung ist eigentlich eine Art Wochenrückblick aber mit sehr sehr viel Humor und dabei so gut, dass ihre Sendung dafür auch schon ausgezeichnet wurde aber dazu mehr im Interview.
 
"Die 2" sind ein wirklich witziges Team



Ich habe die beiden also im Studio besucht und habe ihnen eine Stunde über die Schulter geschaut, wie sie die Sendung so machen und organisieren. Man kann es sich vorstellen, auch wenn das Mikrofon aus ist, geht es bei den beiden sehr lustig zu. Man merkt, dass sich beide sehr mögen und sie sich blind verstehen. Aber man muss sagen, dass das ganze Team, rund um die Stefans, super ist.
Am besten an der Sendung gefällt mir das Anrufer-Gewinnspiel, weil es da immer ganz was Besonderes zu gewinnen gibt. Nämlich ein sehr lautes – NIIIIIIICHTS - !!!  

Direkt nach der Sendung habe ich mich mit den beiden zusammengesetzt und wir haben uns über ihre Sendung, Auszeichnung, Humor und Mülltrennung unterhalten. 


Das Interview:


Letztes Jahr wurdet ihr mit dem deutschen Radiopreis ausgezeichnet, als beste Radiosendung Deutschlands. Speziell mit der Sendung des Themas „Drei Religionen – ein Humor“ aufgrund der Anschläge der Satirezeitung Charlie Hebdo in Paris. Hier habt ihr jeweils einen Vertreter der katholischen, moslemischen und jüdischen Kirche eingeladen um zu zeigen, dass Religion auch Spaß machen darf. Der Radiopreis wurde euch dann sogar von Sänger Rea Garvey überreicht, wie habt ihr euch in diesem Augenblick gefühlt?
Die Stefans: Ich hatte ein hellblaues Hemd an und nach der Preisverleihung war es dunkelblau. Weil ich total nassgeschwitzt war vor Aufregung, so haben wir uns gefühlt. ;) 
Wir waren wirklich sehr nervös, weil es ein Unterschied ist ob du im Radio bist oder ob du auf einer Bühne stehst bei einer Fernsehübertragung. Wir haben ja nicht damit gerechnet und als uns Rea Garvey dann aufgerufen hat ging uns so die Düse, dass ich Angst hatte keinen Ton rauszubekommen und das heißt was für einen Radiomenschen. 
Es war ja so, dass alle Nominierten an einem großem Tisch saßen. Was wir vorher wussten war, dass außer uns noch zwei Musiksendungen nominiert waren und da ein Musiker wie Rea Garvey die Laudatio hielt war für uns eigentlich schon klar, dass wahrscheinlich eine dieser Musiksendungen den Preis gewinnt. Wie wir dann aber seine ersten Worte hörten, als er sagte “Eine Woche nach den Anschlägen auf die Satirezeitung Charlie Hebdo…..“ dann wussten wir natürlich es geht um unsere Sendung. Dann kam ein bisschen das Gefühlschaos da der Grund der Sendung ja ein ganz schlimmer und trauriger war eben der Anschlag auf Charlie Hebdo aber wir uns natürlich trotzdem für die unverhoffte Auszeichnung freuten.

Hattet ihr auch noch die Möglichkeit mit Rea Garvey zu sprechen?
Die Stefans: Ja, unmittelbar nachdem wir die Trophäe bekamen gingen wir gemeinsam in den Backstage Bereich und da hab ich ihm gesagt, das ich nie damit gerechnet hätte den Preis von ihm zu bekommen. Da sagte er ganz cool „Hey know Stefan, Radio ist fucking surprising“.
Hier ist das Ding!!!!!!!
Jetzt würde ich aber noch gerne was über die Sendung „Drei Religionen – ein Humor“ von euch erfahren. Wie habt ihr diese Sendung erlebt?
Die Stefans: Also normalerweise sind alle unsere Sendungen natürlich live aber diese Sendung war eine absolute Ausnahme. Sie wurde vorher aufgezeichnet, weil es terminlich bei den drei Religionsvertretern nicht anders möglich war. Da wir aber die Idee hatten und uns nicht das Lachen verbieten lassen wollten, was ja der Grund des Anschlages war, wollten wir die Sendung unbedingt machen. Wir wollten Religion und Humor zusammenbringen. Während der Aufzeichnung merkten wir schon, dass eine gewisse Stimmung wächst und immer wenn die Sache zu ernst wurde erzählte der katholische Pfarrer einen Witz wobei wirklich alle lachten. Da merkten wir schon, dass diese Sendung wirklich was ganz Großes wird. Nach der Ausstrahlung waren wir natürlich sehr neugierig auf die Reaktionen der Zuhörer, da es ja ein wirklich schwieriges Thema war und teilweise schon heftige Religionswitze erzählt wurden. Es kamen tatsächlich sehr viele positive Reaktionen und unter allen positiven Mails nur eine Beschwerde-Mails.

Welcher der Witze der drei Gäste war für euch der Beste?
Die Stefans: Spontan fällt uns da folgender ein -
Was hat Jesus und ein Kombi gemeinsam? Beide sind „Mehrtürer“ (Märtyrer)

Wie kommt ihr auf die Themen für eure Sendung?
Die Stefans: Das ist verschieden, zum einem suchen wir unsere Themen selber zum anderen unsere Redaktion, die auch fleißig Themen sammelt. Außerdem haben wir eine WhatsApp-Gruppe mit ein paar Kollegen mit ähnlichem Humor und da kann dann schon mal passieren, dass um 22.00 Uhr ein Themenvorschlag kommt. Wir sammeln also Themen aus der Woche und am Freitag tragen wir alles zusammen und basteln dann für Samstag unsere Sendung zusammen.

Ist es euch schon mal passiert, dass ihr vergessen habt am Ende eines Beitrags das Mikro auszuschalten, was ja auch mal peinlich werden kann?
Die Stefans: Nein, weil das kann deswegen nicht passieren, denn in dem Moment wo das Mikro offen ist hören wir im Studio die Musik nicht mehr. Das heißt wenn wir keine Musik mehr hören, wissen wir, dass irgendwo ein Mikro an ist. Das ist aber keine Schutzfunktion sondern nur ein technischer Vorgang wegen der Rückkopplung aber er hilft ja trotzdem.

Was ich besonders witzig an eurer Sendung finde ist ja euer Gewinnspiel beim dem man „Nichts“ gewinnen kann. Was macht eure Sendung noch besonders?
Die Stefans: Ja wir wollten bei uns in der Sendung bewusst ein paar Sachen anders machen. Es gibt so viele Sendungen wo man alles Mögliche gewinnen kann, das wollten wir hier eben anders machen. Die Hörer rufen bei uns auch nicht an, weil sie was gewinnen möchten sondern weil sie einfach Spaß haben bei uns mitzumachen. Was noch besonders ist, dass wir auch mal sagen wenn uns ein Song oder Künstler nicht so gefällt oder wir lesen auch negative Mails über unsere Sendung vor. Wie zum Beispiel heute als unsere Sendung von einem Hörer als Müll bezeichnet wurde, dann sagen wir eben dass wir den Müll aber zumindest trennen. Also ein Teil Müll kommt vom Stefan und der andere dann von mir, somit sind wir vorbildliche Mülltrenner. 




Das ist der Humor der beiden und auch meiner, deshalb kann ich es nur empfehlen. 

Samstagvormittag von 9.00 – 12.00 den Radio einschalten und auf Bayern 3 diese Sendung hören.
Da macht Frühstücken richtig Spaß auch ohne Nutella.

Eure Junior-Bloggerin Livia

Freitag, 4. März 2016

Meine Top 5 – Die 5 nervigsten Schülertypen mit Quiz zum Selbsttest

Wer kennt sie nicht – Mitschüler oder Schülerinnen die einen einfach nur nerven.


Ich glaube jeder hat seine Erfahrungen gemacht und ich mache meine immer noch.

Test dich selbst (am Ende des Postes)

Lachen ist gesund


Hier also meine Top 5:


Platz 5 – Der Strebertyp
Ein Schülertyp der immer der Beste sein will und mit seinen 1er Noten angiebt und bei jeder Probe seinen Bereich mit Federmäppchen und Ordner abschottet als wäre sein Platz eine Geheimbasis des CIA.
Niemand darf besser sein als er oder sie und falls doch fällt für diesen Typ von Schüler eine Welt zusammen.
Es will ja jeder gut in der Schule sein aber wenn davon sein ganzes Glück abhängt, dann find ich das echt übertrieben.

Platz 4 – Der Schleimertyp
Diese Schüler versuchen immer durch übertriebene Freundlichkeit den Lehrer zu beindrucken um so Vorteile für sich zu erhaschen. Was aber in der Regel nicht funktioniert, da auch Lehrer nicht blöd sind und merken wenn es gespielte oder echte Freundlichkeit ist.

Platz 3 – Die Tussis oder Zickenqueens
Ein bisschen Tussi ist ja fast jedes Mädchen in meinem Alter aber es gibt auch die Vollblut-Tussis. Geschminkt mit knalligen Farben von den Augen, Lippen bis zu den Fingernägeln und immer mit einem gewissen herablassenden Blick. Auch das Lästern über andere beherrschen Tussis perfekt, eben echte Zickenqueens.
Auf einer Mädchenschule, wie auf meiner, sind diese Zickenqueens leider keine aussterbende Gattung von Schülerinnen.
Was für mich aber gar nicht geht ist das Lästern über andere, das ist ein NO-GO!

Platz 2 – Der panische Typ
Vor jeder Probe immer das gleiche Theater. Der panische Schülertyp hat immer Angst und behauptet immer, dass sie/er nichts gelernt hat aber wie durch ein Wunder immer sehr gute Noten hat. Das nervt einfach irgendwann.

Platz 1 – Der Schummeltyp
Diese Schülertypen find ich persönlich zwar total nervig aber auch am witzigsten. Weil ich die Kreativität witzig finde, mit welchen Einfällen versucht wird zu schummeln. Mir wäre das alles viel zu aufwendig weil lernen ist halt durch nichts zu ersetzen. Das Kreativste was ich bis jetzt gesehen habe war ein Lineal das auf der Rückseite ein mit kleinster Schrift beschriebener Spicker war. Trotzdem muss ich sagen – Spicken ist unfair allen anderen gegenüber und vor allem für sich selber.



Hier kannst du dich selber testen - welcher Schul-Typ bist oder warst du?

   Quiz von Testedich.de

 Viel Spaß -
Eure Junior-Bloggerin Livia