Sonntag, 27. November 2016

David Beckmann – Der jüngste Formel 3 Pilot im JBL Interview

Motorsport gehört zwar nicht zu meinen Fachgebieten aber eine Ausnahme gibt es dann doch. Jeder der die Themen meines Blogs kennt der weiß natürlich, dass mir eines besonders wichtig ist. Ich möchte zeigen, dass wir Jugendliche auch was drauf haben. Und zu diesem Thema habe ich David Beckmann gefunden. Ich habe eigentlich eher zufällig über den jüngsten Fahrer in der europäischen Formel 3 gelesen, so auch, dass er zu den talentiertesten Motorsportlern Deutschlands gehört und das mit 16 Jahren. So war mir gleich klar, dass ich mehr über ihn und seinem Sport erfahren wollte. 


Meine erste Frage war dann eigentlich auch schon fast klar. Wie kann man mit 16 Jahren schon Autofahren und dann auch so gut. Wie hat das alles bei dir angefangen, also wie hast du den Rennsport für dich entdeckt?
David: Ich habe sehr viel ausprobiert, doch mir hat weder Tennis noch Fußball Spaß gemacht. Also bin ich ganz zufällig an einen Geburtstag (2005) Leihkart gefahren und das hat mir extrem viel Spaß gemacht. Ich bin dann immer öfters auf die Kartstrecken gefahren , doch am Anfang war es halt wirklich nur zum Spaß es gab noch keinen richtigen Ehrgeiz usw. Bis ich dann (2008) wirklich in den Wettkampf gegangen bin, und dort war es natürlich noch viel aufregender und seit dem kann ich nicht mehr loslassen.

Die Formel 3 gilt ja auch als Sprungbrett für die Formel 1 und du bist mit Abstand der jüngste Fahrer in der Formel 3. Wie ist dann eigentlich dein Verhältnis zu den älteren Fahrern?
David: Ich habe eigentlich ein gutes Verhältnis zu meinen Gegnern. Die meisten Fahrer kenne ich ja bereits von dem Kartsport und wir sind vielleicht auch abseits der Strecke "Freunde", aber auf der Strecke kennt man sich halt nicht.
 
Deine erste Saison ist vorbei. Welchen Platz hast du gemacht und wie sehen deine Ziele für die neue Saison aus?
David: Leider habe ich nur den 15.Platz gemacht, weil ich die ersten beiden Rennwochenenden nicht mitfahren durfte, da ich noch zu jung war. Aber wie man auch im Motorsport sagt "Nach der Saison ist vor der Saison" man hat eigentlich keine richtige Phase indem man nichts mit dem Sport zu tun hat. Es gibt immer wieder Testtage , man muss sich fit halten, es gibt Termine von Sponsoren usw. aber die hauptsächliche Meisterschaft ist ab ca. November vorbei.
 
Was war bis jetzt eigentlich deine höchste Geschwindigkeit die du gefahren bist und würdest du die Formel 1 als deinen Traum bezeichnen?
David: Ja natürlich wäre es mein Traum in der Formel 1 mitzumischen , und deswegen fahre ich auch. 😊 Die schnellste Geschwindigkeit in meinem Auto war bis jetzt 275 km/h.
 
Du bist ja jetzt 16 und musst wie ich auch noch zur Schule. Du bist aber auch in ganz Europa bei den Rennen unterwegs. Wie läuft das dann bei dir mit Schule?
David: Ich bin auf einer Privatschule (Gymnasium) und versuche natürlich auch mein Abitur zu schaffen. Ich bin momentan in der 11. Klasse aber man merkt schon das es extrem schwierig ist den ganzen Stoff nachzuholen den man verpasst hat. Aber ich werde gut unterstützt und denke das ich das auch meistern werde.
 
Du hast ja eine coole Facebookseite, wie sieht es bei dir eigentlich mit Social-Media aus? Also ich finde aber auch Spotify total cool und du?
David: Spotify nutze ich auch😊 Ich bin sehr aktiv in Snapchat und auch in Instagram auf dem "neusten Stand" 😊


Daniel durfte zwar die ersten Rennen nicht mitmachen aber trotzdem ist er in Europa der 15. Beste Formel 3 Fahrer geworden und das mit 16 Jahren. 
Das finde ich wirklich super auch wenn er ein bisschen enttäuscht ist, obwohl er im letzten Rennen der Saison am Hockenheimring sogar 3. wurde. 
Ich finds trotzdem ne total coole Sache und ich hoffe, dass in der neuen Saison dem Daniel viele die Daumen drücken für den ersten Sieg in der Formel 3. 😉


Samstag, 26. November 2016

Livia´s Top 5: TIERISCH LUSTIG

Die für mich 5 lustigsten Tierfotos

 SMILE IT´S THE WEEKEND


5.


4.

3.

2.

1.
Mein Favorite ist eindeutig der Beauty-Mops....


Mehr davon auch unter LangweileDich.net der Bilderparade und viel Spaß damit 😊



Freitag, 25. November 2016

Livia´s Top 5: The Comic-Powergirls




 Ich präsentiere die für mich coolsten Comic Power-Girls


5-  Raven - Art by CThompsonArt



4.  Batgirl - Art by Kevin West

3.  Catwoman - Art by Hobecomics


2.  Lara Croft - Art by Dark Horse

1.  Supergirl - Art by Yildiray Cinar


Sonntag, 20. November 2016

Livia fragt nach… mit SPD Generalsekretärin Katarina Barley im JBL Political Things Interview

Für meine Reihe Politikal Things habe ich diesmal die SPD Generalsekretärin Frau Katarina Barley über meine politische Jugendthemen, Girlpower (Link) sowie über die neuen Präsidenten Donald Trump und Frank-Walter Steinmeier ein paar Fragen gestellt.
Mit meiner Political Things Reihe (Link), will ich nicht nur für mich einen Überblick deutscher Politik schaffen, sondern ich möchte auch zeigen, dass für uns Jugendliche Politik auch wichtig sein kann. 
 

Als erstes wollte ich von Frau Barley wissen, was eine Generalsekretärin in einer Partei eigentlich alles macht und welche Aufgaben man dabei hat?
Frau Barley: Als Generalsekretärin bin ich für die Organisation der SPD zuständig und bin die Chefin der etwa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Das Willy-Brandt-Haus ist unsere Parteizentrale. Ich bin für das Tagesgeschäft und den Wahlkampf verantwortlich, kümmere mich darum, dass mehr Menschen Mitglied der SPD werden und koordiniere die Zusammenarbeit innerhalb der Partei. Dabei unterstütze ich Sigmar Gabriel als Parteichef. Ich überlege mir, wie sich die SPD in Zukunft entwickeln soll, sage aber auch, welche Meinung die SPD zu einem bestimmten Thema hat bzw. welche Themen uns als Partei wichtig sind. Ich habe also sehr viele verschiedene Aufgaben; ich arbeite mit den Menschen, die für die SPD eintreten, zusammen und ich vertrete die Partei nach außen, zum Beispiel gegenüber der Presse oder anderen Parteien.

Auf meinem Blog ist Girlpower ein wichtiges Thema. Wie groß, denken Sie, ist die Chance, dass es eine weibliche Kanzlerkandidatin in der SPD geben kann? Gibt es dazu schon Diskussionen?
Frau Barley: Uns ist es schon immer wichtig gewesen, dass gleich viele Frauen und Männer bei uns arbeiten und auch wichtige Positionen innehaben, aber auch in Unternehmen und anderen Organisationen sollte das so sein. Die SPD hat 1918 mit dafür gesorgt, dass Frauen wählen und damit mitbestimmen können. Wenn sich eine Frau aus der SPD vorstellen kann, Kanzlerin zu werden und viele sie unterstützen, dann kann sie natürlich zu unserer Kanzlerkandidatin gewählt werden. Wir schauen gerade, mit welchen Themen und Forderungen wir bei der Bundestagswahl 2017 antreten. Im Frühjahr entscheiden wir dann, wer unsere Kanzlerkandidatin oder Kanzlerkandidat wird. Sigmar Gabriel hat da als Parteivorsitzender das erste Zugriffsrecht.

Eines meiner politischen Lieblingsthemen ist vor allem das Wahlrecht ab 16 Jahren. In Österreich gibt es dies schon lange und es wurde auch sehr gut aufgenommen. Wie denken Sie in der SPD darüber und gibt es eine Möglichkeit dies auch bei uns in Deutschland einzuführen?
Frau Barley: Bei Kommunal- und Landtagswahlen gibt es ja teilweise schon die Möglichkeit, ab 16 zu wählen. Bei Bundestags- und Europawahlen leider noch nicht. Die SPD ist dafür, dass man auf allen Ebenen ab 16 wählen darf. Junge Leute sollen und wollen politische Verantwortung übernehmen und wählen. Und es geht auch darum, dass gerade junge Menschen entscheiden sollen, welche Politik gemacht wird. Denn viele Themen entscheiden über die Zukunft der Jugendlichen. Es ist nur richtig, wenn sie auch mitbestimmen können.
Die Möglichkeit des Wahlrechts ab 16 gibt es auch in Deutschland, aber nicht alle Parteien sind dafür. Deshalb ist es bis jetzt noch nicht eingeführt worden. Wir setzen uns aber weiter dafür ein.

Ich finde, dass wir Jugendliche viel mehr Einfluss in der Politik haben sollten. Gerade auch was Themen über unsere Zukunft betrifft, wie Schul- und Umweltpolitik. Wie viel Einfluss haben deshalb eigentlich die Jusos, also die junge SPD in der täglichen Politik der SPD?
Frau Barley: Das passt ja gut zu deiner letzten Frage. Auf jeden Fall sollten Jugendliche mehr Einfluss haben und mitentscheiden, da es ja um ihre Zukunft geht. Die Jusos begleiten unsere Arbeit sehr kritisch, beraten uns und mischen sich ein, sie machen uns auf Themen aufmerksam, die wir vielleicht weniger im Blick haben oder die sie aus einer anderen Perspektive betrachten. Sie sitzen auch im Parteivorstand und einige, leider noch zu wenig, auch in den Parlamenten. Sie haben also einen großen Einfluss auf die SPD und ihre Arbeit. Und es ist sehr wichtig, dass wir sie haben.

Gerade viele Schüler hatten nach der Wahl kein gutes Gefühl und ich bin mir auch nicht sicher was ich darüber denken soll.Was denken Sie deshalb in der SPD darüber, was wird sich für uns in Deutschland nach der Wahl in den USA ändern?
Frau Barley: Donald Trump verbreitet Angst und Hass. Er hat für die wirklichen Probleme in den USA gar keine Lösungen. Uns ist es wichtig, dass wir weiterhin gute Beziehungen zu den USA haben und dass die Demokratie dort stark bleibt. Die Amerikanerinnen und Amerikaner müssen dafür sorgen, dass Trump ihre Gesellschaft nicht kaputt machen kann. Wir brauchen die USA als Partner. Mit einem Präsidenten Trump wird das sehr schwierig, aber für das Land und die Menschen in den USA werden wir uns auch weiter um gute Beziehungen bemühen.

Zum Schluss aber noch was Positives. Sind sie in der SPD sehr stolz, dass der nächste Bundespräsident Herr Steinmeier wird? Wissen sie zufällig wie er reagiert hat, als er es erfahren hat? 
Frau Barley: Ich bin mir sicher, Frank-Walter Steinmeier wird ein großartiger Bundespräsident. Er ist erfahren, besonnen und findet die richtigen Worte, auch bei schwierigen Themen. Das sind die allerbesten Voraussetzungen. Herr Steinmeier hat sich in seiner ersten Reaktion für das Vertrauen, das so viele Menschen in ihn legen, bedankt und gesagt, wie schön er das findet. Gleichzeitig hat er aber auch klar gemacht, dass ein so wichtiges Amt auch eine große Verantwortung mit sich bringt.

Als ich meine Political Things Reihe begonnen habe, war ich mir nicht sicher ob es Politiker gibt, die Fragen einer jungen Bloggerin beantworten. Aber wer meine Reihe kennt weiß, dass diese Unsicherheit unbegründet war. Mein Einblick für die, für mich wichtigen politischen Jugendthemen, wird immer größer und genau das war auch das Ziel meiner Reihe. Gerade die Politiker die ich bis jetzt kennenlernen durfte sind alle netter als einige vielleicht denken. 

 

Samstag, 19. November 2016

Mein Tag in der Jury zum Jugendwort des Jahres „Fly sein“

Am Freitag wurde in München das Jugendwort des Jahres gewählt. Ich war in der Jury dabei und durfte das neue Jugendwort mitwählen. 
 
Fly sein" ist das neue Jugendwort des Jahres 2016 - Es bedeutet, jemand oder etwas geht besonders ab
 
Unter anderem wurde auch in der TZ-Online LINK darüber berichtet.

Es war ein wirklich sehr aufregender Tag für mich. Um 9.00 trafen sich alle Jurymitglieder in der Lobby des Hotels Aloft in München. Außer mir waren in der Jury zum Beispiel noch einer der größten deutschen YouTuber Viktor aka iBlali dabei oder Chefredakteurin der Bravo Nadine Nordmann und Taff-Redakteurin Isabelle Deckert . Aber auch Redaktionsmitglieder von Schülerzeitungen bis hin zu Sprachwissenschaftlern. 

 

Zur Auswahl standen übrigens folgende Wörter:
isso (Zustimmung, Unterstreichen von etwas)
Vollpfostenantenne (Selfiestick)
Hopfensmoothie (Bier)
Bambusleitung (schlechte Internetverbindung)
Tintling (Tätowierter)
Tindergarten (Sammlung von Onlinedating-Kontakten)
Uhrensohn (Jemand, der sich zur falschen Zeit wie ein Idiot benimmt)
Fly sein (besonders abgehen)
Banalverkehr (belangloser Chatverlauf)
bae (before anyone/anything else: Bezeichnung für z. B. beste Freundin, Pizza …)

Übrigens gibt es HIER von Langenscheidt auch das Buch dazu - 100 Prozent Jugendsprache 2017

Am Anfang der Diskussion standen diese zehn Wörter zur Auswahl und jeder konnte seine Meinung dazu sagen. Ich fand zum Beispiel am kreativsten und witzigsten das Wort „Hopfensmoothie“ dabei hatte ich aber noch die Wörter „isso“ und „Fly sein“ im Hinterkopf: In der ersten Runde haben wir dann erst einmal fünf Wörter ausgesiebt. Somit waren die Wörter Banalverkehr, Uhrensohn, Tindergarten, Tintling und Vollpfostenantenne schon mal aus dem Rennen.
Auch bei den letzten fünf haben wir uns geeinigt folgende zu streichen. Nämlich Bambusleitung, da dieses Wort kein Jugendlicher wirklich sagt und auch der Hopfensmoothie wurde trotz großer Werbung meinerseits ;) gestrichen. Was ich auch nachvollziehen kann, da Alkohol ein schlechtes Beispiel für ein Jugendwort wäre. „Isso“ wurde letztendlich auch gestrichen, da es nicht nur Jugendliche sondern auch viele Erwachsene benutzen und somit kein spezielles Jugendwort mehr ist.
Somit war für mich schon mal klar, dass ich für „Fly sein“ stimme, da ich mit dem Wort „Bae“ nicht wirklich was anfangen konnte. Das habe letztendlich nicht nur ich so gesehen, sondern auch die meisten in der Jury. Deswegen wurde „Fly sein“ mit vielen Stimmen gewählt.
Ich bin mit dem Wahlergebnis sehr zufrieden und es ist ein Wort das im (leider) Gegensatz zum letztjährigen Siegerwort „Smombie“ auch wirklich von uns Jugendlichen benutzt wird.
Die Sprachwissenschaftlerin Susanne Schräder (Jury-Mitglied) meinte zu "Fly sein" übrigens, dass es aus der Hip-Hop-Sprache kommt. Vielleicht gefällt es mir deswegen so gut,da ich ja ein großer Hip-Hop Fan bin.

Noch eine kleine persönliche Anmerkung von mir: 
Ich finde es sehr spannend wenn sich Erwachsene darüber unterhalten ob das Jugendwort nun bekannt ist oder nicht. Aber unter uns Jugendlichen ist „Fly sein“ ein bekanntes Wort und da ich eine Jugendliche bin, kann ich das natürlich etwas besser beurteilen. Wie es nun mal bei vielen Wahlen so ist, kann man es nun nicht jedem recht machen. 

Ich glaube manchmal wird vergessen, dass jeder mal jung war und es doch immer schon spezielle Wörter unter Jugendlichen gab. 
Ich kann für mich nur sagen, dass es eine tolle Erfahrung war und ich dadurch auch die Möglichkeit hatte sehr interessante Menschen kennen zu lernen.

Eure Junior-Bloggerin Livia
 

Freitag, 18. November 2016

Das Jugendwort 2016: FLY SEIN

Jetzt ist es soweit. Das Jugendwort des Jahres wurde wieder gewählt. 

Direkt nach der Wahl aus dem Aloft Hotel kann ich als Jury-Mitglied verkünden - The winner is:

FLY  SEIN

Für mich war die Abstimmung in der Jury ziemlich spannend. Nicht jedes Jurymitglied war der gleichen Meinung. Wir haben viel diskutiert aber letztendlich haben wir uns auf das Wort geeinigt.

Wie für mich dieser Tag war schreibe ich in den nächsten Tagen noch in einem extra Post.
Ich bin auf alle Fälle zufrieden mit dem Ergebnis. 


Und hier schon mal ein Foto von diesem Tag aus dem Münchner Aloft Hotel 😉


Samstag, 12. November 2016

Kapitel 5 meines Kinderbuches "Sting: Wozu sind Freunde da

Das außergewöhnliche Leben der Wespe "Sting"
oder

Die Geschichte einer Wespe die ausflog und fernab in einer dunklen Welt viele Abenteuer erlebte, Freunde fürs Leben fand und fast ein ganzes Leben lang den Weg nach Hause suchte.

Geschichte von Junior-Bloggerin Livia
"Sting" gezeichnet von Illustrator Achim Ahlgrimm 





Kapitel 5
Wozu sind Freunde da
Mit Spoti und seinem hellen Licht auf dem Rücken ging Lucy langsam der Strömung entlang aus der sie gekommen sind. Hoffentlich sieht Sting das Licht, dachte sich die Ratte. Sie gingen langsam und schauten auch immer in alle Richtungen um vielleicht die kleine Wespe zu sehen. Aber sie sahen nichts. Nur die dunklen feuchten Wände und die kleinen Höhleneingänge.
Sting schlief immer noch entkräftet wie er war. Er bemerkte das Licht nicht, das immer heller wurde und langsam an ihm vorbei zog.
Wir werden ihn niemals finden“ winselte Spoti, der ja immer schon etwas ängstlicher war. „Jetzt mach dir nicht ins Hemd“, antwortete Lucy, „du bist ja schlimmer als meine Oma.“
Das Licht war jetzt ganz nah am schlafenden Sting angekommen und langsam zog das Licht an ihm auch wieder vorbei.
Aber plötzlich stoppte Lucy die Ratte. Sie hatte im Augenwinkel etwas bemerkt. Fast wollte sie nicht stehen bleiben aber ihr Instinkt sagte ihr etwas anderes. „Was ist los?“ sagte das Glühwürmchen auf ihrem Rücken. Lucy sah sich um aber sie bemerkte nichts Ungewöhnliches. Nur die feuchten dunklen Wände und einen kleinen Stein. Aber irgendetwas war hinter diesem Stein. Sie sagte leise zu Spoti, dass er mal vorsichtig in die Richtung in der sie zeigte strahlen sollte. „ Siehst du das auch?“ meinte die Ratte. „Wo? Ich sehe nichts“ Spoti kniff sich seine Augen zusammen und versuchte ganz genau hinzusehen. Lucy ging langsam Richtung Stein. „Das ist ein Stein“ sagte Spoti. „Hast du noch nie einen Stein gesehen?“ Lucy wurde plötzlich viel entspannter. „Doch habe ich aber du offensichtlich nicht die kleine Wespe die hinter dem Stein liegt, du Adlerauge“
Sie stürmten sofort zu Sting und versuchten ihn zu wecken.
Was ist los, dachte ich mir plötzlich. Wer rüttelt mich da so streng. Ich hörte zwei Stimmen und sie kamen mir bekannt vor. Ich machte meine Augen auf und sah meine zwei Freunde mitten ins Gesicht. Gott sei dank, dir geht’s gut, sagte Spoti. „Ja“ sagte ich. „Und was hat da so lange gedauert?“ Wir lachten und umarmten uns und Spoti sagte mit einem Lächeln, „Also wir wollten es nur etwas spannender machen, aber keine Angst ich habe dich natürlich sofort gesehen hinter dem Stein“ Lucy grinste und sagte „ Wozu sind Freunde da? Wir helfen uns in der Not und zusammen werden wir auch den Weg nach Hause finden.“
Das ist richtig, danke euch beiden. Aber wo sind wir jetzt und wohin sollen wir jetzt gehen? Sagte ich fragend zur Ratte Lucy. „Nun, antwortete sie wir müssen erstmal wieder Richtung Wasserfall, weil hinter dem Wasserfall der Weg nach draußen ist.“
Wir gingen also Richtung Wasserfall, was eigentlich nicht so schwer war. Einfach dem Wasser entlang. Nach einiger Zeit war auch schon wieder das typische Geräusch zu hören. Das Geräusch des Wasserfalls.
Dann standen wir direkt vor dem Wasserfall aber das was wir hier sahen, hat uns nicht gefallen. Den Wasserfall haben wir erreicht aber er ist viel zu hoch und es gab keine Möglichkeit irgendwie da hoch zu kommen.
Wie sollen wir nur da hoch kommen?“ meinte Spoti. „Wir können nicht fliegen weil unsere Flügel noch total feucht sind und Lucy kann da auch nicht hochklettern.“
Ja das ist ein Problem, gab Lucy zu. „Ich dachte nicht, dass der Wasserfall so hoch ist und es auch keine andere Möglichkeit gab um da hochzukommen.“
Es gab also nur eine Möglichkeit, wir müssen in eine der Höhlen. Das war der einzige Weg hier raus. Irgendwie müssen wir auf die andere Seite des Wasserfalls kommen.
Wir entschieden uns für die erste Höhle, direkt unterhalb des Wasserfalls. Wir stiegen langsam hoch zum Einstieg der Höhle. Wir schauten uns an und Spoti knipste sein Licht an. Spoti und ich stiegen wieder auf Lucy´s Rücken und einem mulmigen Gefühl im Magen machte Lucy den ersten Schritt in die Höhle.
Wie geht’s weiter? Bald zu lesen in Kapitel 6. Junior-Bloggerin Livia

Kapitel 1 - 5 sind gesammtelt auch HIER zu lesen
 

Sonntag, 6. November 2016

Klaus Voormann - Ikone der Popkultur im JBL Interview und warum er nicht als 5.Beatle bezeichnet werden will.

Niemals hätte ich damit gerechnet eine Antwort von jemanden zu bekommen, der nicht nur befreundet ist mit Paul McCartney oder auch einen Grammy für das beste Albumcover gewonnen hat. Nein, er war sogar Gründungsmitglied der Plastic Ono Band von John Lennon und er wird auch als 5. Beatle bezeichnet. 
 
Tja, da hab ich mich wohl verrechnet. Worauf ich natürlich stolz bin, einer echten Ikone, der Popkultur ein paar Fragen über seine Zeit mit den Beatles und über seine Kunst stellen zu können. Aber was fragt man jemanden der Musikgeschichte nicht nur erlebt, sondern sogar beeinflusst hat?
Auch mir als 14-jährige ist sehr bewusst welchen Stellenwert die Beatles haben. 
Klaus Vorrmann hat die Beatles schon 1960 kennengelernt, also in einer Zeit vor den großen Hits. Sie spielten damals in Hamburg als Jugendband mit einer etwas anderen Besetzung. Die Gründungsmitglieder John Lennon, Paul McCartney und George Harrison waren damals schon dabei aber Schlagzeuger war zu diesem Zeitpunkt Pete Best und als Bassist hörte man Stuart Sutcliffe.
Hier hatte Klaus Voormann die Beatles das erste Mal gesehen und dazu hatte ich gleich meine erste Frage. Ich wollte wissen ob er sich noch an den ersten Kontakt mit der Band erinnern kann?
Klaus Voormann: In dieser Zeit wollte ich einfach nur gerne Platten-Cover gestalten und in der Pause der Hamburger Vorstellung habe ich John Lennon darauf angesprochen. Der schickte mich aber zu Stuart Suttcliff den damaligen Bassisten. Es hat sofort gefunkt und wir wussten gar nicht über was wir zuerst alles reden sollten. Wir redeten über Musik, Kunst, Filme und Ausstellungen und bis auf Pete Best waren auch alle immer dabei.

Klaus Voormann 1967 mit dem Grammy
1966 designte Klaus Voormann dann das Cover des Beatles Albums „Revolver“ und dafür bekam er sogar den Grammy als bestes Albumcover. Dadurch ist er der erste Deutsche der eine Grammy Auszeichnung bekommen hat. Wer genau auf das Cover schaut, der sieht übrigens als kleinen Gag in den Haaren von George Harrison den Schriftzug und das Gesicht von Klaus Voormann.
Wie und wer hat ihnen damals das Angebot gemacht, das Revolver-Albumcover zu gestalten?
Klaus Voormann: John Lennon rief mich damals an und fragte einfach knapp am Telefon „any idea for our next record cover?”

Wann haben sie eigentlich Paul McCartney das letzte Mal getroffen?
Klaus Voormann: Paul hat mich im August dieses Jahres zu seinem Konzert im Münchner Olympiastadion eingeladen. Hinter der Bühne hatten wir dann die Gelegenheit über alte Zeiten zu plaudern und hatten auch viel Spaß dabei.

Obwohl Klaus Voormann es ablehnt als 5.Beatle bezeichnet zu werden, gilt er dennoch als einer davon. Aber warum will er nicht als 5.Beatle bezeichnet werden? Dazu hat mir Klaus Voormann folgendes geschrieben: Also der Spruch gefällt mir überhaupt nicht und ich nehme diesen Titel auch nicht an, denn die Liste der Anwärter als 5.Beatle ist lang, so wie George Martin, Billy Preston, Stuart Suttciff, Yoko oder Pete Best.

Obwohl er nie zusammen mit den Beatles gespielt hat war er dennoch bei allen Bandmitgliedern auf ihren Solo-Projekten als Bassist dabei. So war er auch Gründungsmitglied von John Lennons Plastic Ono Band und spielte bei den Alben Imagine, Wedding Album oder Fly die Bass-Gitarre genauso wie für das Album Ringo von Ringo Starr oder George Harrisons All things must pass
Seite aus dem Beatles-Comic
 
Aktuell: Klaus Voormann signiert sein Comic
Aktuell hat Klaus Voormann übrigens ein Beatles-Comic veröffentlicht. 
Hier wird alles über seine Erlebnisse mit den Beatles und die kuriose Entstehung des Revolver-Covers erzählt.
Interessant ist für mich auch, dass er mit dem Comiczeichner Thomas von Kummant (der übrigens mein Blog-Logo designt hat) befreundet ist. Beide kennen sich durch das Comic-Festival und haben auch zusammen an Voormann´s Beatles-Comic gearbeitet

Mein Logo von Thomas v. Kummant
 
Das ist nur ein ganz kleiner Auszug aus der Schaffenswelt des Ausnahme-Künstlers und für diesen persönlichen Einblick in seine außergewöhnlichen Welt bin ich auch sehr stolz.
  


Samstag, 5. November 2016

Beliebte Lebensmittel bei uns Jugendlichen aber was ist wirklich drin?


Die Verbraucherzentrale Hamburg zeigte was in Nutella, Milchschnitte und Capri-Sonne alles drin ist.
Also damit hätte ich nicht gerechnet……….
Palmöl hört sich ja nicht besonders lecker an und der Anteil von Vitamin C in der Capri-Sonne ist ja auch "gigantisch". Aber am besten ist der Luft-Anteil in der Milchschnitte, finde ich...... alles nur heiße Luft, oder was?


Eure Junior-Bloggerin Livia


Freitag, 4. November 2016

Gratis Interrail-Ticket zum 18. Geburtstag? Meine Gedanken darüber und das Kurzinterview mit der EU-Abgeordneten Frau Noichl

Für mich als 14-jährige ist das Thema recht interessant und deshalb habe ich mir mal meine Gedanken dazu gemacht. Aber ich wollte auch wissen, wie denken Politiker aus dem Europäischen Parlament darüber, da aktuell im EU-Parlament aufgrund des Haushaltsplans für 2017 darüber diskutiert wurde. Deshalb habe ich die EU-Abgeordnete Frau Noichl von der SPD befragt, was sie persönlich von dem Thema hält und was darüber im EU-Parlament diskutiert wurde.

Aber um was geht es genau? Deswegen hier erst einmal mein Artikel darüber. Im Anschluss daran ist das Interview mit der EU-Abgeordneten Frau Maria Noichl SPD zu lesen.

Und hier also meine Kolumne für LangweileDich.net zu dem Thema: Kostenlos Europa erkunden – Alles umsonst oder nicht?
Mit dem Interrail-Ticket umsonst Europa erkunden. Das ist ein Vorschlag aus dem Europaparlament. Also jeder junge EU-Bürger soll zum 18. Geburtstag ein Interrail-Ticket geschenkt bekommen. Damit könnte der Jugendliche umsonst für 3 Wochen Europa erkunden und kennenlernen. Diesen Vorschlag hat der CSU-Europaabgeordnete Manfred Weber gemacht und die EU-Kommission hat sich auch schon positiv darüber geäußert. Viele Politiker aus ganz Europa sehen darin eine Chance der Europamüdigkeit, wie es in Großbritannien mit dem Brexit zu erkennen war, entgegen zu wirken. Die Idee darin ist, bei Jugendlichen für das geeinte Europa zu werben und die europäische Identitätsbildung zu fördern.

Alle Artikel meiner Kolumne für das Online-Magazin
 LangweileDich.net sind HIER zu lesen.
Für mich als junge EU-Bürgerin ist der Vorschlag eine gute Idee. Aber nicht weil es was umsonst gibt. Sondern weil ich die Idee dazu wirklich gut finde. Zusammen mit Gleichaltrigen einen eigenen Blick auf die europäischen Länder zu bekommen. Sich selbstständig um die Übernachtungsmöglichkeiten zu kümmern oder mit seinem Geld vernünftig haushalten und mit eigenen Augen sehen, was und wer Europa eigentlich alles ist. Auch mal Länder wie Ungarn, Slowenien, Finnland oder Dänemark ansehen und Gleichaltrige aus Lettland treffen. Wenn wir jungen Europäer uns so etwas besser kennenlernen würden und sehen, wie es in diesen Ländern aussieht, dann ist das doch nichts Schlechtes.
Natürlich kann man jetzt sagen, dass es auch in der Schule Möglichkeiten gibt wie Sprachreisen oder den Schüleraustausch, aber das eine schließt das andere ja nicht aus. Je mehr Möglichkeiten es gibt, einen kleinen Einblick in die verschiedenen Länder zu bekommen, umso besser ist das doch.
Ich glaube jedes europäische Land sieht das geeinte Europa etwas anders. Für mich ist das besonders in der Flüchtlingspolitik der verschiedenen Länder zu sehen. Wenn ich in den Nachrichten sehe, wie Ungarn oder Polen mit dieser Situation umgehen, dann sieht man doch hier schon große Unterschiede. Ich glaube das Europäische Parlament hat auch Angst, dass noch mehr der großen Länder wie eben England sich aus der EU verabschieden könnten. Daher glaube ich, dass dieses kostenlose Interrail-Ticket vielleicht kein Allheilmittel ist aber es könnte doch ein kleiner Baustein werden für eine Chance zur Steigerung hin zu mehr positivem europäischen Gesamtgefühls oder so.
Logisch kostet das Geburtstags-Ticket etwas mehr Geld für die Europäische Union. Aber Alexander Graf Lambsdorff, stellvertretender Präsident des Europäischen Parlaments, hat gesagt, dass es möglich wäre, das Ganze zu finanzieren. Also, why not?
Für mich ist Europa eigentlich ein Bild im Atlas. Ich kann mit meinem Finger über die Landkarte streichen, aber ein Gefühl von Europa bekomme ich so nicht. Aber wenn ich die Möglichkeit habe, zumindest einen Teil davon real zu erleben, dann könnte sich daran was ändern. Aber natürlich ist es nur Theorie, aber wenn man es nicht ausprobiert, wird man es auch nie erfahren.
Deshalb auch mein Abschluss Satz – Das Ticket dafür ist umsonst aber die Erfahrung, die man hier machen könnte, ist mit Sicherheit nicht umsonst.


 Frau Maria Noichl aus Rosenheim
Zum Thema Gratis Interrail-Ticket

EU-Abgeordnete Frau Noichl über die Diskussion des Themas im Parlament: Aus sozialdemokratischer Sicht ist es zunächst vor allem zu begrüßen, dass sich das Parlament mit der Mobilität junger Menschen in Europa befasst und diese auch als einen Motor für die Verständigung  zwischen den Mitgliedstaaten und für eine gemeinsame Zukunft begreift.
Innerhalb der Gruppe der deutschen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gab es zu der konkreten Ausgestaltung jedoch unterschiedliche Sichtweisen: Für Manche ist dieser Vorschlag sozial unausgewogen, da zwar die Bahnfahrten kostenlos sein würden, Unterkunft oder Verpflegung jedoch selbst getragen werden müssten.
Ich selbst bin für die Einführung. Diese Möglichkeit setzt meiner Meinung nach an einem besonders wichtigen Moment an. Mit 18 haben die meisten die Schule hinter sich und sind auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und Perspektiven, die ihren weiteren Weg prägen werden. Reisen bildet nicht nur, sondern öffnet Wege und zeigt uns neue Facetten, andere Lebensrealitäten und erlaubt ein größeres Verständnis für diese. Daher glaube ich, dass das kostenlose Interrailticket ein Puzzleteil für ein vereintes, solidarisches und offenes Europa der Zukunft sein kann.
Wichtig ist dabei jedoch, dass diese Initiative auf keinen Fall zu Lasten anderer nachhaltiger Investitionen, wie zum Beispiel dem Programm Erasmus Plus, gehen darf: Dieses ist ein gut funktionierendes Programm, das den Jugend-, Studierenden- oder Schüleraustausch, Praktika für junge Auszubildende oder den Europäischen Freiwilligendienst ermöglicht. Es ermöglicht auch, gezielt sozial Schwächere und Jugendliche aus mittleren Bildungsschichten zu fördern und sie pädagogisch zu begleiten.
Unser Ziel muss sein, mittelfristig jedem Jugendlichen einen Blick über den Tellerrand  zu ermöglichen.