Samstag, 29. April 2017

Mein Ausflug nach Augsburg in die Fuggerei

In den Ferien war ich mit meinem Opa in Augsburg. Da haben wir uns auch die Fuggerei und das Fuggermuseum angesehen. Es war sehr interessant, denn die Siedlung ist sehr groß und die Häuser sind sehr klein. 


Man hat sich ein bisschen, wie in einem Puppenhaus gefühlt. Das war sehr lustig aber auf jeden Fall auch sehr informativ. Auf jeden Fall würde ich da noch mal hingehen, zum Beispiel mit der Schulklasse, denn man kann sehr viel über Jakob Fugger und seiner Idee über die Siedlung lernen.

Die Fuggerei ist nämlich die älteste Sozialsiedlung der Welt.

Das Fuggereimuseum zeigt noch ein erhaltenes Haus der Fuggerei im Original und das Wohnen in der damaligen Zeit. 

 
Die unbewohnte, vollständig möblierte Wohnung in der Ochsengasse 51 demonstriert den Wohnstandard der Fuggerrei-Bewohner der Gegenwart. Ein TV Gerät zeigt einen Dokumentarfilm, der die Geschichte der Fugger erzählt. 

 
Der Gründer der Fuggerei Jakob Fugger, der Reiche, 1521 stiftete damals die Siedlung als Wohnsiedlung für bedürftige Bürger Augsburgs. Aktuell beträgt die Jahresmiete für eine Wohnung noch immer 88ct. In den 140 Wohnungen der 67 Häuser leben derzeit 150 Menschen.


Freitag, 28. April 2017

Lesenswerte Links – Meine 10 Lese-Tipps für´s Wochenende

Für das Wochenende habe ich die für mich besten Links zusammengestellt. 
10 Artikel die informativ, witzig und kurzweilig sind. 
 

Instagram Influencer-Zwillinge: Wie Lisa und Lena zum Internetphänomen wurden LINK

La dolce vita – Sommeroutfit von Fashionbloggerin Michele macht Bock auf Sommer  LINK


Jugendmagazin YAEZ: 10 Last-Minute-Lerntipps - Wie du dir in kurzer Zeit viel merken kannst LINK

Zitieren, verlinken, Bilder veröffentlichen: Was ist erlaubt? Wo drohen Strafen? LINK


Mein Artikel im Online-Magazin LangeweileDich.net: Mit der Frage ob die neue Edition des Buches „Mein Kampf“ für die Schule sinnvoll ist.  
Weil ich denke, dass es wichtig ist darüber nachzudenken LINK


Sommeroutfit-Tipp von Fashionbloggerin Franziska-Elea: Wie du deinen Stil findest LINK

Jugendmagazin Teensmag: Nachgefragt bei Bibi Blocksberg Schauspielerin Lina-Larissa Strahl über Gott und ihr neues Album LINK

Winzig-Witzig: Die kleinste Tasse Kaffee aus nur einer Bohne LINK

Jugendmagazin JETZT: Der Weg zum Youtube-Star LINK

 

Spin-Off "Big Bang Theory": The young Sheldon LINK


PC Probleme? Hier der ultimative Tipp! 
Vom absoluten Fachmann "Data" direkt aus dem Raumschiff Enterprise.



Dieses echt witzige GIF hab ich HIER auf serieslyAWESOME gefunden. Also immer cool bleiben.... 😂

Sonntag, 23. April 2017

To go Becher - Praktisch oder schlecht für die Umwelt?

Sie sind praktisch aber doch ziemlich schlecht für die Umwelt! 
Das meine ich dazu.


Ich weiß nicht wie viele Coffee Shops es in München gibt. Aber an jeder Straßenecke ist mindestens einer. Egal ob es ein Amerikanischer Coffee Shop wie das San Francisco ist oder ein italienischer oder auch der Tchibo und überall gibt es einen Kaffee to go oder auch mal einen Latte Macchiato mit Flavour und Sojamilch to go. 

So ist es nicht verwunderlich, dass ich folgendes im Münchner Blog GrünUndGloria gelesen habe. In München werden pro Tag  
190.000 Coffee to go Becher aus Pappe oder Plastik weggeworfen. 
In ganz Deutschland heißt das dann 40.000 Tonnen Abfall im Jahr. 
 
Das ist krass, finde ich. 
 
 


Dass der Kaffee to go so beliebt ist wundert mich ja nicht. Ich bin ja auch ein Kaffee-Suchti und trinke gerne meinen Cappuccino to go und da bin ich ja nicht die einzigste. 

Wenn man bei uns in der Schule in den Pausenhof schaut, dann sieht man mittags fast die Hälfte unserer Schülerinnen mit Kaffee to go Bechern rumlaufen. 
 
 




Aber was kann man gegen den riesigen Einwegbecher-Abfall-Berg tun? 

Die Einwegbecher verbieten? 

Ich glaube das wird schwierig, da es einfach zu beliebt ist. 
Daher finde ich die Aktion von Julia Post "Coffee To Go Again" auch so gut. 
Ihre Idee: Einfach den eigenen Mehrwegbecher mit Kaffee auffüllen lassen. Dafür hat sie einen Aufkleber entwickelt und alle Cafés die daran teilnehmen haben diesen Aufkleber an ihrer Türe kleben. Ich finde das eine super Idee. Aber warum machen das nicht alle Cafés?  
Also warum ist diese Auswahlmöglichkeit nicht ganz normal? 
 
Ich finde in jedem Café das Kaffee to go anbietet, sollte es möglich sein, einfach seinen eigenen Thermobecher mit zu bringen. Ich verstehe dabei die Problematik nicht. Die Cafés sparen doch dabei auch Kosten, weil sie ja nicht mehr so viele Mehrwegbecher brauchen und für die Umwelt heißt es auch weniger Abfall. 
 
Ich würde meinen eigenen Becher gerne mitnehmen und deshalb werde ich auch mal bei uns in München schauen, bei welchen Cafés das möglich ist und hoffe mal, dass es irgendwann ganz normal sein wird seinen eigenen Becher mit zu bringen.




Samstag, 22. April 2017

Heimliche Star-Doppelgänger: Bruno Mars vs.Spongebob

Fast wie Zwillinge – Spongebob Schwammkopf und Bruno Mars aber wer sieht nun wirklich wem ähnlich?

Mehr vom Billboard Magazin                                                 Mehr von serieslyawesome.tv (Zhi-Yun Zhang)

 
Viel Spaß


Freitag, 21. April 2017

Livia´s Fundstück des Monats - Kannibale Donald Duck?

In Donald Ducks Kochbuch kann man ein Rezept für eine Hähnchenpfanne lesen. Also Enten essen Hähnchen? Wer schreibt solche Kochbücher aber witzig ist es auf alle Fälle :)



Sonntag, 16. April 2017

Wählen mit 16 Jahren: Livia´s großer Parteien-Check


Das Wahljahr hat begonnen und für viele heißt es, dass sie das erste Mal zu einer Wahl gehen dürfen. In der Regel, wie auch zur Bundestagswahl darf man ab dem 18.Lebensjahr wählen. In manchen Bundesländer wie in Brandenburg oder Schleswig-Holstein ist das Wahlrecht schon auf 16 Jahren für Landtagswahlen herabgesetzt, wie übrigens in Österreich generell schon länger. Bei uns in Bayern bwz. für die Bundestagswahl darf man also erst ab 18 Jahren wählen.  

Aber wie sehen das die verschiedenen großen deutschen Parteien mit dem Wahlrecht ab 16 Jahren?
Das wollte ich genau wissen und deshalb habe ich einfach mal bei den Parteien für meine Reihe "Political Things" KLICK nachgefragt.





CSU  Katrin Albsteiger Mitglied des Deutschen Bundestages und stellv. Bundesvorsitzenden der Jungen Union: Theoretisch kann natürlich jeder auch „aus dem Bauch raus wählen“, aber für die Demokratie ist es trotzdem nötig, dass man sich auch ein paar Gedanken zur Politik machen sollte. Voraussetzung dafür ist ein gewisses Maß an Erfahrung – das wird niemand bestreiten. So wie man andere Altersgrenzen für notwendig hält (z.B. Geschäftsfähigkeit, Strafmündigkeit, Auto fahren, Schulpflicht, Möglichkeit, einer Partei beizutreten…) sollte man auch das Wahlrecht an ein bestimmtes Alter knüpfen. Nun wird jeder von uns irgendwen kennen, den man mit 16 schon als reif genug einschätzt, auch wählen gehen zu können. Mir fallen vereinzelt auch schon 15-jährige ein, denen ich persönlich das zutraue: Wir sollten uns erstmal darum kümmern, dass sich alle Erstwähler ab 18 ausreichend informiert fühlen, um eine Wahlentscheidung treffen zu können und dann tatsächlich auch wählen gehen. Wenn wir hier erfolgreich sind, dann bin ich gerne bereit auch über eine Absenkung des Wahlalters nachzudenken. Ein wichtiger Gradmesser dazu ist die Wahlbeteiligung der Erstwähler. Bei der Bundestagswahl war der Anteil der 21-24-jährigen Wähler mit 60 Prozent über 10 Prozent unterhalb des Bundesdurchschnitts. Bei der Europawahl 2014 hat fast gerade mal jeder dritte Erstwähler seine Stimme abgegeben. Vorstellbar wären für mich eine explizite Erstwählerkampagne. In den Sozialen Medien lasen sich junge Altersgruppen relativ leicht herausfiltern, die man dann entsprechend „bearbeiten“ könnte. Zudem wäre vielleicht der 18. Geburtstag ein guter Anlass auch staatlicherseits gezielt Demokratiewerbung zu machen und  zu sensibilisieren. Warum drückt die Führerscheinstelle denjenigen, die frisch volljährig sind, nicht auch politisches Infomaterial in die Hand? Klar, man wird nicht alle erreichen und auch nicht jeder wird sich an so einem Tag damit befassen, aber es wäre ein Möglichkeit, mehr für das Wahlrecht zu sensibilisieren und zu zeigen, dass es ein Privileg ist, wählen zu dürfen. Wenn die Wahlbeteiligung in diesem Segment hochgeht, hat es Sinn auch über die Absenkung  des Wahlalters zu reden. 

CDU Generalsekretär Dr. Peter Tauber:  Wir sind als CDU gegen eine Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre, weil Jugendliche auch erst mit 18 vor dem Gesetz als ‘erwachsen‘ gelten. Es wäre ein Wertungswiderspruch, wenn man davon ausginge, dass Jugendliche mit 16 Jahren politisch entscheidungsfähig wären, aber nur bedingt privatrechtliche Verpflichtungen eingehen könnten und für verursachte Schäden haften müssten. 

SPD Generalsekretärin Katarina Barley: Bei Kommunal- und Landtagswahlen gibt es ja teilweise schon die Möglichkeit, ab 16 zu wählen. Bei Bundestags- und Europawahlen leider noch nicht. Die SPD ist dafür, dass man auf allen Ebenen ab 16 wählen darf. Junge Leute sollen und wollen politische Verantwortung übernehmen und wählen. Und es geht auch darum, dass gerade junge Menschen entscheiden sollen, welche Politik gemacht wird. Denn viele Themen entscheiden über die Zukunft der Jugendlichen. Es ist nur richtig, wenn sie auch mitbestimmen können. Die Möglichkeit des Wahlrechts ab 16 gibt es auch in Deutschland, aber nicht alle Parteien sind dafür. Deshalb ist es bis jetzt noch nicht eingeführt worden. Wir setzen uns aber weiter dafür ein.

Grüne Bundesvorsitzender Cem Özdemir: Damit sich gerade junge Menschen früh einbringen können, wollen wir das Wahlalter bei allen Wahlen auf 16 Jahre absenken. Denn junge Menschen sollen mitentscheiden, wie ihre Welt aussieht, und mitbestimmen, wer ihre Welt gestaltet. 

Grüne Terry Reintke und Mitglied des Europäischen Parlaments: Ich bin ganz klar dafür, das Wahlalters auf 16 zu senken. Gerade junge Menschen müssen das Gefühl haben, dass sie mitreden dürfen. Dass ihre Stimme zählt- immerhin geht es um ihre Zukunft. Wir müssen verhindern, dass junge Menschen sich außen vor fühlen, so als wenn sie sowieso nichts mehr ändern können. Für mich ist klar: Es ist unglaublich ungerecht, dass junge Menschen oft von Entscheidungen ausgeschlossen werden, die aber vor allem ihr Leben und ihre Zukunft betreffen werden. Das zum Beispiel ist super deutlich geworden beim Referendum in Großbritannien. Während vor allem die Menschen über 60 Jahre aus der Europäischen Union raus wollen, wird der Austritt vor allem unsere Generation dramatisch betreffen. 

FDP Bundesvorsitzender Christian Lindner: Ich bin skeptisch, was eine Veränderung des Wahlalters angeht. Die Erfahrungen in Ländern mit Wahlrecht ab 16 zeigen, dass davon leider nicht so stark Gebraucht gemacht wird. Und laut Umfragen wollen das viele Jugendliche selbst nicht. Ein wichtiger Punkt ist außerdem, dass das Wahlrecht bei staatlichen Wahlen und die Volljährigkeit nicht voneinander getrennt werden sollen. Rechte und Pflichten gehören zusammen. 

Junge Liberale der FDP (JuLis) Bundesvorsitzender Konstantin Kuhle: Ja, das ist definitiv umsetzbar. Bei manchen Landtagswahlen ist das Wählen mit 16 ja schon heute möglich. Es ist allein eine Frage des politischen Willens. Wir JuLis treten schon seit langem für die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre ein. Während Christian Lindner (FDP NRW) beispielsweise noch Bedenken hat, sprechen sich andere Landesverbände der FDP (wie beispielsweise Niedersachsen und Hamburg) für die Absenkung der Wahlalters aus. In einigen Landesverbänden konnten wir uns durchsetzen, in anderen noch nicht. Aber das wird kommen. Schließlich ist es ein wichtiges Thema – gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Wir Jungen müssen eine gewichtigere Stimme bekommen. Allerdings müssen wir uns dafür auch bemerkbar machen und mehr Gehör verschaffen. Wir JuLis sind absolut überzeugt davon, dass Personen schon im Alter von 16 Jahren wählen dürfen sollten und wir werden auch in Zukunft dran arbeiten, andere Personen in der FDP mit unseren Argumenten davon zu überzeugen, bis wir dies beim Letzten geschafft haben!

Ich möchte mich noch für die Statements der Parteien bedanken und hoffe, dass ich so zu diesem Thema einen kleinen Überblick schaffen konnte.







Samstag, 15. April 2017

Gastartikel: Zum Thema Wahlrecht ab 16 Jahren von der 15-Jährigen Bloggerin Charlotte


Ich habe ja schön öfter über das Thema „Wählen ab 16“ geschrieben weil das Thema für uns Jugendliche schon eine Rolle spielt und deswegen wollte ich mal von einer anderen Bloggerin in meinem Alter wissen, was ihre Meinung dazu ist.
Mich freut es daher total, dass Charlotte aus Sachsen-Anhalt den Gastartikel dazu geschrieben hat. In ihrem Blog „frischgelesen.de“ schreibt sie über ähnliche Themen wie ich und ticken daher auch auf der gleichen Wellenlänge.😊

Ok, also hier der Gastartikel von Charlotte:


Normalerweise gibt es auf meinem Blog „frischgelesen.de“ nicht so häufig Beiträge, die sich ausschließlich mit Politik beschäftigen. Das heißt aber natürlich nicht, dass ich mich nicht darum kümmere. Ganz im Gegenteil, mir ist das politische Geschehen schon wichtig und darum habe ich mich sehr gefreut, als Livia mich auf das Jugendwahlrecht ab 16 Jahren angesprochen hat. 

Und hier ist auch schon meine Meinung dazu:


Das Jugendwahlrecht bezieht sich ja nur auf die Kommunalwahlen und in einigen deutschen Bundesländern existiert es bereits. So auch in Sachsen-Anhalt, meinem Heimatbundesland. Leider bin ich erst 15, also kann ich hier nicht aus erster Hand beschreiben, wie es ist, als Jugendliche wählen gehen zu dürfen. Aber ein paar Wörtchen mitreden kann ich ja trotzdem, oder?
Wenn ich an meine Freunde und mein jugendliches Umfeld denke, kenne ich nicht viele, die sich tatsächlich so richtig für Politik interessieren. Wir führen eigentlich sehr selten politische Diskussionen. Okay, bei einigen Themen wird es schon mal hitzig. Ich sag nur, die Wahlen in den USA waren wirklich tagelang Gesprächsthema und sind es immer noch. Aber ansonsten kommt Politik bei Teenagern irgendwie nicht so gut an. Es liegt sicher auch daran, dass viele Themen für uns viel zu weit weg erscheinen und die meisten denken, da könnten sie doch eh nichts ändern.
Obwohl doch eigentlich die Zukunft in den Händen unserer Generation liegt, und wir auch die Früchte (ob gut oder schlecht) ernten werden...

Genau das ist für mich persönlich auch der Grund, warum ich dieses Jugendwahlrecht absolut gut finde. Klar, gibt es da die Gegenstimmen, die sagen, dass wir Teens doch gar keine Ahnung von Politik und den Konsequenzen unserer Entscheidungen hätten. Aber woher sollen wir es denn später wissen, wenn wir bis dahin nie die Möglichkeit gehabt haben, auch mal etwas zu entscheiden oder der Politik ein Stückchen näher zu kommen?
Ich finde hier sollten Jugendliche viel mehr informiert und politisch gebildet werden. In der Schule beschäftigen wir uns ständig mit Themen der Vergangenheit, wie wäre es denn mal mit unserer Zukunft? Warum gibt es kein Fach, dass uns die Aspekte politischer Entscheidungen näher bringt?
Auch wenn uns das nicht immer bewusst ist, im Alltag begegnet uns oft Politik, viele alltägliche Dinge haben politische Hintergründe. Allein schon der Schulalltag, oder das Vorhandensein von öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern, Jugendclubs, Vereinen hängt oft von politischen Entscheidungen ab.

Da fällt mir auch gleich ein Beispiel aus meiner Schule ein: Als ich in unserem Schultheaterstück saß, richtete unsere Deutschlehrerin noch ein paar Worte an das Publikum. Sie erklärte, dass die Arbeitsgemeinschaftszeit für sämtliche außerschulischen Aktivitäten stark gekürzt oder teilweise auch gestrichen worden war. Es fehlen die finanziellen Mittel dafür. Ist das wirklich so, oder sind die Gelder einfach falsch verteilt? Da wäre schon mal meine erste Frage an einen verantwortlichen Politiker. Und an diesem Punkt würde mich dann natürlich ein Politiker überzeugen, der sich für Schulen engagiert. Der aktiv nach Möglichkeiten sucht, damit sich die Schule wieder AGs und Clubs leisten kann.
Denn wir sind doch die Zukunft, oder? Wird uns doch ständig gesagt! Und was soll aus diesen Zukunftsträgern werden, wenn sie nichts Vernünftiges tun können. Wenn es keine Theaterclubs, schulische Sportvereine oder Schulorchester mehr gibt?

Das heißt für mich, dass wir uns mit den Parteien und ihren Programmen auseinander setzen und genau recherchieren müssen. Dann wählt man nicht den Politiker, der den coolsten Instagram-Account hat, oder die Politikerin, die immer die schicksten Klamotten anhat, sondern wir wählen die Partei, die sich um die Menschen und ihre Belange kümmert.
Bestimmt kann dann auch die Schule etwas dazu beitragen. Zum Beispiel könnte es in Zeiten der Kommunalwahlen im Unterricht eine kurze Vorstellung der verschiedenen Parteien geben, damit jeder weiß, was für Auswahlmöglichkeiten er hat. Und ich wette, dass Teens dann gleich mehr Spaß und Interesse an Politik haben, wenn sie wissen, dass sie auch etwas dazu beigetragen haben, wenn dann die Ergebnisse feststehen. Natürlich sollte Acht gegeben werden, dass die verantwortlichen Lehrer politisch neutrale Informationen spenden. Es soll kein Wahlkampf an Schulen betrieben werden.
So war es auch damals, als wir an unserer Schule eine Juniorwahl veranstaltet haben. Wir hatten Wahlkabinen, Wahlhelfer und alles, was sonst so dazu gehört. Alle Schüler, die vorher kaum etwas mit Politik zu tun hatten, waren plötzlich total begeistert und auf dem Schulhof wurde auch noch viel von den Parteien und Co. erzählt. Natürlich zählten unsere Stimmen nicht wirklich, doch trotzdem hing am Ende ein Ergebnis an dem schwarzen Brett unserer Schule und man wusste, dass man dazu beigetragen hat.

Bei der nächsten Kommunalwahl in Sachsen-Anhalt bin ich dann vorraussichtlich auch dabei. Ich werde auf jeden Fall meine Stimme nutzen und mich im Vorfeld genau informieren. Politik ist wichtig, dass sollte allen früh genug klar sein. Beispiele wo es hinführt, wenn die Menschen die Politik nicht ernst nehmen, haben wir im Moment ja genug.
Lasst es uns besser machen, Leute!" Charlotte.



Freitag, 14. April 2017

Gastrezept: Das gesunde Nutella zum Selbermachen von der österreichischen Fitnessbloggerin #1

In meinem letzten Post habe ich die österreichische Fitnessbloggern #1 Klara Fuchs über ihre Fitness und Konzentrations-Tipps für Schule und zu Hause befragt und vorgestellt (Link). 
Aber zu einem fitten Leben gehört auch gesundes Essen. Das heißt für Süßigkeiten ist da etwas weniger Platz. Was aber nicht unbedingt heißen soll, darauf zu verzichten. Und da hat Klara einen super Tipp. Nämlich ihr Rezept – Das gesunde Nutella zum Selbermachen. Und das will ich heute noch unbedingt zeigen, weil es eine super Idee von ihr ist. 
 Man braucht dazu folgende Zutaten:
  • 300g Haselnüsse
  • 3-4 EL Backkakao
  • 2 EL Honig (oder Stevia/Süßungsmittel nach Wahl)
  • 200ml Mandelmilch
  • 3 EL Kokosnuss Öl
  • Eine halbe Tafel dunkle Schokolade
Den Ofen erst einmal auf 200° C vorheizen und die Haselnüsse ca. 10 Minuten backen und dann ohne Schale in eine Küchenmaschine. Das Ganze vermischen bis es langsam cremig wird. Schmelzt die dunkle Schokolade und rührt sie vorsichtig unter und je nachdem wie süß man es will an Süßstoff verwenden.

Die Anleitung und viele andere gesunde Rezepte gibt es auch auf ihrem Blog HIER zu lesen. 
 
Ich möchte mich jetzt noch bei Klara Fuchs für das Interview, das Rezept und für die Fotos bedanken und natürlich auch für den WhatsApp-Videochat.

Sonntag, 9. April 2017

Mit Österreichs Fitnessbloggerin #1 über Fitness und Konzentrations-Tipps für die Schule und zu Hause

Österreichs Fitnessbloggerin Nr.1 ist Sportstudentin Klara Fuchs. HIER geht es auch zu ihrem Blog. Das Ziel von ihr ist viele Menschen zu einem gesünderen und glücklicheren Leben zu inspirieren. Klara ist total sympathisch und hat viele gute Fitness-Tipps auf ihrem Blog. 
Leider kann ich Klara nicht persönlich kennenlernen, weil sie in Österreich wohnt und deshalb haben wir uns über WhatsApp Video unterhalten. 
 
Mein Selfie von unserem WhatsApp-Videochat

Ich wollte schon immer von einem Profi wissen, was ich im Schulalltag Übungen machen kann bezüglich Fitness, Motivation und Konzentration.


Klara hat schon früh mit dem Sport begonnen und deshalb meine erste Frage. Was war in der Kindheit deine Lieblingssportart und wie sieht es heute damit aus?
Klara: Meine Lieblingssportart in der Kindheit war das Tanzen und ich nahm da auch an Wettkämpfen teil, wo wir es bis zu einer int. Dance Competition nach Amerika geschafft haben. Auch Triathlon gehörte mal zu meinen Lieblingssportarten und jetzt gehe ich gerne zum Boxen, CrossFit oder laufe. Am meisten mag ich ein intensives HIIT Workout, weil ich mich nachher so ausgepowert und stark fühle.

Zum Thema HIIT Workout hat Klara auf ihren Blog dann auch einen sehr interessanten Beitrag gemacht. HIER hat sie gute Tipps wie man das HIIT Training auch zu Hause machen kann. Das sind 6 Übungen für Unterkörper, Beine & Hintern, also von Kniebeugen bis X-Jumps.

Jetzt aber die Tipps für Schüler zum Thema Fitness, Motivation und Konzentration:

Wir Schüler sitzen am Tag schon ziemlich lang. Nach einiger Zeit leidet manchmal der Kreislauf oder auch die Konzentration. Welche kurze und einfache Übungen kannst du mir empfehlen, die man in der Pause machen kann, damit man wieder konzentrierter an dem Unterricht teilnehmen kann?
Klara:
Wenn ich viel am Schreibtisch sitze, hilft es mir am meisten, wenn ich kurz in die frische Luft gehe. Ich strecke mich nach oben, atme tief ein und aus und fühle mich nachher immer besser. Hauptsache ich denke kurzzeitig an etwas anderes, tanke frische Luft und Sauerstoff und bewege mich ein wenig.

Als Schülerin ist eine Schulwoche oft sehr stressig, gerade bei uns mit G8. Da kann es schon sein, dass die Motivation gerade zum Thema Sport etwas leidet. Hast du für mich einen kleinen Motivations-Tipp?
Klara:
Die beste Motivation ist die, die in dir steckt. Warum willst du Sport machen? Wenn ich mal keine Lust habe, dann erinnere ich mich immer daran, warum ich es mache. Es ist eine Sache der Gewohnheit. Ich habe während meiner Schulzeit auch 3 Jahre lang Leistungssport gemacht und fast jeden Tag trainiert. Wenn du willst, dann findest du Zeit, du musst nur wissen, was deine Ziele sind und warum du das machst. Ich tue das für mich, weil ich es liebe, weil es mir gut tut und weil ich fit sein möchte. Wenn ich gesund bin, bin ich glücklicher und kann der Welt mehr zurückgeben.

Welche Übungen kann ich zu Hause unkompliziert und ohne Geräte machen für die Bereiche Bauch und Fettverbrennung?
Klara:
Am besten sind die Grundübungen wie Kniebeugen, Liegestütze und Burpees oder Strecksprünge. Wenn man diese Übungen konzentriert, trainiert man den ganzen Körper und auch das Herz-Kreislaufs System. 


Was sind aber nun Burbees? HIER auf der Seite von Klara sieht man das ganz gut. Es ist quasi ein Training mit dem eigenen Körpergewicht und ein richtiger Fettkiller. Ich finde die Übung eine geniale Idee. Sie ist anstrengend aber ideal für zu Hause.

Kleine Anleitung dafür: Man steht dabei in der Kniebeuge und springt dann mit beiden Beinen nach hinten. Dann senkt man sich in die Liegestützposition und danach springt man mit den Füßen wieder nach vorne, so dass man über die Kniebeugeposition mit den Armen nach oben mit viel Kraft wieder hoch springt. Das ganze macht man dann 10x dann 1-2 Minuten Pause und wiederholt das alles 4x.
 
Zum Thema Girlpower: Ich hatte im letzten Sommer selber die Möglichkeit ein Interview mit Boxweltmeisterin Christina Hammer über das Thema Girlpower zu machen. Jetzt habe ich gelesen, dass du sie vor Kurzem für ein Interview getroffen hast. Hast du mit ihr auch über Girlpower gesprochen?
Klara:
Ich habe auch mit Christina Hammer ein wenig darüber gesprochen, aber eher in dem Zusammenhang, wie es ihr als Frau in diesem Männer dominierten Sport geht. Sie ist super nett und zeigt im Ring ihre starke Seite. Auch mir hat sie einen Tipp gegeben: Wir Mädels sollten uns viel mehr trauen und einfach unser Ding durchziehen. Wenn man sich etwas in den Kopf setzt, kann man das auch schaffen, wenn man hart dafür arbeitet. 
Boxweltmeisterin Christina "Lady-Hammer" mit Klara Fuchs

Zum Abschluss noch ein großes Danke und am Freitag zeige ich noch das gesunde Nutella zum Selbermachen von Fitnessbloggerin Klara Fuchs. 



Samstag, 8. April 2017

Gastartikel von Nachwuchsschauspielerin Julia Bremer über ihren aktuellen Film und ihre Erlebnisse hinter den Kulissen.


Ich freue mich sehr, dass die 13-Jährige Schauspielerin Julia Bremer für meinen Blog über ihre Erlebnisse und über ihren neuesten Film "Unter uns die Stille - Rheine'78" schreibt. 
Denn ich finde es immer interessant seltene Einblicke oder Eindrücke von nicht ganz so alltäglichen Erfahrungenzu bekommen. Ok und nun folgt der Gastartikel von Julia Bremer:

Julia Bremer und ihr Blick hinter die Kulissen und ihren Erfahrungen als Nachwuchsschauspielerin


Eigentlich wollte ich gerne Kinderärztin werden und diesen Wunsch habe ich damals schon mit 3 Jahren aus dem Kindergarten mitgebracht.
Aber 2013 konnte ich durch einen Zufall an einer Produktion für RTL2 mitwirken und ich fand es dann auch mega aufregend mit 9 Jahren zu sehen, wie sowas alles abläuft. Irgendwie ging von da an dann alles so weiter und mittlerweile habe ich die Leidenschaft zur Schauspielerei für mich entdeckt. Es ist immer wieder neu, spannend, aufregend und total interessant. Für mich ist es faszinierend in andere Rollen zu schlüpfen und an Projekten mit zu wirken, die dann zusammen geschnitten etwas komplettes Neues ergeben. Manchmal muss eine Szene auch nochmal oder nochmal gedreht werden und dabei entstehen dann auch schon mal "lustige Outtakes". Das Drehbuch muss gelernt sein und die Emotionen müssen dazu stimmen. Natürlich ist es auch Arbeit und ich muss alles beim Jugendamt anmelden. Die Erlaubnis vom Arzt und der Schule bekommen ... also einfach so, ist das leider nicht.

Meinen persönlich schönsten Moment hatte ich 2015, als ich die Rolle der Nala im Musical König der Löwen tanzen durfte. Es war einfach der Wahnsinn in so etwas Großem zu stehen und dabei sein zu können. Ein richtiger Traum und diese Momente sind einfach unvergessen. Dank dem Rockmusiker Henning Wehland, der die Show mit mir zusammen gerockt hat.

Meine lustigsten Dreharbeiten waren zum Werbespot für "Penny ". Dort konnte ich total falsch singen, durfte das Essen nicht mögen und musste besonders zickig sein :)

Meine längsten Dreharbeiten gingen über 1,5 Jahre für meinen aktuellen Kinofilm "Unter uns die Stille - Rheine '78". Der Kinofilm ist eine Dokumentation über das Bombenunglück 1978 in Rheine. Alles was wir gedreht haben, ist also eine wahre Geschichte. Das Einzigartige für mich war, dass ich die Frau treffen konnte, die ich in dem Film spiele. Der Moment, war schon wahnsinnig, weil ich ja wusste, was sie erlebt hatte. Die Frau, die ich dort getroffen habe, war das Mädchen, was damals überlebt hat. Ich spiele also die Rolle, des überlebenden Mädchens, was davor und währenddessen und danach mit ihr geschehen ist.
In den Drehpausen hatten wir viel mit den Requisiten zu tun, da der Film im Jahr 1978 spielt und es da ja eine ganz andere Zeit war. Kleidung, Haare, Fahrrad ... an alle Details musste man denken. Die nächsten Szenen wurden besprochen und die Wunden müssen gemacht werden, was total spannend war. Ich habe dann in den Drehpausen auch Interviews gegeben für den regionalen Sender in Rheine und Autogramme. Und dann ging es auch schon wieder weiter :)
 
Dazu habe ich Anfang April meine erste Pressekonferenz und am 26.April die Filmpremiere. Ich bin mega aufgeregt und gespannt, wie der Kinofilm geworden ist. Sowas hat man ja nicht alle Tage.
Ich freue mich immer über jedes neue Projekt und bin viel unterwegs. Da ich in Ostfriesland wohne, habe ich schon einige Kilometer zurückgelegt. Eine feste Schiene, was ich machen möchte ... habe ich nicht, aber ich würde gerne einmal eine Leiche spielen:)
Viele Menschen konnte ich in dieser Zeit schon kennen lernen und ich bin dankbar für alles, was ich dadurch bis jetzt erleben durfte.

Kurz zum Film: Am 26. April 2017 ist in Rheine die Filmpremiere des Dokumentarfilms „Unter uns die Stille – Rheine '78 ". Dieser Film handelt von dem katastrophalen Bombenunglück in der Stadt Rheine. Bei Bauarbeiten wurde 1978 eine 500 Kilo schwere Bombe, ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg so beschädigt, dass sie explodierte und 3 Menschen in den Tot riss, sowie sehr viele Menschen schwer verletzte, so wie das Mädchen das von Julia gespielt wird. Dieser Film soll an dieses Ereignis erinnern und auch an die Gefahr daran, da immer noch alte Fliegerbomben gefunden werden. Zuletzt auch bei Bauarbeiten bei uns in München. Ab dem 27. April ist der Film dann täglich im Programm im Cinetech Kino Rheine zu sehen.

Hier ist auch der Teaser zum Film „Unter uns die Stille '- Rheine '78" zu sehen.
Mehr über Julia ist auch gerne HIER zu lesen.
Ich möchte mich bei Julia für den Gastbeitrag bedanken. Es war für mich sehr aufschlussreich und kurzweilig ihren Blick hinter den Kulissen zu erfahren. Deswegen freue ich mich immer auf neue interessante Geschichten, die ich auf meinem Blog als Gastartikel zeigen kann.
 


Freitag, 7. April 2017

Fashionbloggerin Michèle Krüsi über das „Summer Must Have 2017“


Michèle ´s Fashionblog „The Fashion Fraction“ ist einer meiner favourites Fashionblogs und sie ist eine der wichtigsten Fashionbloggerinnen aus der Schweiz.
Ich habe Michèle deshalb mal gefragt, was ihr „Must Have“ für den Sommer 2017 ist.
Dazu Michèle: Mein „Summer Must Have 2017“ sind locker sitzende Logo-T-Shirts. Sie sehen lässig aus, sind einfach zu stylen und super bequem noch dazu. :)

Diese 2 Shirts & Styles aus ihren Fashionblog gefallen mir am besten. 
Das schwarze Replay T-Shirt lässt sich super kombinieren und ist preislich auch für mich erschwinglich.

Das weiße von Gucci gefällt mir auch ganz gut aber es ist natürlich sehr teuer. Dafür ist die Kombi von Michèle schon ein richtig cooler Style-Tipp.

Im letzten Jahr habe ich Michèle und ihren Fashionblog schon mal vorgestellt. Hier möchte ich noch eine kleine Zusammenfassung zum Lesen zeigen.
Als du mit deinem Blog begonnen hast, war das Konzept für dich sofort klar, bezüglich Aufbau des Blogs?
Michèle:
Ich startete meinen Blog vor mehr als 5 Jahren und hat gewiss nicht im Sinn, damit jemals Geld zu verdienen, geschweige denn einen Award zu gewinnen oder als einflussreichster Blog der Schweiz zu gelten. Vielmehr habe ich damit begonnen, weil ich Freude und Spaß an der Mode hatte und das mit anderen teilen wollte, ohne Konzept und ohne Druck. Ein Konzept hat sich dann erst in den letzten zwei Jahren entwickelt.
Bist du gebürtige Schweizerin und was war für dich der Grund einen Fashion-Blog zu gründen?
Michèle:
Ja, ich bin in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Begonnen habe ich auf Lookbook.nu. wo ich überraschenderweise innerhalb kürzester Zeit zu einem Hype wurde. Warum? Keine Ahnung! Auf jeden Fall habe die Leute begonnen, mich nach einem Blog zu fragen woraus dann eben «Beware of my heels» entstand, das ich mehr nebenbei führte.
In Deutschland werden Fashionblogs immer wichtiger und einflussreicher, wie sieht es da in der Schweiz aus oder siehst du deinen Blog mehr internationaler?
Michèle:
Die Schweiz hinkt zugegeben immer etwas hinterher was Trends angeht, so auch beim Thema Blogs. Zum einen ist das Land natürlich viel kleiner als Deutschland, was es schwieriger macht, eine Followerbase aufzubauen und zum anderen sind die Agenturen und Brands hier noch sehr unerfahren, wie man mit Bloggern zusammen arbeitet. Besonders im letzen Jahr hat sich das aber schon stark geändert, man merkt, dass es auch hier immer mehr kommt und zum Trend wird. Meine Hauptzielgruppe geht über die Landesgrenzen hinaus, sodass ich sehr viele Schweizer Leser, aber auch viele Deutsche und Österreichische erreiche, aber grundsätzlich auch aus vielen Europäischen Ländern und den USA guten Traffic bekomme.
˃ Welche Lieblingsklamotten Michèle hat oder welchen Designer sie mal gerne kennenlernen würde, das kann man auch → HIER im kompletten Interview lesen. ˂
Ich finde Logo T-Shirts ganz klar auch cool und habe auch einige im Schrank und freue mich auch schon sie endlich tragen zu können, sobald das Wetter mitspielt oder mir auch ein cooler Kombi-Style dazu einfällt.

Sonntag, 2. April 2017

Livia trifft München´s wichtigste Food- und Restaurantbloggerin Bianca Murthy

Wenn man in München wissen will, wo es in Schwabing das beste Frühstück gibt oder in Giesing das leckerste Nudelgericht, dann sucht man im Netz nur nach einem Blog. Nämlich nach Biancas-Blog.
Bianca Murthy hat nicht nur einen der größten Blogs in München und ist die wichtigste Restaurantbloggerin, sondern sie schreibt auch die Restaurant-Kritiken für die Münchner TZ. 
Auch viele Freunde und Bekannte, genau wie meine Familie und ich schauen öfters in ihren Blog, wenn wir ein neues Restaurant suchen.


So habe ich mich mit Bianca im San Francisco Coffee Shop getroffen, weil ich einfach wissen wollte, wie das alles bei ihr so anfing und wie das Leben als bekannte Bloggerin in München für sie so ist. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und haben soviel miteinander gequatscht, dass ich sogar vergessen habe, einen Kaffee zu kaufen. 

So aber jetzt ……...

Du gehörst in München zu den bekanntesten Bloggerinnen. Du erreichst nicht nur mit deinem Blog viele Leser. sondern auch mit deinen Kolumnen für Zeitungen wie der TZ. Auch die Süddeutsche Zeitung hat über deinen Blog schon geschrieben. Auch das ZDF war mal mit dir unterwegs , um dich als Restaurant-Bloggerin vorzustellen. Wie fühlt sich das an, so viele Menschen zu erreichen alleine in München und wie lange hat das gedauert, diesen Stellenwert zu bekommen, den du jetzt hast?
Bianca: Für mich ist es ein tolles Gefühl, dass mich teilweise monatlich bis zu 100.000 Personen lesen. Es freut mich, dass ich meine Erfahrung und meine Tipps auf diesem Wege teilen kann und immer bekannter dadurch werde. Zu wissen, dass ich von 0 bis heute alles alleine geschafft habe und mehr und mehr an Lesern anziehe macht mich stolz. Ich schreibe nun fast 5 Jahre in diesem Stil meine Beiträge auf Biancas Blog - schreiben selbst mache ich schon seit einigen Jahren mehr - und es ist eine kontinuierliche Aufgabe, am Ball zu bleiben und neues mit den Lesern zu teilen, um eben auch immer mehr und mehr Leute zu erreichen und dazu zu bringen auf der Website vorbei zu schauen. Ca. 2-2,5 Jahre braucht man schon in meinen Augen um eine bestimmte und standhafte Leserschaft aufzubauen. Guter Content und spannende Inhalte sind unumgänglich.

Jetzt muss man sagen, dass du auf deinem Blog Lokale bzw. das Essen der Lokale vorstellst, vergleichst und bewertest, also vom Sternerestaurant bis zum Lieferservice. Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen das so zu machen?
Bianca: Meine Seite ist auch unter www.essengehenistaucheinhobby.de erreichbar und genau so fing es vor vielen Jahren an: Als Hobby! Ich gehe ausschließlich essen seit ich 15 bin und habe schon früh damit angefangen mein Essen zu knipsen im Restaurant und mit kurzen Infos dazu online zu stellen - lange Zeit, bevor es normal wurde und jeder zweite sein Essen im Restaurant fotografierte. Viele Bekannte, Freunde und Menschen in meinem Umfeld stärkten mich über Jahre hin weg mit der Idee doch mal daraus einen Blog zu machen. Das tat ich dann und selbst da, wusste ich natürlich noch nicht, dass ich mal zu einem der erfolgreichsten Blogs der Stadt gehöre. So etwas macht natürlich stolz. Die Ursprünge lagen damals tatsächlich bei meiner bis heute ungebrochenen Leidenschaft für und zum Essen. Inzwischen berichte ich eben so "bunt", wie ich auch gerne esse auf www.biancas-blog.de über meine Erfahrungen und werde für meine Gastro- und Produkttests gebucht. Aus einer Leidenschaft den Beruf zu machen und diesen Traum zu verfolgen kann ich an dieser Stelle nur jedem ans Herz legen.

In München liest man deine Meinung, wenn man ein neues gutes Lokal sucht. Kannst du dir auch vorstellen das Ganze mal zu vergrößern, also nicht nur München sondern vielleicht sogar deutschlandweit zu testen? Oder so eine Art Zusammenschluss der besten Restauranttester (also in allen großen Städten), so wie im Fashionbereich der Blogwalk zu machen?
Bianca: Ja, das ist mein "großer Plan". Ich bin der Meinung, dass man in der Stadt leben muss, über die man berichtet. Sprich ich werde niemals so gute Tipps in zum Beispiel Hamburg berichten können, wie für München, aber natürlich liegt die Idee auf der Hand auch mit anderen Städten und Blogs zusammen zu arbeiten, die dann im großen Ganzen eine Anlaufstelle für persönliche Gastrotipps in ganz Deutschland geben. Abwarten, denn das dauert und braucht Zeit, ist aber schon angedacht und angeschoben. :-) Wenn das Interview hier größere Vollzeit-Gastroblogger aus anderen Städten lesen, bin ich froh über den Kontakt.

Um zu zeigen, was du machst finde ich deinen Beitrag über das Wiener Schnitzel am besten, den du vor kurzem online gestellt hast. Ich liebe auch das Wiener Schnitzel und deshalb habe ich mir diesen Post auch rausgesucht. Er ist sehr aufwendig gemacht. Kannst du mir ein bisschen was über die Entstehung deiner Suche nach dem besten Wiener Schnitzel in München erzählen?
Bianca: Das mache ich gerne Livia. Konkret in diesem Fall hieß es in 6 Wochen lang 30 Wiener Schnitzel essen. Ja, ich weiß unglaublich oder? ;-) Es gibt gerade für solche Listen nichts wichtigeres als authentisch zu bleiben und eben alles aus "einem Guss" zu berichten. Oft testen bei solchen Listen in anderen Zeitungen etc. viele verschiedene Redakteure jeweils z.B. ein Schnitzel und dann wird die Liste und die Ergebnisse zusammen getragen. Bei mir ist der Vorteil und klare Unterschied, dass ich wirklich alleine alle getestet habe und so auch ein stimmiges Endergebnis durch einen (!) Geschmack entsteht, da meine Leser eben schon wissen, dass ich alles so bewerte, wie es auch authentisch für die Masse und den einzelnen Gast ist. Das geht nur, wenn alles aus einem Guss ist und ehrlich bewertet wird. Nach dem ich alle Infos hatte geht's dann an die Bildaufbereitung, das technische Rumgebastel (und danach auf den Crosstrainer - Schnitzel abtrainieren...;-). In meine Augen ist - egal ob Liste oder Artikel - unumgänglich ehrlich zu sein und eben Dinge zu berichten, die wirklich viele Menschen wissen wollen. Und Schnitzel mag doch wirklich jeder, oder? ;-)

Gerade wir Jugendliche sind sehr oft online unterwegs. Also wenn man eine Frage hat, dann fragt man eben Google. Musik hören wir über Spotify und das schreiben über WhatsApp oder mal kurz ein Video anschauen auf Amazon Prime oder ITunes ist eh schon ganz normal oder eben auch Blogs wie deiner. Glaubst du nicht auch, dass Blogs in Zukunft noch viel wichtiger werden können?
Bianca: Ich bin fest davon überzeugt, dass unser aller Leben immer digitaler werden wird. Ein bisschen blutet mir da zwar auch das Herz, wenn ich lese, dass man für den Supermarktbesuch der Zukunft noch nicht mal mehr ein Wort mit dem (dann wohl sowieso nicht mehr existenten) Kassierer sprechen oder mit Menschen interagieren muss, sondern eben nur noch eingeloggt im Amazon Konto ist und den Laden ohne zu bezahlen (sondern via Online-Abbuchung) einfach samt Einkauf verlässt. Dennoch finde ich den technischen Fortschritt gut. Dazu kommt, dass Blogs eben ein Medium sind, welches persönliche Meinung, Fachwissen, Info und Spaß für den Leser verbindet. Ich denke die Kombination aus all dem inklusive dem Faktor "Internet" sorgt für eine stetig wachsende Priorität in der schnelllebigen Medienwelt.

Ich fand das Treffen mit Bianca echt mega toll und außerdem ist sie dazu noch total sympathisch. Ich freue mich schon, wenn wir vielleicht mal gemeinsam ein Lokal testen und darüber etwas schreiben.