Freitag, 26. Mai 2017

Der Viktualienmarkt - Meine besten Fotos

Schon über 200 Jahre gibt es jetzt schon den Viktualienmarkt mitten in München und ich glaube, dass es der bekannteste grüne Markt auf der Welt ist. 
 
Deswegen will ich die schönsten meiner Viktualienmarkt Fotos zeigen. 

Der Viktualienmarkt im Hintergrund mit dem alten Peter
 
Frisches Obst und Gemüse aus der ganzen Welt


 

 Außerdem sieht man am Viktualienmarkt noch 6 Brunnen der wichtigsten Münchner und Komiker Volksschauspieler, wie Karl Valentin und Ida Schumacher.





Sonntag, 21. Mai 2017

Mein 300. Post geht online

Meine ersten 300 Posts sind nun online gegangen. Es waren viele Themen und deswegen möchte ich einfach meine Jubiläumsposts noch mal zeigen.


Mein erster Post: Neue Looks aus Italien -LINK-

Post 50: Fotostrecke - Herbstimpressionen im Perlacher Forst -LINK-


Post 100: Livia on-Air: Mein Besuch bei den Stefans im Bayern 3 Radiostudio -LINK-

Post 150: Mein München: Die Säbener Straße - Mehr als nur der FC Bayern -LINK-

Post 200: Star-Comiczeichner Thomas von Kummant im Focus -LINK-

Post 250: Herzbewohner – Das Album von Kerstin Ott aus meiner Sicht -LINK-


Das war nun mein 300. Post und ich sage - Danke


Samstag, 20. Mai 2017

RECUP – Da freut sich auch die Umwelt

Eine neue Idee ist geboren. Coffee to go ohne Belastung der Umwelt.

Der Müllberg durch die ganzen Coffee to go Becher war schon mal ein Thema auf meinem Blog (Link). Nur bei uns in München werden pro Tag  190.000 Coffee to go Einwegbecher aus Pappe oder Plastik weggeworfen. In ganz Deutschland heißt das dann sogar 40.000 Tonnen Abfall im Jahr. 
Es gibt einige gute Ideen, genau das zu verhindern. Green City (Link) hat mir dazu auch einen genialen Tipp gegeben. 
Nämlich das Projekt RECUP.

RECUP ist ein Mehrwegbecher im Pfandsystem. Der Becher besteht aus einem speziellen Kunststoff. Den leeren Becher kann man dann in einem anderen Cafe wieder abgeben und bekommt sein Pfand von einem Euro wieder zurück. Hier wird der Becher dann ganz normal gereinigt und wieder verwendet. So spart man ganz einfach eine Menge an neuem Abfall.
Fabian Eckert und Florian Pachaly sind die Gründer von RECUP und hatten auch die Idee dazu. Aber ich wollte mehr darüber wissen und habe deswegen RECUP angeschrieben:
Selfie von Fabian und Florian mit ihrem RECUP


Meine erste Frage war deshalb auch wie man überhaupt auf diese Idee kommt und was das genaue Ziel der beiden für das Jahr ist?
RECUP: Es ist den beiden vor allem in der Uni aufgefallen, wie viel Einwegbecher benutzt und dann weggeschmissen werden, daraus entwickelte sich das Interesse und die Idee.Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die Coffee-to-go-Revolution flächendeckend voran zu treiben, sodass zum Beispiel auch die Pendler am Bahnhof ihren RECUP bekommen und in der Zielstadt wieder abgeben können. Für mehr Kaffeegenuss, mehr Mehrweg und mehr Nachhaltigkeit!

Der Recup ist ja auch aus Plastik. Aber was ist das Besondere an diesem Kunststoff?
RECUP: Genau, der Becher ist aus recyclebarem Kunststoff (Polypropylen). Und ja, wir haben uns auch gefragt: Plastik- und Pappbechermüll vermeiden mit einem Pfandbecher aus Plastik? Aber es wurde lange recherchiert und abgewägt: Für einen Mehrweg-Pfandbecher ist momentan dieses Material die nachhaltigste Alternative. Das sind die Gründe dafür:
  • Langlebigkeit: Becher aus PP können viel länger im Kreislauf eines Pfandsystems gehalten werden. Sie machen die meisten Spülgänge mit und sind extrem bruchsicher.
  • Umweltbilanz: Vergleicht man die Herstellungs- und Recyclingbedingungen mit denen von alternativen Materialien schneidet PP durch vergleichbar geringen Energieverbrauch und gute Recyclingfähigkeit am besten ab. 
  • Komfort: Der RECUP ist leicht, bruchsicher, optimal stapelbar und geschmacksneutral. Uns ist es wichtig, dass man unseren Becher sowohl leicht mitnehmen als auch anbieten kann.
Wir sind auf der Suche nach alternativen Materialien wie Biokunststoffen, die ähnlich gute Eigenschaften wie PP haben und somit für ein Pfandbechersystem genauso geeignet sind.

In Rosenheim gibt es ja RECUP schon länger. Wie wurde das in Rosenheim aufgenommen und wie ist der aktuelle Stand bei uns in München?
RECUP: Wir hatten am 11.5 eine Pressekonferenz mit dem Oberbürgermeister Dieter Reiter (Foto), bei der RECUP im Zuge der Kampagne „Rein. Und Sauber“ vorgestellt wurde. Und seit dem 15.5 bekommt man den RECUP in über 50 Cafés in München. Wir sind hier jetzt also auch gestartet, wir sind gespannt, ob es von den Cafés und den Kaffeekunden genauso positiv angenommen wird, wie in Rosenheim. Dort waren die Cafés nämlich sehr begeistert und es lief so gut, dass das Pilotprojekt einfach bestehen blieb.

Was sagte eigentlich der Bürgermeister Herr Reiter zu eurer Idee und wie kann er euch dabei helfen?
RECUP: Wie gesagt werden wir offiziell unterstützt durch das Baureferat der Landeshauptstadt München im Rahmen der aktuellen „Rein. Und sauber“-Kampagne. Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte zum Thema RECUP: „Wir leben in einer to-go-Gesellschaft und sollten uns mehr auf das Thema Wiederverwendung einstellen.“

Ich habe gesehen, dass eure Becher keinen Deckel haben. Wann denkt ihr wird es den RECUP auch mit Deckel geben?
RECUP: Das ist richtig, zurzeit gibt es keine Alternative, die für ein Pfandsystem geeignet ist. Die Deckel würden sich nicht vernünftig reinigen lassen. Aber wir arbeiten an einer Mehrwegdeckel-Lösung, die man sich dann kaufen und wiederverwenden kann. Bis dahin gibt es den ganz normalen Plastikdeckel zum RECUP, leider. Aber dieser passt genauso, wie beim Einwegbecher.

Ich persönlich finde eure Idee wirklich genial und ich hoffe, dass bald sehr sehr viele Cafe´s mitmachen. Was ist deshalb euer Ziel bis zum Ende des Jahres?
RECUP: Unser Ziel ist es neben Rosenheim auch in München und Berlin erfolgreich etabliert zu sein. Außerdem ist es großartig und wichtig, dass weiterhin und viel über uns berichtet wird, sodass das Müllproblem durch Einwegbecher auch allen bekannt ist und so Müll vermieden wird.

Gibt es denn einen Link zu der ReCup-App?
RECUP: Die App ist eine Web-App also keine, die man im App-Store runterladen muss. Hier der -LINK
Alle Infos RECUP-Website -LINK-
 

Im San Francisco Coffee Shop am Max-Weber-Patz ist der RECUP übrigens auch in der Testphase. Wie mir eine Mitarbeiterin des Coffee Shops verraten hat, wird der RECUP hier auch schon gut angenommen. Natürlich habe ich die Becher im Shop gleich mal fotografiert.
  
Für mich ist es tatsächlich eine gute Idee. Der Kaffee zum Mitnehmen sollte keine Belastung für unsere Umwelt sein. Außerdem möchte ich mich noch für das Selfie von Fabian und Florian bedanken, das sie extra für mich gemacht haben. 😀

Sehr viele Jugendliche holen sich schnell einen Coffee to go und wenn es eine Möglichkeit gibt diesen Service zu nutzen und gleichzeitig dabei unsere Umwelt viel weniger zu belasten, dann sage ich ganz klar: 
Her damit! - So freut sich auch unsere Umwelt.



Freitag, 19. Mai 2017

JURI – Eine neue Band zeigt uns den Neopop

Ich habe einen super Song entdeckt. "Melancholie" von JURI aus ihrer Debüt EP „Neopop“ . Es ist eine neue junge Band aus Köln und das Video zu "Melancholie" finde ich auch ziemlich cool. Deswegen zeige ich im Anschluss auch noch gerne das Video und es ziemlich sehenswert.

Da die Band noch jung ist und ich sie bis jetzt auch noch nicht kannte, wollte ich von JURI erst einmal einiges über die Band und ihrer Musik wissen. Ich fragte die Jungs als erstes wie sie überhaupt auf ihren Bandnamen kamen?
JURI: Wir heißen JURI, weil unser Sänger auch Juri heißt. Juri und Pierre haben, damals noch zu zweit und auf der Suche nach einem passenden Bandnamen, Schnick-Schnack-Schnuck gespielt. Juri hat gewonnen, und deshalb heißt die Band jetzt Juri! ;) Mathis ist seit einem guten Jahr dabei, der Name ist geblieben. 

Wie habt ihr euch kennengelernt und welche musikalische Vorbilder und Einflüsse hat die Band bzw. eure Bandmitglieder?
JURI: In Köln gibt es die „Tankstelle“, eine Bar mit offener Bühne. Dort haben sich Pierre und Juri kennengelernt und sind seitdem nicht mehr zu trennen. Mathis haben die beiden, wie das so oft ist, über Freunde kennengelernt. Zur EP „Neopop“ haben sie einen Drummer gesucht und mit Mathis schließlich gefunden. 
Unsere musikalischen Einflüsse sind ganz unterschiedlich und verändern sich ja auch stetig. In unserem Pressetext ziehen wir den Vergleich zu Maxim, Bosse und Bilderbuch. Unsere musikalischen Vorbilder gehen von Grönemeyer und Modern Talking bis Chris Martin, über Kings of Leon zu Daughter und Matt Corby. Ich habe sogar mal gehört, dass Juri gesagt hat, er hätte auch mal Philipp Poisel gehört ;). 

In den nächsten Wochen habt ihr ja 2 Konzerte in München. Hattet ihr in München schon mal ein Konzert und kennt ihr eigentlich schon das Tollwood-Festival? (weil ich denke, dass eure Musik sehr gut zum Tollwood passen würde)
JURI: In München haben wir im letzten Jahr auf dem CSD auf dem Marienplatz gespielt. Das Wetter war warm und die Isar schön kalt - wir hatten eine wirklich schöne Unterkunft für zwei Nächte und eine Menge Spaß. Wir hoffen natürlich, dass die Konzerte in München dieses Jahr auch wieder so cool werden!
Vom Tollwood-Festival habe ich noch nichts gehört. Danke für den Tipp, wir behalten das Festival im Hinterkopf!

Zur Info:

Hier noch kurz ihre Konzert-Daten für München.
25.05.17 - StuStaculum 23.30-0:30 Café Dada -LINK-
07.06.17 - Cord München -LINK-

Hier also das Video zum Song: "Melancholie"


Auf ihrer YouTube Seite -LINK- kann man alle Daten über die Band, Neopop und ihrem Debüt-Album lesen.

Ich finde, dass die Band und ihr Neopop einen richtig coolen Sound haben. Gott sei Dank hört man keinen musikalischen Einfluss von Modern Talking. Eine deutsche Version von Kings of Leon würde es für mich eher treffen.😄
 

Sonntag, 14. Mai 2017

Meine Stadt – Ein Lovesong über unser München

Sängerin Julia Kautz hat eine neue Hymne für unsere schöne Stadt München geschrieben. Ein Lovesong der zeigt, wie sehr ihr München gefällt. Aber auch das Video ist eine wunderschöne Hommage an meine Heimatstadt. Geiler Song!

Welche Idee steckt aber hinter diesem Song?
Julia Kautz: Die Stadtwerke München wollten meine letzte Single "Blechmann" für ihren Werbespot nehmen und hatten mich dafür angefragt! Darüber hab ich mich sehr gefreut, aber ich wollte lieber einen ganz neuen Song schreiben, eine Liebeserklärung an München. Ich laufe ständig durch die Stadt und bin überwältigt davon, wie schön die Stadt eigentlich ist und hatte auch schon oft überlegt, einen Song darüber zu schreiben. Deshalb hat das super gepasst! Und es war mir eine große Ehre, dass die Stadtwerke den Song dann als ihren Werbesong genommen haben!

Und wo ist dein persönlicher Lieblingsplatz in München?
Julia Kautz: Meine Lieblingsecke ist der Gärtnerplatz! Ich liebe es, da an lauen Sommernächten mit Freunden im Gras zu sitzen und bis spät in die Nacht zu quatschen. 

Aber jetzt der Song von Julia. Die neue München-Hymne: Meine Stadt




Und danke an die Münchner Stadtwerke, das war eine tolle Idee von euch :)



Samstag, 13. Mai 2017

Green City – München´s Antwort für mehr Umweltschutz

Alle, die meinen Blog kennen wissen, dass ich mich auch sehr für Umweltthemen einsetze, da das für uns Jugendliche ein wichtiges Thema ist. Der Klimawandel ist, wie ich auch schon einem sehr großen Post -LINK- geschrieben habe ein weltweites Thema für unsere Zukunft. Auch bei uns in München gibt es eine Umweltorganisation, die sich genau dafür einsetzt. Green City setzt sich für ein grüneres München ein. Mit wichtigen und super Vorschlägen versuchen sie unsere Stadt noch gesünder und attraktiver zu machen.
Zwei Projekte von Green City gefallen mir besonders gut. Nämlich das Comeback der Münchner Stadtbäche und München als Radlhauptstadt.

Was dazu erst einmal sehr interessant ist, dass in München 175 Km Wasser in unterirdischen Bächen fließen, die aufgrund der Bebauung von der Oberfläche weichen mussten. Als ich nun von dem Plan der Umweltorganisation hörte, wollte ich mehr von Green City (GreenCity-Blog) und ihren Zielen erfahren.

Dazu habe ich bei Green City nachgefragt. Zu dem Projekt Comeback der Stadtbäche war auch meine erste Frage.
Wo in München wäre es möglich einen Bach an die Oberfläche zurück zu holen und wie würde das dann aussehen?
Green City: Das Projekt ist insofern konkret, dass Green City vor zwei Jahren eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben hat. Das heißt, um eine ordentliche Grundlage zu haben, wollten wir erst einmal rausfinden, ob das denn grundsätzlich möglich ist. Jetzt ist diese Studie fertig und das Ergebnis ist: In der Herzog-Wilhelm-Straße ist es tatsächlich möglich, den Bach an die Oberfläche zu holen. Momentan fließt er in etwa 4 Metern Tiefe, deswegen reicht es nicht, einfach den Boden zu öffnen. Mit Turbinen und der Energie, die das Wasser selbst erzeugt, könnten wir ihn aber trotzdem an die Oberfläche sprudeln lassen. Vom Beginn der Herzog-Wilhelm-Straße am Sendlinger Tor würde er dann bis zur Joseph-Spital-Straße fließen. 

Fotomontage - So könnte die Herzog-Wilhelm-Straße aussehen. 
 
Quelle: Ingenieurbüro Patscheider und Partner/Oriana Taddeo

Wenn driekt am Sendlinger Tor ein Stadtbach verlaufen würde wäre das nicht nur für mich eine wunderschöne Idee sondern mit Sicherheit auch für alle Münchener eine Freude. Aber welche Vorteile hätte es noch für unsere Stadt?
Green City: Für die Umwelt wäre das natürlich auch gut! Wasser tut einer Stadt immer gut – sowohl für die Aufenthaltsqualität als auch für das Umgebungsklima. Wenn es in den kommenden Jahren wegen des Klimawandels nämlich immer wärmer werden wird, sind Bäche eine wichtige Möglichkeit, um das Umgebungsklima zu kühlen. Vielleicht hast Du das ja auch schon mal bemerkt: Im Hochsommer ist es z.B. an der Isar oder am Eisbach immer angenehmer als in einer Straße ohne Wasser.

München als Radlhauptstadt finde ich ein schönes Ziel aber gerade für uns Schüler ist es manchmal reiner Horror (aufgrund der vielen Autos in den Straßen) mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren. Wie kann man es sicherer machen?
Green City: Du hast recht, dass der Begriff „Radlhauptstadt München“ nicht immer wörtlich genommen wird. Vielmehr ist es ein ambitioniertes Ziel, das die Stadt seit etwa sieben Jahren verstärkt verfolgt. Seitdem hat sich auch schon einiges getan, zum Beispiel gibt es mittlerweile über 60 Fahrradstraßen, in denen Fahrräder immer Vorfahrt haben und sich Autos danach richten müssen. München ist damit sogar die Stadt mit den meisten Fahrradstraßen! Alle Straßen dazu HIER zum nachlesen.
Auch Radwege werden nach und nach ausgebaut, um Radfahren sicher zu gestalten.


Jetzt möchte ich mich bei Green City erst einmal bedanken für das offene Ohr und den sehr interessanten Infos. Ich kann noch sagen, dass ich bei den Umweltthemen auch in Zukunft am Ball bleibe und hoffe vor allem, dass der Stadtbach am Sendlinger Tor auch bald Realität wird. 

 

Freitag, 12. Mai 2017

Gastartikel: Klein und trotzdem Selbstbewusst

Gerade die Körpergröße ist für mich ein Thema, da ich oft die Kleinste bin. Das ist nicht immer einfach. Gerade deshalb war es mir wichtig, dass mir die erfolgreiche Fotografin und Bloggerin Christine Polz ihre eigenen Erfahrungen dazu schreibt. 
In ihrem Blog → Christine Polz Photography veröffentlicht sie ihre Fotos.
In ihrem Gastartikel zeigt sie, dass die Körpergröße nichts mit Erfolg oder Selbstbewusstsein zu tun hat.  

Deshalb freue ich mich Christines Beitrag dazu zeigen zu dürfen:  

Meine Name ist Christine und ich bin klein.
Ganze 1,58m klein.
Was manchen Außenstehenden erst einmal innehalten und darüber nachdenken lässt, ob man mit dieser Größe ohne Probleme Autofahren kann (ja, das kann man und ja, das wurde ich wirklich schon gefragt), hat mich eigentlich nie sonderlich beschäftigt. Ja, 1,58m ist nicht sonderlich groß und meine Schwester bezeichnet mich daher auch lieber als ihre ältere - anstatt als größere - Schwester, aber davon abgesehen war das selten etwas, worüber ich nachgedacht habe.

Klar, es ist manchmal etwas unpraktisch klein zu sein. Die oberen Fächer meines Kleiderschrankes erreiche ich nicht ohne die Hilfe eines Stuhls (und aus Faulheit habe ich in der Vergangenheit auch schon mal die Dummheit besessen einen Drehstuhl dafür zu verwenden) und ich würde mir auch oftmals wünschen die Kleidungsindustrie würde endlich kapieren, dass Menschen, die Größe XS tragen, weder Bedarf an meterlangen Ärmeln noch viel Oberweite haben, jedoch kann ich mich tatsächlich nicht daran erinnern, dass mich jemals jemand blöd auf meine geringe Körpergröße angesprochen hätte oder dabei gar verletzend geworden wäre.

 


"Weil ich verstanden habe, 
dass man manchmal selbst sein größter Feind ist. 
Und der oftmals wenig damit zu tun hat, 
wie man auf andere wirkt, 
aber viel damit wie man glaubt auf andere zu wirken."








Von harmlosen Neckereien abgesehen - und ich kann auch ganz gut austeilen - wird mir höchstens ein anderer Platz angeboten, wenn sich mal wieder - wie magnetisch von mir angezogen - der größte Mensch im Kinosaal vor mich setzt.

Es gäbe für mich also eigentlich keinen Grund sonderlich viel über meine Größe nachzudenken.

Wenn, tja wenn sich zu meiner Körpergröße nicht auch noch ein entscheidender Faktor hinzu gesellen würde: ich bin klein - was mir eigentlich ziemlich egal ist - und ich sehe jünger aus; was mir nicht ganz so gleichgültig ist.
Vor allem nicht, wenn man auch jenseits der 20 noch für minderjährig gehalten wird.
Und insbesondere dann nicht, wenn man Frau, jung und selbstständig ist.

Das genetische Erbe meines Papas wird mir in ein paar Jahren sehr gelegen kommen, hat es mir aber gerade in der Anfangszeit meiner Selbstständigkeit recht schwer gemacht. Zu einer Zeit, frisch aus der Schule ins Leben geworfen, in der ich sowieso völlig verunsichert war, brannte sich ein: „Sie sehen noch sehr jung aus.“, einfach so bei einem wichtigen Meeting dahin gesagt, für Jahre in mein Gedächtnis ein. Jemanden, den ich an Wichtigkeit eher überschätzte, als dass diese der Wahrheit entsprach, prägte mein Denken und Selbstwertgefühl für die nächsten Jahre. Ich war davon überzeugt, dass man mich so wie ich aussah - und so kindisch wie ich mich wohl für alle anderen offensichtlich verhielt - gar nicht erst ernst nehmen konnte.

Fortan war ich, sobald ich einen Raum betrat, der festen Überzeugung man würde mir meine Jugend - aka Unerfahrenheit - nicht nur schon von weitem ansehen, sondern sie auch mit mangelnder Professionalität und Inkompetenz gleichsetzen. Was zwar manchmal auch der Tatsache entsprach, jedoch bei weitem nicht so oft der Fall war wie es sich danach anfühlte.

Es begannen Jahre mehr schlecht als recht überspielter Unsicherheit. Zwar fragte man mich nun nicht mehr unbedingt an der Kinokasse nach meinem Ausweis, aber das hing zum Teil auch extrem von der Art meiner Begleitung ab. Tauchte ich irgendwo gemeinsam mit meinen Eltern auf, wurde ich grundsätzlich wesentlich jünger geschätzt und geduzt. Als wäre das Erscheinen mit meiner Familie ein Zeugnis meiner Unreife und ein Freifahrtsschein dafür, mich weniger respektvoll behandeln zu können.
Dieses „Du“ wurde mir eh ein Dorn im Auge (oder besser gesagt: im Ohr…). Nicht gerade einfach in einer Branche, in der man sowieso gleich von Anfang an und auch wesentlich älteren Leuten gegenüber, per Du ist. Außerhalb dieses Kosmos an Kreativen bedeutete das Du für mich aber einen gewissen Grad an mangelndem Respekt; zumindest aber fehlendes Ernstnehmen meiner Person/meines Problems/Anliegens.

Die Jahre vergingen. Ich scheiterte an Mitarbeitern eines gewissen Telefonanbieters und an Kunden, die versuchten mich auszunutzen und tatsächlich glaubten mein jugendliches Aussehen könne auch Auswirkungen auf ihre Vorstellung von einer fairen Bezahlung haben.

Die Zeit verstrich. Mal klappte das mit dem Selbstbewusstsein schlechter, mal besser. Meistens jedoch eher schlechter.

Bis ich eines Tages und ohne großes Ereignis begriff, dass Mitarbeiter von Telefonanbietern jeden so behandeln und man sich auch als Erwachsener manchmal durchaus wie ein 14jähriger, ungeschickter und unwissender Teenager fühlen kann. Und darf. Dass solche Situationen immer mal wieder geschehen können und werden und es allen so geht. Nicht nur mir, mit meiner vermeintlich nachteiligen Größe und dem ständig jünger geschätzt werden.
Diese Erkenntnis war kein plötzliches Erwachen, sondern viel mehr ein Prozess. Aber sie schaffte es viele Gegebenheiten, in denen ich mir mal wieder selten doof und weder ernstgenommen noch für professionell gehalten vorkam, zu relativeren. Nach und nach…

Noch heute, einige Jahre später und mit Mitte 20, spüre ich sie manchmal aufflammen. Diese alte Unsicherheit. Meistens stehe ich dabei mit der Kamera in der Hand bei einem Shooting und plötzlich frage ich mich, was ich hier eigentlich tue und warum zum Teufel eigentlich all diese Leute um mich herum darauf warten, was ich zu sagen habe. Ich. Nicht die Lauteste, nicht die mit der imposantesten Erscheinung oder dem verrücktesten Kleidungsstil. Sie hören auf mich, die Kleinste, und oftmals sogar noch Jüngste (einzig die Models sind mir mittlerweile altersmäßig unterlegen), im Raum. Und sie folgen nicht nur meinen Anweisungen, sondern vertrauen auch auf meine Fähigkeiten - mein Gespür und meinen Geschmack. Noch immer erscheint es mir all das wie ein kleines Wunder.

Aber jedes Mal ein kleines bisschen weniger.

Weil ich verstanden habe, dass man manchmal selbst sein größter Feind ist. Und der oftmals wenig damit zu tun hat, wie man auf andere wirkt, aber viel damit wie man glaubt auf andere zu wirken.


Sonntag, 7. Mai 2017

Taschengeld 2.0

Für das Münchner Samstagsblatt habe ich mir über das Thema Taschengeld im digitalen Zeitalter Gedanken gemacht.
LINK zum Artikel im Münchner Samstagsblatt

Die Diskussion um das Taschengeld ist wahrscheinlich genauso alt wie das Taschengeld an sich. Die Jugendämter veröffentlichen dazu auch jedes Jahr eine Taschengeldtabelle als eine Art Empfehlung für die Eltern. Hier steht, dass für meine Altersgruppe 35 Euro im Monat angemessen wären. 

Bei mir ist es so, dass ich mein Taschengeld nicht für das Pausenbrot oder Klamotten auszugeben brauche. So reicht es mir momentan ganz gut. Aber ich denke, viele Jugendliche kennen das Problem mit dem Taschengeld, denn nicht immer reicht es aus.

Ich glaube, früher gab es weniger oder eben andere Möglichkeiten, sein Taschengeld auszugeben. 
Man ist da in einen Plattenladen gegangen und hat sich eine Platte gekauft oder andere haben sich einen Videofilm gegönnt. 

Heute haben wir Jugendliche ein Smartphone und hören unsere Musik über Spotify und sehen die Filme und Serien über die verschiedenen Online-Anbieter an. 
Das alles kostet natürlich auch Geld.

Jetzt ist die Frage, welche Ausgaben gehören zum Taschengeld, also wie kann man das Taschengeld in der heutigen Zeit fair berechnen? 
Ich finde, grundsätzlich ist das Taschengeld wichtig, weil ich als Jugendliche so auch lernen kann, mit Geld umzugehen. Also auch mich zu entscheiden, ob ich lieber spare oder mir das eine oder andere auch mal kaufe.
Aber wie soll das berechnet werden: mit oder ohne Handykosten? Auch die Kosten, die online anfallen, wie zum Beispiel für Spotify, darf man nicht vergessen.
Dann gibt es ja auch noch die Frage, ob das Taschengeld direkt über ein Girokonto laufen soll. Das finde ich eine schwierige Frage, weil ich persönlich etwas Angst habe, dass ich durch das Bezahlen mit einer Karte den Überblick über meine Ausgaben verliere. Deshalb kommt für mich momentan kein Girokonto für das Taschengeld in Frage.
Natürlich hängt die Höhe des Taschengeldes von den persönlichen Möglichkeiten der einzelnen Familie ab. Deshalb kann ich auch nur über meine Erfahrung dazu meine Meinung sagen und hier ist es eben so, dass sich das Leben eines Teenagers einfach schon durch das Smartphone und die digitalen Möglichkeiten verändert hat.
Ich finde es auf alle Fälle wichtig für unsere Entwicklung und gerade in der heutigen Zeit sollte man schon mit seinem Geld gut umgehen können, damit man später keine Probleme damit bekommt. Ich glaube, man lernt so auch schneller Verantwortung für sein eigenes Geld zu übernehmen.

Diesen Artikel "Streitfrage der Woche" habe ich mal in der Bravo aus dem Jahr 1982 gefunden und da sieht man, dass über das Thema Taschengeld schon immer diskutiert wurde.




Freitag, 5. Mai 2017

Livia´s Auer Dult Blogger-Walk

Am Mittwoch war ich mit einigen anderen Blogger und Instagramer aus München auf dem Auer Dult Blogger-Walk. 
Eingeladen wurden wir dafür von Blog.München.de

Es war ein richtig schöner Rundgang durch die Auer Dult am Mariahilfplatz in der Au und wir dürfen auch ganz viel probieren. Direkt am Fuß der Mariahilf-Kirche begann unsere Reise durch Tradition, Kult und lecker Essen. 

Interessant war auch das Fahren mit dem Russenrad. Es ist quasi das älteste Riesenrad und wird nur noch vier mal im Jahr aufgestellt. So eben auch auf der Auer Dult und wenn man mit dem traditionellen Russenrad mitfährt hat man auch einen richtig schönen Ausblick auf die Mai-Dult. 
 

Von handgemachten Tassen, Porzellan Geschirr über vielen Antiquitäten sowie Kitsch und Kunst ist alles zu sehen und zu kaufen.
Die Marktstandl Verkäufer werden in München auch Dandler genannt. 
Das kommt ursprünglich aus dem italienischen Wort Tanta und bedeutet „so viel“.

Am Schluss gab es noch Süßkram also lecker Mampf und einen super leckeren alkoholfreien Hugo und Essensstände gibt es auf der Auer Dult echt viele. 
Für alle Geschmäcker ist da was dabei. 

 
Ich habe einige neue und total nette Blogger/innen auf diesem Blogger-Walk kennengelernt. 
Sowie natürlich das Social Media Team von München.de, Alexandra von TravellingTheWorld, Ronja von Mucbook.de
Julia von Living4taste.de, Janina von Jagen­_Sammeln.de, Monika vom Isarblog
Milena von MUCtogo.de und Katharina von Photopraline.de

Außerdem habe ich endlich Susi vom Blog BayrischeQudratratschn.de persönlich kennengelernt. Sie war nämlich die erste große Bloggerin mit der ich im September 2015 ein Interview für meine Reihe Bloggerin interviewt Blogger -LINK- machen konnte.

Es war ein wirklich sehr schönes Erlebnis auf der Auer Dult mit all den wirklich sehr netten Bloggern.


Deshalb kann ich nur sagen - Dult ist Kult!