Sonntag, 30. Juli 2017

Was ist Zukunft? Aus meiner Kolumne für LangweileDich.net

Was ist „Zukunft“: Den Begriff kennt jeder Mensch. Darüber machen sich viele Menschen ihre Gedanken, manche zu viel und manche zu wenig. Viele freuen sich darauf und wissen schon ganz genau, was sie damit machen wollen. Man kann es nicht anfassen aber dennoch spüren. Es gibt die Leute, die fürchten sich davor, manche auch ganz im Gegenteil. Der Begriff, den ich beschreibe, kann sich in andere Formen verwandeln, in Gegenwart oder in die Vergangenheit. Ich kann also vorwärts über den Zebrastreifen gehen oder rückwärts aber nicht beides gleichzeitig. Denn das ist nicht möglich.
 
Zukunft ist ein sehr vielseitiger Begriff, welcher bei vielen Jugendlichen gar nicht mehr relevant ist. Warum eigentlich?
Wir leben in der Gegenwart und interessieren uns meistens nur für das Hier und Jetzt. Aber die Zukunft ist doch das Entscheidende. Denn sie ist unsere spätere Gegenwart. Was passiert vielleicht morgen? Wird Donald Trump weiter gegen den Umweltschutz sein? Hat Frau Merkel morgen schon ausgemerkelt und was passiert tatsächlich, wenn die ganze Antarktis mal schmilzt? Wegrennen? Wohl kaum, wohin auch? Wir Menschen haben bis jetzt nur die Möglichkeit, in der Gegenwart zu handeln und in Zukunft unsere Werke zu sehen. Warum fangen wir damit nicht langsam an, zu handeln?

Wie heißt es so schön: Ein kleiner Schritt für den Menschen aber ein großer Schritt für die Menschheit. Ein schöner Spruch, der auch sehr gut zur Politik passen könnte (auch wenn er auf den Mond bezogen war; Aber was für den Mond passt, kann doch für unserer Erde ja auch nicht schlecht sein): Mülltrennung gegen Umweltverschmutzung, Respekt für Polizisten oder mehr fair trade-Produkte kaufen, welche sehr armen Menschen in Entwicklungsländern einen Schritt in ein besseres Leben geben können. Aber auch Bildung für alle Kinder und ganz besonders für die Mädchen in der dritten Welt sind für die Zukunft sehr wichtig. Hier kann man doch schon sehen, dass noch einiges zu machen wäre.
Sind all diese Dinge denn so schwer, dass man sie nicht ausführen kann, oder eher will? Ich kann das nicht verstehen. Ich würde es gerne mal so sehen: Keiner vermüllt oder randaliert doch seine Straße, in der er lebt, oder wirft seinen Müll vor seine eigene Haustüre? Warum kann man nicht einfach seine Stadt oder auch sein Land und die Welt, in der er lebt, genauso behandeln? Mit dem gleichen Respekt, als wäre es seine eigene Straße?
Ich glaube, dass wir alle bedenken sollten: Den Ort den wir „Zuhause“ nennen, wollen wir doch nicht wirklich zerstören, nur weil wir Menschen uns nicht über alle Themen einig sind. Die Welt war, ist und bleibt eine große Gesellschaft, die wir unsere Freunde nennen dürfen. Das ist doch eine große Ehre, die wir nicht kaputt machen sollten, denn wenn die Welt erst einmal kaputt ist dann kann man sie nicht wieder reparieren.
Was ist also Zukunft? Eine entfernte Gegenwart: Man nennt es auch die mögliche Zukunft. Und ich hoffe ganz stark an die Vernunft aller Menschen. Ich muss mich also entscheiden, gehe ich über den Zebrastreifen und blicke nach Vorne oder sehe ich lieber zurück? Wir haben es alle selbst in der Hand, wie unsere Zukunft aussehen kann. Meine Wunsch-Zukunfts-Vorstellung mag naiv wirken aber es ist ja auch nur eine mögliche Zukunft.
Also, ich blicke auf alle Fälle lieber nach Vorne.
Alle LwDn-Artikel sind HIER zu lesen




Samstag, 29. Juli 2017

Best of „Livia on Tour“

Es wird Zeit mal die besten Fotos meiner Livia on Tour-Reihe zu zeigen.
Ich habe im Laufe der letzten Jahre einige sehr interessante Menschen kennengelernt oder auch wirklich spannende Unternehmungen am Start.

Deswegen hier mal die besten Fotos meiner Reihe LINK Livia on Tour“:

Mit dem RTL Team für die Sendung Fakten-Checker 2017

Im B3 Radiostudio bei den Stefans 2016

Mit Bundestagsabgeordneten Katrin Albsteiger CSU 2017


Mit Kickboxweltmeisterin Marie Lang 2016


Mit dem Münchner Bürgermeister Josef Schmid CSU 2017


Mit den YouTube Stars Lochis 2016

Mit YouTube Star Viktor aka iBlali bei der Jugendwortwahl 2016

Auf der 1. Münchner Combyne-App Party 2017


Freitag, 28. Juli 2017

Mein kleiner Einblick zu Germany´s next Bundeskanzler/in

Was? Richtig gelesen. GNBK - Was´n das? 

OK, also was ist GNBK? 

Es ist eine digitale Casting Show.
Hier werden Jugendliche gesucht, die sich für die Politik einsetzen wollen. 
Es wird ein Kandidat gesucht der die Stimme der jungen Generation sein kann.

Viele Jugendliche haben sich mit einem Video beworben und haben darin ihre Ziele beschrieben, was sie machen wollen, wenn sie Bundeskanzler/in wären.

Der Weg dorthin geht über 3 Runden, die jeweils mit Votes entschieden werden und endet im Finale, das ab 30.08.17 im Kanzler-Camp in Berlin statt findet. 

Das Ganze ist auch HIER nachzulesen.

Aber auch die Jury ist sehr interessant. So ist unter anderem YouTuber LeFloid und die jüngste Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer dabei.
 

Aber wie sieht die Jury die digitale Casting-Show und was sind ihre Erwartungen? Das wollte ich natürlich auch wissen. Deshalb habe ich Jury-Mitglied Ronja Kemmer von der CDU darüber befragt.
War die Tatsache, dass sie die jüngste Bundestagsabgeordnete sind auch ein Grund dafür bei GNBK in der Jury mitzumachen?
Ronja Kemmer: Ja, ich wurde angefragt ob ich in der Jury vertreten sein will, weil ich ja als jüngste Bundestagsabgeordnete zu einer Generation gehöre, die sich nicht stark im Bundestag tummelt. Und da war es für mich schnell klar, dass ich das Konzept von GNBK unterstützen möchte, schließlich werden damit politische Prozesse auch transparent gemacht. 
 
Was erwarten sie sich vom Gewinner des Castings und dem Casting allgemein?
Ronja Kemmer: Ich erwarte mir erst einmal, dass ich viele interessante Personen und Geschichten kennenlernen werde. Schließlich sind die Herangehensweisen unterschiedlich wenn sich Leute präsentieren, es gibt verschiedene Schwerpunkte die man bei politischen Themen setzen kann – und vor allem interessiert es mich, was ich für meine politische Arbeit aufgreifen kann. Vielleicht besucht mich die Gewinnerin oder der Gewinner dann mal im Bundestag?

Das Thema Jugend und Politik ist für mich ein sehr wichtiges Thema. Deshalb würde mich auch ihre persönliche Meinung zu dem politischen Jugendthema Wahlrecht ab 16 Jahren interessieren?
Ronja Kemmer: Ich glaube dass wir jungen Menschen auf vielen verschiedenen Gebieten die Möglichkeit geben müssen ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen. Schließlich ist die junge Generation ja diejenige, die am längsten mit den Entscheidungen, die wir heute treffen, leben muss. Es gibt zum Beispiel viele Jugendforen oder auch in etlichen Städten Jugendgemeinderäte, die dann entscheiden können, was man in der Jugendpolitik für Akzente setzen sollte. Auch in Parteien kann man sich übrigens wunderbar einbringen. Ich finde aber auch, dass man das Wahlrecht bei Bundestagswahlen bei 18 Jahren belassen sollte, weil man zu diesem Zeitpunkt nach dem Gesetz als erwachsen gilt. Und diese Koppelung finde ich sehr sinnvoll, weil damit Pflichten und Rechte zusammengeführt werden.

Ebenso habe ich mir dann natürlich auch die Kandidaten mal näher angesehen und eine finde ich besonders Interessant, Theresa Hein. Sie ist auch Bloggerin (HannoverLife) und meine persönliche Favoritin. Stellvertretend für alle Kandidaten habe ich auch sie gefragt, was für sie ein Grund war dabei mitzumachen, außer natürlich den Gewinn eines Stipendiums in Höhe von 10.000€?
Theresa Hein: Was noch sehr wichtig ist, dass man eine Stimme und Plattform bekommt, durch die man etwas bewegen kann und seine Ansichten mit der Öffentlichkeit teilen kann.

Mit welchen Themen willst du die Jury überzeugen und sind dir dazu am wichtigsten?
Theresa Hein: Die wichtigsten Themen sind für mich Werte, Wirtschaft, Bildung (Orientierung) und Soziales. Ich finde, dass gerade unsere junge Generation sehr politisch ist und sich Gedanken macht, Nachrichten verfolgt und sich mit Freunden über Geschehnisse austauscht. Jedoch besteht immer ein großes Hemmnis zu sagen, dass man in eine Partei eintreten möchte. Ich kenne das von mir selbst. Ich bin auch in einer Partei Mitglied. Parteien sind unumgänglich in unserer Demokratie aber das öffentliche Bekenntnis zu einer macht vielen jungen Menschen Angst. Ich finde, dass wenn wir über Politik sprechen, wir nicht immer über Parteien und deren Anfeindungen sprechen sollten. Es ist viel wichtiger, dass wir jungen Leute die selben Grundwerte vertreten, uns konstruktiv über Themen unterhalten können und uns dadurch unsere Meinung bilden können. Mir ist es wichtig, mich dafür einzusetzen, dass Politik nicht immer mit einer strengen Partei-Zugehörigkeit und Abneigung von anderen Parteien zu tun haben muss.
Weiterhin ist es für uns Jugendliche meiner Meinung nach wichtig eine Ausbildung und ein Studium zu finden, das zu einem passt. Man sollte mehr an die Hand genommen werden und einem Möglichkeiten aufgezeigt werden. Der Gedanke, dass man nur was wird, wenn man studiert bringt so viele Jugendliche unter Druck. Das stimmt aber einfach nicht und wir sollten aufpassen, uns nicht in ein Korsett stecken zu lassen, um DEN einen Lebenslauf zu haben. Es wird durch die vielen Möglichkeiten auch ein großer Druck aufgebaut gewisse Dinge machen zu müssen, um anerkannt zu werden (Bsp.: du MUSST in Ausland gehen, sonst bekommst du später keinen Job (--> wie oft ich diesen Satz schon gehört habe). Also: uns muss die Angst genommen werden zu tun, was wir tun wollen und was uns glücklich macht!
Damit geht auch einher, dass es durch die Digitalisierung unglaublich viele neue Berufsfelder gibt. ("Blogger, Influencer, Programmierer...?!). Viele Leute der älteren Generation können damit nichts anfangen und man wird belächelt, wenn man in diesem Bereich tätig ist. Aber aus sowelchen Feldern entstehen komplett neue Geschäftsmodelle, denen viel mehr Aufmerksamkeit und Relevanz geschenkt werden sollte. Die ältere Generation sollte mehr auf die neuen Berufsfelder eingehen und ihre Expertise, die an vielen Stellen notwendig ist (wie rechtliches, steuern...) mehr mit einfließen lassen sodass man miteinander und nicht gegeneinander arbeitet. Ich könnte jetzt noch weiter ausschweifen aber das sind meine wichtigsten Punkte, die gerade für uns junge Leute meiner Meinung nach am wichtigsten sind!

Wer jetzt Lust mal alle Kandidaten zu sehen und für seinen Favoriten zu voten. Der kann das ganze hier machen →einfach Klicken!


Ich finde das ganze auch mal eine echt gute Idee und bin schon neugierig wer diese Wahl gewinnen wird.




Samstag, 22. Juli 2017

Livia trifft die Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger

Ich habe mich mit einer echten Bundestagsabgeordneten in meinem Lieblingscafé in München getroffen. Katrin Albsteiger von der CSU ist aber außerdem auch noch die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union. Erst einmal habe ich Katrin mit einem „Augenzwinkern“ gratuliert. Sie wurde nämlich vor kurzem im Playboy-Magazin zur 3. erotischsten Politikerin Deutschlands gewählt.
Ich war als erstes schon ein bisschen irritiert als ich über die Playboy-Wahl auf deiner Facebookseite gelesen habe. Aber dafür hat mir dein Kommentar dazu sehr gut gefallen. Aber wie fühltest du dich eigentlich dabei als du davon erfahren hast?
Katrin: Im ersten Moment verdrehte ich die Augen aber es waren natürlich gemischte Gefühle. Auf der einen Seite freut man sich natürlich als „schön“ gesehen zu werden aber auf der anderen Seite will ich als junge Politikerin Inhalte vermitteln und dafür war diese Geschichte eher kontraproduktiv. Grundsätzlich aber schmunzle ich darüber und kämpfe weiter für meine politischen Inhalte.

Zum Thema Bundestagswahl. Am 24 September bist du ja auch wieder dabei und in unserem letzten Interview habe ich dich ja schon mal über das Wahlrecht ab 16 Jahren gefragt (was → HIER zu lesen wäre). Jetzt habe ich mir zu diesem Thema noch mehr Gedanken darüber gemacht und habe mich gefragt ob es nicht sinnvoll wäre ein neues Schulfach Politik ab der 5.Klasse einzuführen um die Grundlagen zu schaffen für ein neues Wahlrecht ab 16 Jahren. Was mich sehr überrascht hat dazu, war dass der 2.Bürgermeister von München Josef Schmid von der CSU bei unserem Gespräch (LINK) darüber sehr begeistert war und das ist ja in der CDU/CSU nicht selbstverständlich. Ich denke, dass man doch keinen Jugendlichen vorwerfen kann, keine Ahnung von Politik zu haben, wenn es ihnen keiner erklärt? Meinst du, dass ein Schulfach Politik möglich wäre?
Katrin: Ja das wäre natürlich möglich. Als ich vor 17 Jahren noch selber in der Schule war, habe ich für die Einführung des Faches Informatik gekämpft und dabei sind wir oft gegen Mauern gelaufen. Das Problem das ich dahinter sehe ist eher, dass unsere Gesellschaft mittlerweile so schnelllebig geworden ist, dass wir alle 5 Jahre ein neues Fach bräuchten. Ich denke da an Medienkunde oder Ernährung weil ich damit des öfteren schon konfrontiert wurde. Wenn man jetzt ein neues Schulfach einführt, würde das aber dann auch bedeuten, dass andere Fächer gekürzt werden müssen, da sonst die Schulen natürlich an ihre zeitlichen Grenzen stoßen würden. Meine Überlegung heute wäre dahingehend deswegen, in einem Fach wie Deutsch mehr die gesellschaftlichen politischen Entwicklungen miteinzubeziehen. Ich kann zum Beispiel eine Erörterung durchaus am Beispiel einer politischen Fragestellung machen. Das wäre auch in einigen anderen Fächern wie Sport und Religion so zu integrieren und gegebenenfalls auch schon ab der 5.Klasse. Ich glaube, dass wir da im Lehrplan noch mehr den Fokus darauf legen müssen, da wäre ich sofort dabei. Aber ob man dafür gleich ein neues Fach wie Politik dazu braucht, da würde gerne erst einmal ein Fragezeichen dahinter setzen. Denn es kommt ja darauf an, was man dafür streicht. Weil wer was Neues einführen will der muss auf der anderen Seite auch was abzwacken. Und da wären dann die Klassiker bei Kunst, Religion oder Sport und hier zu kürzen bin ich auch kein Fan davon. Deshalb wäre mein Vorschlag eher politische Themen in den schon bestehenden Fächern zu integrieren.

Wäre für dich dann auch die 5.Klasse die politischen Themen in den Unterricht zu integrieren auch der richtige Zeitpunkt?
Katrin: Das kommt natürlich darauf an wie man damit anfängt und ich denke da sind Lehrer ja Experten für Didaktik also wie man Schülern was beibringt. Ich glaube daher, dass ein Fünftklässler durchaus lernen kann, dass es einen Bürgermeister und den Stadtrat oder auch einen Landrat gibt. Ebenso glaube ich nicht, dass es zu früh ist ab der 5.Klasse über Demokratie etwas zu lernen, denn hier werden auch schon Klassensprecher gewählt und das ist auch Demokratie. Oder alleine schon die Wahl welche Lektüre man liest oder wo der Schulausflug hingeht, auch da sieht man schon, dass hier demokratische Prozesse stattfinden.






Jetzt, da ich darüber schreibe, wie das Gespräch mit Katrin so war und über welche Themen wir gesprochen haben, bin ich schon ein bisschen stolz so hautnah zu erfahren welche Gedanken sich Bundestagsabgeordnete über Themen machen, dir mir sehr am Herzen liegen. Auf die Idee von Katrin das Thema Politik einfach in den Unterricht so zu integrieren wie sie es vorgeschlagen hat, darauf wäre ich so nie gekommen. Letztlich ist es einfach nur wichtig, diese Themen in der Schule zu besprechen, egal wie. Aber vor allem war es für mich auch wieder schön zu sehen, dass Politiker auch sehr sympathisch und offen sein können und ich glaube, dass man auf dem Selfie sieht, dass wir auch viel Spaß dabei hatten. Deswegen möchte ich mich zum Abschluss noch mal bei ihr bedanken und wünsche ihr deshalb zu ihrem nächsten ganz großen Projekt, nämlich zur Geburt ihres zweiten Kindes auch nur das Beste. 
 
Aber mit einem Satz den Katrin gesagt hat, möchte ich zum Schluss kommen. Ich glaube, dass wir da im Lehrplan noch mehr den Fokus darauf legen müssen, da wäre ich sofort dabei.“
Als Schülerin finde ich, wäre das schon mal ein super Anfang.

Mehr zu dem Thema: "Politik als Schulfach" HIER aus meiner Kolumne für das Münchner Samstagsblatt.  




Freitag, 21. Juli 2017

Jetzt neu auf meinem Blog – Newsletter zum Abonnieren

Ich möchte mich als erstes bedanken für die vielen Menschen die meinen Blog lesen und verfolgen.
Bei den fast 500 E-Mail Abonnenten oder den über 200 Google+ Followern und noch viele mehr die meinen Blog regelmäßig lesen. 

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen auch ein Abo für Newsletters auf meinem Blog einzuführen. 
 
Es ist eine große Bestätigung für mich, dass es so viele Menschen interessiert was ich als Jugendliche zu schreiben habe und deswegen möchte ich einfach mal Danke dafür sagen.

Ich freue mich immer über Kommentare und besonders, wenn dadurch auch mal eine kleine Diskussion entsteht. Denn ich denke, dass es für viele interessant ist, zu sehen was meine Leser über die verschiedenen Themen denken und natürlich ganz besonders auch für mich.

Sonntag, 16. Juli 2017

Mein Fakten-Checker Interview mit Münchens Bürgermeister Josef Schmid

Mit Bürgermeister Josef Schmid im Gespräch
Wie ich in meinem letzten Post → LINK ja schon geschrieben habe, wird ein Portrait von mir als Bloggerin für die Sendung „Die Fakten-Checker“ auf RTL gezeigt. Hier geht es um den Com.mit Award und dafür habe ich auch unseren 2.Münchner Bürgermeister Josef Schmid CSU getroffen um mich mit ihm über meine politischen Jugendthemen, also die mir persönlich wichtig sind, zu unterhalten
 
Natürlich war ich da ziemlich nervös, 
denn man trifft den Bürgermeister nicht täglich. 
Aber er hat mich sehr unterstützt und
 wir hatten dann ein recht unterhaltsames Gespräch. 
 
Meine erste Frage handelte dann über das Abfallproblem aufgrund der Kaffee to go Einwegbecher. In München werden ja pro Tag ca. 190.000 Kaffee to go Becher aus Pappe oder Plastik weggeworfen. In ganz Deutschland heißt das dann sogar 40.000 Tonnen Abfall im Jahr. Bei uns in München gibt es aber 2 Projekte die versuchen das Abfallproblem der Kaffee to go Becher zu lösen. Nämlich RECUP, das ist ein Mehrwegbecher 
im Pfandsystem und die Aktion „Coffeeto go again“ also, dass man einfach 
seinen eigenen Becher mitbringt.
 
Deswegen hab ich Herrn Schmid gefragt, wie er als Bürgermeister das Abfallproblem mit den To-Go Kaffeebechern sieht und was er von den beiden Projekten hält?
Bürgermeister Herr Schmid: Ich als Bürgermeister von München sehe das Abfallproblem durch die Kaffee to go Becher und unterstütze daher jede Kampagne die ich in München auch unterstützen kann. Denn gerade in der heutigen Zeit stellt sich die Frage ob das wirklich noch sein muss. Ich glaube, dass beide Projekte eine sehr gute Lösung dazu wären.

Meine zweite Frage ging an den CSU Politiker Josef Schmid. Innerhalb der CSU gibt es ja auch die Frage ob es gut oder schlecht ist, das Wahlrecht ab 16 Jahren einzuführen. Wie ist Ihre Stellung dazu?
Bürgermeister Herr Schmid: Ich muss dazu sagen, dass ich auch schon mit 16 Jahren politisch engagiert war. Ich finde es deshalb gut, dass du dich jetzt schon so für Politik interessierst und engagierst, denn es war ja bei mir auch so. Ich glaube, dass sich die jungen Menschen in der heutigen Zeit viel schneller auch politisch in die Gesellschaft integrieren und deswegen könnte man langsam darüber nachdenken ob man nicht hier auch wieder den nächsten Schritt geht.

Die ÖVP also die Schwesterpartei aus Österreich sieht das ja im Prinzip anders als die CSU. 
Warum denken sie ist das so?
Bürgermeister Herr Schmid: Die ÖVP hat mit Sebastian Kurz einen ganz neuen aber vor allem jungen Vorsitzenden der auch ein Beispiel dafür ist, dass er unglaublich jung zu politischen Ämtern gekommen ist aber dafür unglaublich gute Politik macht. Das zeigt dann schon, gerade den Menschen die Vorbehalte haben ob ein junger Mensch nicht erst seinen Schulabschluss haben muss. Oder muss er nicht vorher beruflich Fuß fassen können? Nein, das geht in der heutigen Zeit schneller. Selbstverständlich muss man, darf man und soll man auch vorher schon politisch mitreden.

Wäre es deswegen auch nicht gut, wenn man dann schon ab der 5.Klasse das Schulfach „Politik“ (Mein Artikel zum Nachlesen) einführen würde?
Bürgermeister Herr Schmid: Auch hier rennst du bei mir offenen Türen ein. Ich weiß noch wie es damals war als ich noch zur Schule ging, als das Konstruktive Misstrauensvotum von Helmut Kohl gegen den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt war. Da habe ich damals tatsächlich blau gemacht und bin nicht zur Schule gegangen, um die Live-Übertragung aus dem Deutschen Bundestag sehen zu können. Also mich hat Politik von meinem 12. Lebensjahr ab wahnsinnig interessiert und daher glaube ich, dass man mit der politischen Bildung nicht früh genug anfangen kann, gerade in Zeiten wie heute. Über die Frage des Zeitpunktes wann man mit der politischen Bildung beginnt, kann man natürlich reden. Aber eines ist klar, die politische Bildung ist wichtig. Wenn man sieht welche politischen Rattenfänger es gibt, sei es in der extremen Linken (wie es in Hamburg zu sehen war) oder sei es in der extremen rechten Seite, dann kann ich nur sagen, frühzeitig mit der politischen Bildung anzufangen. Es ist wichtig zu zeigen, welchen Wert unsere Demokratie hat und dass Demokratie in unserer Welt nicht selbstverständlich ist.

Können sie sich eigentlich auch mal vorstellen bei der nächsten Landtagswahl zu kandidieren oder 
auch für die Bundestagswahl?
Bürgermeister Herr Schmid: Diese Frage höre ich oft von Journalisten. Ich bin wahnsinnig gerne Bürgermeister von München und das ist das, was mich derzeit jedenfalls, voll befriedigt. Ich bin mit Leib und Seele Bürgermeister und will das auch bleiben.

Jetzt möchte ich mich nochmal bei Herrn Schmid bedanken, dass ich die Möglichkeit bekommen habe das Interview mit ihm durchzuziehen. Es freut mich natürlich auch besonders, dass er auch unsere Jugendthemen so modern sieht. Ich hoffe, dass Herr Schmid in Zukunft noch einige andere CSU-Politiker von seiner jugend-politischen Meinung überzeugen kann und so die Partei noch moderner macht. So und jetzt weiß ich, dass ich nicht nur in einer tollen Stadt wohne, sondern auch einen tollen Bürgermeister habe (so empfinde zumindest ich das 😉).

Und wenn euch meine zwei Beitrage gefallen haben, die auch in der Sendung „Die Fakten-Checker“ zu sehen sein werden, dann würde ich mich freuen, wenn ihr am Samstag den 29.07.2017 um 09.15 RTL Die Fakten-Checker einschaltet. Und besonders würde ich mich auf euer Voting freuen.

Samstag, 15. Juli 2017

Mein Tag mit dem RTL Team für die Sendung „Die Fakten-Checker“

10 Jahre RTL Com.mit Award. RTL ist wieder auf der Suche nach Jugendliche, die sich gesellschaftlich oder politisch engagieren. In diesem Jahr mit dem Thema "Aufmischen, mitgestalten: Junge Mutbürger gesucht!" Jugendliche, die Initiative ergreifen, um in ihrem Umfeld etwas zu bewegen und der Politik unterstützend unter die Arme greifen. Alle Infos der Sendung und auch die Möglchkeit für mich zu voten HIER auf RTL-Online.

Und was soll ich euch sagen. Ich stehe mit meinem Blog im Finale des RTL Com.mit Award 2017.
Ich war so was von überrascht und aufgeregt als ich den Anruf von RTL bekommen habe. Ja und dann ging das auch schon alles ganz schnell. Letzte Woche ist ein Kamerateam gekommen und sie haben mich den ganzen Tag begleitet. 
Das Portrait das davon entstanden ist, wird dann am Samstag 29.07.2017 auf RTL um 09.15 in der Sendung Die Fakten-Checker gezeigt. Aber natürlich nicht nur von mir, sondern von allen 6 Finalisten. Die Preisverleihung ist dann im September in Berlin während der Internationalen Funkausstellung. 
Darauf freue ich mich auch schon, denn ich war ja noch nie in Berlin und egal was passiert, für mich ist es auf alle Fälle eine neue Erfahrung und auch eine schöne Bestätigung für das was ich versuche zu bewirken.

Der Tag mit dem Kamerateam war auch sehr lustig und interessant für mich. Ich habe dem Team erst einmal mein München gezeigt. Wir waren in Schwabing am Marienplatz und am Stachus habe ich eine kleine Umfrage gestartet. Ich habe die Menschen dort gefragt, was sie von den vielen Kaffee to go Einwegbechern halten. Das Interessante daran war, dass sehr viele die Kaffee to go Becher benutzen aber sich eigentlich keine Gedanken über das Abfallproblem machen, das daraus entsteht. 

Hier sieht man mich mit dem Kamerateam, der Redakteurin Sylvia Freudenberger und der Moderatorin, Beauty-Expertin und Selfie-Meisterin Laura
 
Dann habe ich mich mit dem 2.Bürgermeister Herrn Josef Schmid getroffen und ihm einige Fragen über die Müllproblematik durch die Kaffee to go Becher und über das Wahlrecht ab 16 Jahren unterhalten. Das ganze Interview poste ich aber morgen, weil es inhaltlich einfach auch zu viel ist.  
Dadurch wollte ich zeigen, was ich in meinem Blog mache. Eben die politischen Themen die mich als Jugendliche interessieren für alle sichtbar zu machen.
Übrigens die Fotos entstanden während dem Drehen und ich glaube, dass man da erkennt, dass es ein richtiger aufregender Tag für mich war.

Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn dann viele am Samstag den 29.07.2017 die Sendung Fakten-Checker ansehen, denn anschließend kann man auch den Publikumsliebling aus den 6 Finalisten wählen und deswegen freue ich mich auch auf eure Unterstützung.

Übrigens wer wissen will, über welche politischen Themen ich schreibe kann gerne mal HIER zu meinen Political Things oder auch gerne HIER in meinem Gedankenreich alles darüber lesen.

Freitag, 14. Juli 2017

Sonntag, 9. Juli 2017

Politik als Schulfach? Aus meiner neuen Kolumne im Münchner Samstagsblatt

Politische Bildung in der Schule hört sich beim ersten Lesen vielleicht etwas langweilig an. Ist es wirklich notwendig, ein Schulfach »Politik« einzuführen?

LINK zu meinen Kolumnen im Münchner Samstagsblatt
Wenn man das Thema genauer betrachtet, kann das spannender werden, als viele denken. Ich glaube zwar nicht, dass es Sinn macht, schon in der Grundschule damit anzufangen. Aber ab der fünften Klasse fände ich es absolut sinnvoll.
Als ich auf meinem Blog angefangen habe, mir auch mal über Politik Gedanken zu machen, hätte ich niemals damit gerechnet, dass es so Spaß machen kann. Deswegen finde ich es auch schade, dass das Fach Politik und besonders auch die aktuelle Tagespolitik bei uns in der Schule kein Thema ist.  
Ich kann nur von mir und meiner Erfahrung über Politik zu lesen und darüber zu schreiben sagen, dass es immer interessanter wird, je mehr man sich damit beschäftigt. 
 
Ich glaube, die Politik muss für Jugendliche viel attraktiver werden, aber das geht meiner Meinung halt nur, wenn man darüber auch ein gewisses Maß an Wissen hat. Ich denke, es ist wichtig einfach zu wissen, wer unsere Politiker sind und was ihre Partei an Themen vertritt. Bei mir hat es mit der Frage begonnen, warum ich mit 16 Jahren nicht wählen darf. Ich bekam dadurch oft die Antwort, weil Jugendliche oft wenig Ahnung von Politik haben und dann vielleicht durch Unwissenheit eine radikale Partei wählen könnten. Jetzt also wieder meine erste Frage: Ist es wirklich notwendig ein Schulfach Politik einzuführen? Wie man lesen kann, denke ich das schon.
Man kann doch Jugendlichen nicht vorwerfen, keine Ahnung von Politik zu haben, wenn es einem in der Schule keiner beibringt. Deshalb finde ich es wichtig, früh mit politischer Bildung zu beginnen, damit wir Jugendliche uns auch damit auseinandersetzen können. Ich bin mir sicher, dass dann viel sensibler mit den Themen Umweltschutz, Klimaveränderung oder auch Integration umgegangen wird und mehr Verantwortung dadurch übernommen werden kann.
Es könnte auch die Wahlbeteiligung unter den Erstwählern steigern und so könnte man dann auch das Wahlalter auf 16 Jahren senken, ohne Angst, dass radikale Parteien davon profitieren. Ich würde mir dazu ein bisschen mehr Vertrauen wünschen in uns Jugendliche.

Ich habe mich auch mit der Bundestagsabgeordneten Katrin Albsteiger über dieses Thema persönlich unterhalten. Hier der  - LINK -  zum nachlesen.
 

Samstag, 8. Juli 2017

Gastinterview: YouTuber LeFloid im Kurzweil-Ich Interview

Maik vom Online-Magazin LangeweileDich.net hat im Rahmen der Synchronsprecher-Arbeit für die neue Staffel von „Adventure Time – Abenteuerzeit mit Finn und Jake“ YouTuber LeFloid interviewen können. 
Das Interview ist als Video zu sehen und alle Informationen über den Film gibt es auch HIER bei LangeweileDich.net zu lesen. 
Ich glaube LeFloid muss man auch nicht mehr vorstellen. Er ist mit Sicherheit der bekannteste YouTuber und das nicht nur bei uns Jugendliche. 
 


Freitag, 7. Juli 2017

Livia´s italienischer Nudelsalat to go

Im Sommer nehme ich für die Schule gerne mal einen Nudelsalat to go mit. Er ist leicht, gesund und hinterlässt keinen Abfall. 
Also genau perfekt für mich.

Zutaten:
Ein großes Einmachglas zum Verschließen und eine Gabel. Nudeln (Penne piccolo),Gurke, Cocktailtomaten, getrocknete Tomaten, Rucola, ein Ei, Parmesan, Schinken, schwarze Oliven und frischen Basilikum.

Salatdressing:
Es kommt aber vor allem auf das Salatdressing an. Hierzu nimmt man weißen Balsamicoessig, Öl, etwas Suppenbrühe und Tomatenmark. Dies verrührt man und gibt je nach Geschmack italienische Kräuter, Salz und Pfeffer dazu.

Zubereitung:
Als nächstes vermengt man die Nudeln mit der kleingeschnittenen Gurke, Tomaten, Ei, Parmesan und den frischen Basilikum sowie den schwarzen Oliven und den getrockneten Tomaten.
Füllt das ganze zu ¾ in ein Einmachglas zum Verschließen und legt darüber den Rucolasalat. 
Über den Rucola füllt man das Salatdressing und verschließt das Glas. 

Jetzt ist mein Italienischer Nudelsalat to go fertig zum Mitnehmen und ich hoffe, er schmeckt euch dann genau so gut wie mir. 


 Kleiner Link-Tipp: Livia´s Mitmachrezept -HIER-

Sonntag, 2. Juli 2017

Livia goes the Italien Road


In den nächsten Wochen zeige ich wieder meine schönsten Fotos aus Lignano oder auf Instagram: livia.josephine

Samstag, 1. Juli 2017

Mein München: Das Franzosenviertel

Als Franzosenviertel bezeichnet man einen Teil von Haidhausen. 
 
Der Bordeauxplatz mit dem „Brunnen mit vier jagdbaren Tieren“ gehört zu den kleinsten aber auch zu den schönsten Parks in München.


Viele alte Häuser mit ihren schönen Fassaden und den kleinen Lokalen hinterlassen in dem kleinen Viertel ein angenehm französisches Ambiente.