Sonntag, 27. August 2017

München.de zeigt einen Steckbrief über mich und meinen Blog

Im Blog des offiziellen Stadtportals muenchen.de schreiben Münchner Bloggerinnen und Blogger über unsere schöne Stadt. In der neuen Serie von München.de „BlogInsight – 10 Fragen an…. werden die Köpfe dahinter näher vorstellt. Da ich einer dieser Köpfe bin, wurde auch ich für BlogInsight befragt und diesen Steckbrief kann man hier jetzt gerne lesen.

1. Worum geht es in Deinem Blog?
Ich versuche hier einfach nur zu zeigen, was uns Jugendliche wirklich beschäftigt aber auch worüber wir lachen können. Ich schreibe über Jugendthemen von Musik bis Politik sowie über unser München aus meiner Sicht.

2. Seit wann bloggst Du und was hat Dich dazu inspiriert, einen Blog zu starten?
Ich blogge jetzt schon über 2 Jahre. Also d.h. bei meinem ersten Post war ich noch 13 Jahre alt. Ich wollte einfach zeigen, dass wir Jugendliche und besonders wir Mädels auch etwas drauf haben. Dafür war ein Blog dann einfach das perfekteste für mich.

Am Dianatempel im Hofgarten
3. Was machst Du abseits Deines Blogs, beruflich und privat?
Ich gehe auf ein Gymnasium und versuche dort natürlich mein Bestes.

4. Hast Du ein Steckenpferd beim Schreiben über München? Lieber Gastro oder eher Kultur?
Eigentlich mehr Kultur. Ich zeige meine Lieblingsplätze und entdecke immer wieder neue Orte und schreibe darüber. Es ist spannend meine Heimatstadt zu entdecken und gleichzeitig auch darüber zu schreiben.

5. Was macht für Dich das Münchner Lebensgefühl aus?
Alles! Ich kann mir keine schönere Stadt auf der Welt vorstellen.

6. Was würdest Du an München vermissen, wenn Du wegziehen müsstest?
Das Feeling an der Isar mit meinen Freunden. Ich würde auch das perfekte öffentliche Verkehrsnetz vermissen. 

7. Wenn nicht München – in welcher anderen Stadt könntest Du Dir vorstellen zu leben?
Das ist schwierig. Vielleicht Augsburg, weil es auch eine schöne Altstadt hat und nah an München ist. 
 
8. Welches sind Deine drei Lieblingsorte in München?
Der Dianatempel im Hofgarten ist sehr schön und entspannend. Mein Lieblingscafe am Max-Weber-Platz und an unserem Plätzchen mit meinen Freunden an der Isar.

9. Wie sieht für Dich ein perfekter Tag in München aus?
Nach der Schule in mein Lieblingscafe am Max-Weber-Platz zu gehen und mit meiner Freundin gemütlich einen leckeren Kaffee zu trinken. Dabei über „Gott und die Welt“ quatschen und das Leben an der Straße vorbei ziehen lassen. 

10. Welches sind Deine liebsten Blogs über München und aus München, abseits des Blogs von muenchen.de natürlich ;-)?
Ich mag Bianca’s Blog sehr gerne, weil ich sie auch persönlich kenne. Den Lifestyleblog
„NachGesternIstVorMorgen“finde auch sehr nice.😀

Sehr gerne kann manHIER meine Artikel für München.de über meine schöne Heimatstadt lesen.


Freitag, 25. August 2017

Meine Meinung zum YouTube-Interview mit Frau Merkel

Aus meiner Kolumne für das Online-Magazin LangweileDich.net:

Am Mittwoch, den 16. August, haben vier YouTuber unsere Bundeskanzlerin interviewt. Ich habe mir das Video angesehen und war ein bisschen enttäuscht davon. Es sollten ja so Jugendliche angesprochen werden, um das Interesse zur Bundestagswahl zu steigern. Aber von Vorne.

Die YouTuberin Lisa Sophie von ItsColeslaw, Beauty- und Lifestyle-Vloggerin Ischtar Isik, der 28-jährige Alexander Böhm aka AlexiBexi und MrWissen2Go Mirko Drotschmann, den ich übrigens vor einiger Zeit selber → schon mal interviewen durfte, saßen Frau Merkel gegenüber auf dem Sessel.
Wie ich auch damals schon geschrieben habe, ist Mirko ja schon ein alter Medien-Hase und obwohl er mit 31 Jahren der Älteste der vier YouTuber ist, hat er für mich fast die relevantesten Jugendthemen angesprochen – hmmm.

Lisa Sophie hatte aber die wichtigsten Jugendthemen auf dem Zettel. Die Fragen an Frau Merkel über die Digitalisierung von Schulen und vor allem über eine bundesweite Angleichung der Lehrpläne waren für mich als Schülerin die wichtigsten Fragen in der Runde. Aber genau wie die Fragen an sich, waren auch die Antworten von Frau Merkel dazu viel zu oberflächlich. Das finde ich zumindest, denn gerade über diese Themen hätte man viel mehr darauf eingehen müssen. Gerade das Gleichberechtigungs-Thema bei Lehrplänen ist etwas, was uns Jugendliche ganz stark unter den Fingernägeln brennt, wie man bei den Zuschauerreaktionen während der Sendung schon gehört hat. Keiner will weniger lernen, wie Frau Merkel gemeint hat, hier geht es einfach nur um einen gerechten Lehrplan und nicht um leichter oder schwerer.


HIER geht´s zum YouTube Interview mit Frau Merkel
Eigentlich war für mich die komplette Stunde irgendwie zu oberflächlich und zu hektisch. Jeder versuchte, in seiner kurzen Zeit seine gesamten Fragen rein zu quetschen. Für mich waren es zu viele Fragen für zu wenig Zeit. Deswegen war ich auch etwas enttäuscht. Ich fühlte mich als Jugendliche nicht wirklich vertreten von den vier YouTubern. Die Fragen von AlexiBexi und besonders von Ischtar Isik waren für mich ziemlich enttäuschend – Gähnalarm! Gerade bei Ischtar Isik merkte man schon, dass sie sich mit dem Thema Politik noch nicht oft auseinander gesetzt hat, aber vielleicht wirkte es ja nur so, weil sie so aufgeregt war? Also ich kenne den YouTube-Channel von Ischtar Isik nicht, aber irgendwie glaube ich, dass ich da nichts verpasst habe. Im Gegensatz zu Lisa Sophies YouTube-Channel ItsColeslaw. Sie hat mich echt erreicht und neugierig gemacht. Ihren Channel werde ich mir auf alle Fälle mal ansehen.

Vielleicht hätten ja die YouTuber Mirko von Wissen2Go und Lisa Sophie von ItsColeslaw gereicht um Frau Merkel die Fragen zu stellen. Einfach weniger Fragen aber dafür die wichtigsten und alles etwas ausführlicher. Ich glaube, so wie das Interview gelaufen ist, war es für Jugendliche keine Mega-Werbung, sich mehr mit der Wahl zu beschäftigen.

Aber was hat das Ganze jetzt unserer Bundeskanzlerin gebracht? Ich kann mir schon vorstellen, dass es einige Follower dieser YouTuber gibt, die das erste Mal ein Interview von Frau Merkel gesehen haben und sich dadurch auch mal ein paar Gedanken über die Wahl machen. Das ist ja auch wichtig, aber mehr glaube ich, war es nicht.

Für mich wäre es auch schön gewesen, wenn die Folgen des Klimawandels, und was man dagegen tun kann, Themen gewesen wären. Vielleicht habe ich mir aber einfach auch von dem Interview etwas zu viel erwartet, von beiden Seiten.


Aber wie gesagt, das ist ja nur meine exklusive Meinung als Jugendliche.


Sonntag, 20. August 2017

Warum haben wir nicht die Wahl? Mein Kommentar für das Magazin Teensmag

Im September wird gewählt. Entweder bleibt Angela Merkel Bundeskanzlerin von Deutschland oder Martin Schulz übernimmt das Ruder. Alle Parteien buhlen um die Aufmerksamkeit und die Stimme der Wähler, denn jedes Kreuzchen auf dem Wahlzettel für diese oder jene Partei hat direkte Auswirkungen auf die Sitzverteilung im Bundestag. Wenn jede Stimme zählt, warum dann eigentlich nicht auch die der jungen Generation? Das habe ich mich gefragt und habe dazu einen Kommentar für das Jugendmagazin Teensmag geschrieben.

Mein Kommentar zur Bundestagswahl 2017 und dem Wahlrecht ab 16 Jahren:


Warum die Bundestagswahl auch für uns Teens sehr wichtig sein kann – für mich ist die Antwort auf die Frage nicht schwer zu beantworten. Es gibt dazu einige gute Gründe, denn viele Themen, die dann beschlossen oder abgelehnt werden, entscheiden über die Zukunft von uns Jugendlichen.

Der Klimawandel
Der Kampf gegen die Klimaerwärmung ist durch die aktuelle Situation in den USA sehr ins Straucheln gekommen. Darum denke ich, dass Europa in Zukunft noch mehr zusammenhalten muss. Man darf nicht vergessen, was passiert, wenn sich unser Klima erwärmt. Und das Klima kennt keine Landesgrenzen. Was passiert, wenn die Arktis im Sommer eisfrei ist? Ich möchte das auf alle Fälle nicht erleben.

Der Plastikmüll
Oder auch das sehr große Umweltproblem durch den vielen Plastikmüll im Meer. Ich will nicht in einer Zukunft leben, in der mal mehr Plastik im Meer schwimmt als Fische. Ganz ehrlich, das kann doch nicht gesund für unsere Welt sein!

Der Terror
Die Angst vor dem Terror in der Welt ist nicht nur für mich ein wichtiges Thema, sondern für alle Jugendlichen, die ich kenne. Wir wollen natürlich in einer Zukunft leben, in der dieser Terror keine Rolle mehr spielt! Deshalb muss es möglich sein, irgendwann eine Brücke zu bauen zwischen Christen und Muslimen. Ich kenne einige Schulen, wo es dieses Thema überhaupt nicht gibt. Da sind alle einfach nur Schüler und Schülerinnen mit den gleichen Zielen, Sorgen und Hoffnungen.

Unsere Zukunft
Diese Beispiele sind gerade für uns Teens wichtig, weil sie unsere Zukunft betreffen. Deshalb wäre das doch nur fair, wenn auch wir Jugendlichen darüber entscheiden dürften, welche Partei diese Probleme unserer Meinung nach am besten lösen kann. Ich denke, je mehr junge Wähler ihre Stimme im September abgeben könnten umso mehr könnten wir zeigen, wie wichtig uns diese Themen sind. So könnten wir mitentscheiden, wie unsere Welt in der Zukunft aussehen soll.

Unsere Verantwortung
Dass auch Teens in der Lage sind, politisch ihre Meinung zu äußern, zeigen europäische Nachbarländer. Bei unseren Freunden in Österreich gibt es das Wahlrecht ab 16 Jahren schon seit 2007 und die Erfahrungen, die sie damit gemacht haben sind auch sehr positiv. Das hat mir zumindest der aktuelle Außenminister von Österreich Sebastian Kurz bestätigt – und er muss es ja wissen! Immer mehr Jugendliche übernehmen dort politische Verantwortung. Und das sollte doch für alle Parteien ein wichtiges Zukunftsziel sein.

Ich bin nur eine ganz normale Schülerin und blogge über diese Themen, weil es mir wichtig ist. Weil mir unsere Zukunft wichtig ist und ich glaube so denken doch die meisten Jugendlichen, oder?
Rubrik "Tiefgang": Ausschnitt aus dem Jugendmagazin Teensmag

Samstag, 19. August 2017

Mutig! Jugendmode in den 80ern

Diesen Artikel habe ich in der Bravo vom 01.09.1983 gefunden. Den muss ich einfach zeigen, weil ich schon finde, dass die Jungs damals besonders mutig waren. Sorry, aber das hatten die doch nicht wirklich an? 😂


Freitag, 18. August 2017

Langenscheidt sucht die Lifestyle-Trends bei uns Jugendliche




Langenscheidt sucht Jugendliche für eine kleine Diskussionsrunde um ihre Produkte für Jugendliche besser anzupassen. 

Das Ganze wäre am Freitag dem 06.10.17 von 14.00 bis 16.00 Uhr in München und ich bin da natürlich auch am Start.

Alle Einzelheiten könnt ihr auch links im gelben Flyer von Langenscheidt lesen.

Ich finde es auf alle Fälle super, wenn ein Verlag wie Langenscheidt, uns Mädels nach neuen Ideen fragt.

 

 

 


 







Es gibt bei Langenscheidt auch gerade ein richtig schönes Gewinnspiel zum Thema: Mein erster Schultag.
Egal wann der erste Schultag war. Einfach sein Foto vom ersten Schultag senden und so ist man automatisch im Lostopf. Alle eingereichten Bilder werden auf der → Langenscheidt Facebookseite veröffentlicht und ich habe natürlich auch schon mitgemacht. Was man gewinnen kann und die Teilnahmebedingen sind HIER zu lesen. Viel Glück!


Sonntag, 13. August 2017

GIF des Monats: Das Bleistiftküken

Hier mein jetziges Lieblings GIF - Das Bleistiftküken. Ist doch richtig geil gemacht, oder etwa nicht?

Das GIF habe ich übrigens (wie schon öfter) HIER im Online-Magazin LangweileDich.net gefunden. 

 

Samstag, 12. August 2017

Gastartikel: Die Erfahrung der Bloggerin Feli über ihre Magersucht

Essen und Gewicht ist bei uns Jugendliche immer ein Thema. Deshalb habe ich Bloggerin Feli aus Frankfurt am Main (Feli´s Blog: felinipralini.de) gefragt ob sie mir über ihre Erfahrung mit Magersucht einen Gastartikel schreiben kann. Ich hoffe, dass ich mit ihren ehrlichen Worten einigen helfen kann über das Thema intensiver nachzudenken. Ich kennen auch bei mir in der Schule einige die Essprobleme haben und deshalb freue ich mich sehr, dass für mich diesen Gastartikel geschrieben hat.

Gastartikel:
Livia hat mich darum gebeten, etwas von mir und meiner Essstörung zu erzählen, die glücklicherweise schon einige Jahre her ist. Vor ca 6 Jahren fing es alles an. Ich war 17 und mein ganzes Leben ganz „normal“ gewesen. Ein bisschen kräftiger als der Durchschnitt, jedoch dadurch auch um einiges muskulöser und robuster. Ich fand mich natürlich ziemlich fett.Dennoch hätte niemals jemand gedacht, dass ich jemals an einer Essstörung erkranken würde – ich am wenigsten. Ich habe immer gerne und gut gegessen und hatte deswegen ein bisschen mehr auf der Waage, ca 76 – 78 Kilo (Höchstgewicht) bei einer Größe von 1.73.

Ich wurde in der Schule einige Jahre wegen meines Gewichts und meinem „dicken Hintern“ ziemlich fertig gemacht, habe jedoch nicht die Schule gewechselt. Ich habe von meinem nächsten Umfeld oft Kommentare wie „Jetzt iss doch mal einen Teller weniger“ „Du hast leider nicht die guten Beine deiner Mutter geerbt, sondern Baumstammbeine“ „Sumoringen wäre was für dich“ abbekommen. Von einem auf den anderen Tag habe ich beschlossen, dass jetzt genug war, mit der „dicken Feli“. Ich fing an, mein sporadisches Laufen (1-2 Mal die Woche 4-5 km) auf „jeden Tag laufen“ umzustellen und steigerte kontinuierlich die Dauer – jedoch nicht aus Spaß am laufen, sondern um möglichst viele Kalorien zu verbrennen. Ich wollte es allen zeigen.


Ich lief jeden Tag mindestens eine Stunde. Anderer Sport (ich bin immer gerne geschwommen und geritten) „zählte“ nicht, da dort der Kalorienverbrauch geringer war. Es ging mir nicht um die Kilometer, es ging mir nicht um die Pace, es ging mir ums abnehmen. Zeitgleich schaute ich mir bei diversen Internetseiten Fotos von „Thinspiration“ „Skinny Girls“ an und maß mich an ihnen. Überall entdeckte ich Fett und ich weiß noch, wie ich fast jeden Morgen vor dem Spiegel heulte und mir in meine vermeintlichen Fettpolster kniff. Ich ließ anfangs nur abends die Kohlenhydrate weg , ernährte mich ansonsten recht „normal gesund“. Süßigkeiten und Fast Food gab es natürlich keins. Irgendwann war das nicht mehr genug, die Kohlenhydrate wurden zunächst mittags , dann morgens weggelassen, es wurden Kalorien gezählt und ich kam in den Wahn, mich so (vermeintlich) „gesund“ wie möglich ernähren zu wollen. Also ließ ich immer mehr Lebensmittel weg. In meinem Kopf gab es „gute“ und „schlechte“ Lebensmittel. Irgendwann ließ ich die Magermilch in meinen etlichen Kaffees mit und trank ihn schwarz. Ich aß keinen Joghurt mehr, sondern nur noch rohes Gemüse und Obst. Meine Standardmahlzeiten waren Salat ohne Dressing, Apfel, Tofu, Gemüse und Magerquark – oft mit Unmengen an Süßstoff.
Gesund war das, was ich da machte natürlich nicht. Allerdings effektiv. 
 
Ich verlor sehr viel Gewicht in sehr kurzer Zeit und hungerte mich von meinen 78 Kilo auf (schlussendlich) 47 Kilo herunter. Ich war nie in einer Klinik und schwebte auch nie in Lebensgefahr, dennoch ging es meinem Körper dreckig. Ich war jeden Tag ab 16.00 hundemüde und musste etliche Treffen mit Freunden absagen, weil ich schlafen musste. Ich hatte kaum Energie und Kraft für irgendetwas, außer für mein zwanghaftes Sport-, Ess- und Lernverhalten (ich machte in diesem Jahr Abitur). Alles stresste mich und nichts war genug. Meine Haare fielen büschelweise aus und meine Haut schuppte sich richtig. Ich bekam natürlich lange Zeit meine Periode nicht und entwickelte eine Hormonstörung. 

Bis heute ist es nicht sicher, ob ich einmal Kinder bekommen kann. Sehr drastisch und sehr persönlich, aber gerade in der „heutigen“ Zeit, wo noch mehr Jugendliche als je zuvor von Essstörungen betroffen sind, ist es meiner Meinung nach wichtig, diese negativen Seiten zu teilen. Essstörungen sind scheiße und man steht am Rande des Abgrunds.
Das Leben wird nicht plötzlich „perfekt“, nur weil man dünn ist und (vermeintlich) gut aussieht. Und es dauert wirklich lange, bis man wieder ein einigermaßen „gesundes“ Essverhalten sowie eine gute Beziehung zu seinem Körper entwickelt. Bitte nehmt euch daran kein Beispiel.

Freitag, 11. August 2017

Sanchez & Petey – ein Blick in das witzige Comic

Für alle Comic-Fans, es gibt 2 neue Comic-Helden: Sanchez & Petey

In der Comic-Reihe geht es um die beiden BRFFs (Beste Robo Freunde Forever) Sanchez & Petey aus dem Hause Plem Plem Productions.

Ich habe mir das Comic-Heft Sanchez & Petey #2 „Angriff der Spam-Bots“ und „Das Haus des Grauens“ reingezogen. Zwei witzige Geschichten über den Schultag an Halloween mit den beiden sehr witzig gezeichneten Roboter-Helden. 
 
Zeichner und Autoren des Comics sind übrigens Christopher Kloiber und Maxim Seehagen, den ihr ja von meinen Blog schon von seinem Herrmann Comix und unserem Herbert das Toastbrot kennt -HIER-.

Das Comic mit 2 Geschichten hat 24 Seiten und ist für 3,90 € im 
WHOAOnline-Shop LINK zu kaufen. 
 
Alle die meinen Blog kennen, wissen ja dass ich gute und innovative Comics mag und deshalb kann ich die beiden witzigen Robots nur empfehlen. Egal in welchem Alter, sie machen Spaß. 
Also wer sind schon die Simpsons – jetzt kommen Sanchez & Petey!

Sonntag, 6. August 2017

THE HATE U GIVE: Livia´s Buchvorstellung und Verlosung

Endlich wieder ein Jugendbuch das nicht nur spannend und unterhaltsam ist, sondern auch eine bemerkenswerte Botschaft hat. Das Buch zeigt eine Welt in der Rassismus zur Normalität gehört und man deshalb niemals aufhören darf dagegen zu kämpfen. Das Jugendbuch zeigt mir eine Welt die mir so nie bewusst war, doch sehr realitätsnah ist obwohl es nur eine fiktive Geschichte ist,. Durch die vielen unterhaltsamen Geschichten rundherum ist das Buch für mich daher nicht nur sehr lesenswert sondern auch lehrreich für jugendliche Leser. Das Buch ist empfohlen für Leser ab 14 Jahre, doch es ist absolut für alle Altersklassen geeignet.

Um was geht es in dem Buch? In der Beschreibung steht, dass die 16-jährige Starr in zwei Welten lebt: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzigste Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit…...

Und da beginnt die Geschichte von Starr. Das Buch liest sich sehr schnell, weil man sofort in der Geschichte drin ist. Man fühlt mit der Hauptdarstellerin des Romans richtig mit. Bei den Problemen an der Privatschule aber auch mit ihren schönen und manchmal auch witzigen Momenten mit ihren Freunden.

Deshalb wäre für THE HATE U GIVE auch ein perfektes Buch für die Schule. Das habe ich auch die Lektorin Birte Hecker gefragt. Sie hat das Buch entdeckt und nach Deutschland gebracht.
Birte Hecker: Der Roman wird in den USA bereits als Unterrichtslektüre gehandelt und auch hierzulande würde er toll in den Unterricht passen. THE HATE U GIVE spricht unzählige Themen an, die Landesgrenzen überschreiten und die uns auch in Deutschland berühren: Gerechtigkeit bzw. Ungerechtigkeit, Vorurteile, Rassismus, die eigene Stimme finden, Freundschaft, Identitätsfindung, Empathie etc. Daneben ist der Roman einfach eine genial erzählte und packende Geschichte, ganz in der Jetztzeit verankert und sehr realitätsnah.

Ich bin da absolut der gleichen Meinung, deshalb bin ich froh es gelesen zu haben und jeder der meinen Blog kennt, weiß dass THE HATE U GIVE perfekt zu meinen Blogthemen passt. Daher habe ich auch ein Buch (original verpackt) incl. Poster für euch zum Verlosen vom cbt-Verlag bekommen, wo ich mich auch noch herzlich bedanken möchte. 
 
Was muss man dafür tun?
Nicht viel!  
Schreibt mir einfach 20.08.17 bis einen Kommentar oder eine Mail, dass ihr das Buch gerne lesen wollt und schon seit ihr im Lostopf. Ansonsten schaut einfach auf die  Teilnahmebedingungen.

Das Glückslos hat Marie von harryets.blogspot.de gezogen.

Die Autorin Angie Thomas ist auch eine sehr interessante Persönlichkeit. Als Teenager tat sie sich als Rapperin hervor und ihr ganzer Stolz war ein Artikel im Right-On! Magazine. Angie Thomas hat einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben an der Belhaven Universität. Ihr Debüt The Hate U Give erntete ein sehr großes Presse- und Leserecho und es schaffte auf Anhieb Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste mit der Folge, dass ihr Buch 2018 sogar verfilmt wird und zu uns in die Kinos kommt.

Allgemeine Informationen zum Buch:
Titel: The Hate u give
Autorin: Angie Thomas
Verlag: cbt Verlag
Preis: 17,99 € (D)
ISBN: 978-3-570-16482-2
Seitenzahl: 496
Erscheinungsdatum: 24 Juli 2017



Die Teilnahmebedingungen für die Verlosung sind folgende: 
     Zum Verlosen gibt es das Buch THE HATE U GIVE incl. Poster
Schreibt mir einfach bis 20.08.17 einen Kommentar oder eine Mail, dass ihr das Buch gerne lesen wollt und schon seit ihr im Lostopf.
Dein Wohnsitz bzw. deine Postadresse sollte innerhalb von Deutschland sein.
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen. Auf dem Postweg verloren gegangene, oder beschädigte Gewinne hafte ich nicht. 
Der Gewinner wird hier auf meinen Blog veröffentlicht. Also schaut einfach an diesem Tag vorbei ob ihr gewonnen habt und schickt mir dann bitte innerhalb 5 Tage (ansonsten muss ich neu auslosen) über Mail (Kontakt) eure Adresse damit ich das Buch und das Poster euch auch zusenden kann.

Samstag, 5. August 2017

Ich unterstütze ONE – Mein Beitrag für Zugang zu Bildung aller Mädchen weltweit

ONE ist eine internationale Organisation, die sich mit Unterstützung von fast 8 Millionen Menschen aktiv für das Ende extremer Armut und für Chancengleichheit einsetzt. Für ONE geht es um Kampf gegen Armut nicht um Almosen, sondern um Gerechtigkeit in Form von Überzeugungsarbeit bei führenden Politikern in den Hauptstädten der Welt oder mit innovativen Kampagnen.

Ein Thema der Kampagnen von ONE ist der unzureichende Zugang zu guter Bildung, besonders für die Ärmsten und für Mädchen in armen oder zerrütteten Ländern.
Ich glaube auch, dass ein mangelnder Zugang an guter Schulbildung verantwortlich ist, dass sich Millionen von Menschen weltweit nicht aus extremer Armut befreien können. Was natürlich auch zur Folge hat, dass so auch schwere Krankheiten wie Aids schwerer zu bekämpfen sind. Auch die Geschlechtergerechtigkeit dazu bleibt eine große Herausforderung. Besonders in Afrika stehen Kinderhochzeiten und frühe Schwangerschaften der Bildung von Mädchen noch häufig im Weg.

Diesen Kreislauf versucht ONE zu unterbrechen und hat schon viel dazu erreicht aber natürlich muss noch viel mehr gemacht werden. Deswegen möchte auch ich in meinem Blog darüber berichten um ONE dabei zu unterstützen.
Gerade Schulbildung für Mädchen ist für mich ein sehr wichtiges Thema und deswegen bin ich auch froh, dass die Organisation die übrigens der Sänger von U2, Bono mitgegründet hat, sich dafür auch besonders einsetzt. 
 

Jetzt wollte ich es aber noch etwas konkreter wissen und habe der Organisation ONE ein paar Fragen gestellt, die mich dazu persönlich am meisten interessieren. Warum denken Sie, gibt es immer noch so viele Mädchen auf der Welt, die keine Chancen auf normale Bildung haben und welche Länder sind da besonders betroffen?
ONE: Weltweit haben mehr als 130 Millionen Mädchen keinen Zugang zu Bildung - davon etwa 51 Millionen in Afrika. Insbesondere in den am wenigsten entwickelten Ländern haben Mädchen viel seltener die Chance auf angemessene Bildung als Jungen. Welche Länder besonders stark betroffen sind, lässt sich nicht pauschal sagen, denn das hängt auch von der Bildungsstufe ab. Für beide Geschlechter (und für alle Bildungsstufen) kann man sagen, dass die Situation in Subsahara-Afrika am Gravierendsten ist.
Die UNESCO hat ermittelt, dass 2014 in Subsahara-Afrika die Rate von Kindern im Grundschulalter, die nicht zur Schule gehen, bei ca. 21% liegt. Für Jungen liegt sie bei ca. 19%, für Mädchen bei über 23%. Eine deutliche Geschlechterkluft gibt es auch in Ozeanien (14% der Mädchen und 9% der Jungen im Grundschulalter gehen nicht zur Schule) und in Westasien (14% der Mädchen und 8% der Jungen). Besonders große Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen gibt es zum Beispiel in Somalia. Als Informationsquelle hierfür können wir dir diese Webseite empfehlen. Da kannst Du selbst auch mehr erfahren zu einzelnen Ländern und Regionen.

Ich glaube, dass Bildung der Schlüssel für Gerechtigkeit und friedlichen Zusammenleben ist, so wie es auch Malala Yousafzai sagt. Deshalb denke ich, je mehr man das Thema öffentlich macht, umso besser kann man vielleicht auch was daran ändern, oder?
ONE: Da hast Du Recht. Um etwas daran zu ändern, dass mehr als 130 Millionen Mädchen weltweit immer noch keinen Zugang zu Bildung haben, braucht es eine ganze Menge Unterstützer*innen. Die lassen sich aber nur gewinnen, indem man auf das Thema aufmerksam macht und die Menschen dafür sensibilisiert. Durch Information, Sensibilisierung und Kampagnenarbeit wirbt die entwicklungspolitische Lobby- und Kampagnenorganisation ONE für Unterstützung. Gleichzeitig tragen ONE und seine Mitglieder dazu bei, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass staatliche Programme zur Armutsbekämpfung und Verbesserung der Gesundheitslage in Afrika wirklich etwas bewirken. Zum Beispiel trug ONE dazu bei, dass heute weltweit 18,2 Millionen Menschen  Zugang zu lebensrettenden HIV/Aids-Medikamenten haben. Im Jahr 2000 waren dies lediglich 770.000.

Bono der Sänger von U2 gehört ja zu den Gründern von ONE. Wissen Sie, was Bono von diesem Thema hält?
ONE: Als Mitbegründer von ONE steht Bono hinter den Zielen und Werten der Organisation. Ziel von ONE ist, Druck auf die Politik auszuüben, sodass diese mehr für die Bekämpfung von Aids und anderen vermeidbaren und behandelbaren Krankheiten in den ärmsten Ländern der Welt tut, Kleinbauern fördert, den Zugang zu Energie ausbaut und gegen Korruption kämpft, damit Regierungen von ihren Bürgern zur Rechenschaft gezogen werden können. ONE ist überparteilich und steht somit keiner politischen Richtung nahe.
Vor kurzem war Bono in Berlin, um gemeinsam mit den ONE-Jugendbotschafter*innen und Carolin Kebekus den sogenannten ArtikelONE zu starten. Damit fordern wir deutsche Politiker*innen dazu auf,, sich für die Bekämpfung extremer Armut in der darauffolgenden Legislaturperiode stark zu machen.
Bono sagte dazu Folgendes: „Die ONE-Jugendbotschafter und –botschafterinnen gehören zu den beeindruckendsten Menschen, die ich je getroffen habe. Genau wie die brillante Carolin Kebekus, die zum Umfallen komisch ist … Sie wissen, dass es hier nicht um Almosen geht, sondern um Gerechtigkeit. Es geht nicht um Parteinahme, sondern darum, eine Führungsrolle zu übernehmen. Wir brauchen jetzt mehr denn je ein Deutschland, das im Kampf gegen extreme Armut vorangeht. Der Kampf gegen extreme Armut könnte tatsachlich das große Ding sein, auf das sich alle seriösen Parteien in diesem Wahlkampf verständigen können. Das ist eine große Vision, aber darin seid ihr Deutschen ziemlich gut“ .

Und jeder kann dabei helfen. Beim girlscount.one konnte man ganz einfach mitmachen in dem man online die Aktion JEDES MÄDCHEN ZÄHLT (LINK) unterschreibt. Mitgemacht haben weltweit sehr viele Menschen, von Malala Yousafzai, Charlize Theron, Bono oder Lena Gercke und natürlich habe ich (mit der Nummer 13111) auch schon mitgemacht. 
 
Aktuelles über JEDES MÄDCHEN ZÄHLT kann man auch gerne HIER lesen.



Freitag, 4. August 2017

Der Perlacher Muggl – Meine Gipfelbesteigung des Münchner Mini-Bergs

Mitten im Perlacher Forst, dem riesigen Waldgebiet am südlichen Stadtrand von München ragt der Perlacher Muggl über die Baumgipfel. Ok, groß ist er nicht. Der Aussichtsberg misst nur 26 Meter. Aber dafür hat man eine richtig tolle Aussicht bis zu den Alpen. 

 
Was für mich total interessant ist, wie der Perlacher Muggl entstanden ist. Im zweiten Weltkrieg waren genau an diesem Platz nämlich riesige Bunker mit Flugabwehrgeschützen und da diese nach dem Krieg zu groß waren um abgebaut werden zu können, hat man diese einfach zugeschüttet. So entstand er und mittlerweile ist auch ein schöner Pavillon am Gipfel des Muggls mit viel Infomaterial über die Münchner Wald- und Forstgeschichte. 

 
Das Wort Mugl kommt übrigens aus dem südbayrisch/österreichischen Dialekt und heißt übersetzt Hügel.

Damit man sich darunter was vorstellen kann, hab ich den Perlacher Muggl bezwungen und hier die Fotos meiner 26 Meter hohen Gipfelbesteigung. 😂

- Mein Ausflugtipp für die Ferien -