Sting - Livia´s Kinderbuch

Das außergewöhnliche Leben der Wespe "Sting"

Die Abenteuer Trilogie einer Wespe die den Weg nach Hause suchte und dabei außergewöhnliche Freunde fürs Leben fand.

Kurz zu mir: Ich bin eine 15-Jährige Gymnastiastin aus München und blogge immer Freitag, Samstag und Sonntag über wichtige und unwichtige Jugendthemen.
 
Ich habe mir mal vorgenommen ein Kinderbuch zu schreiben. Weil ich mir denke, dass ich als Jugendliche noch einen Zugang für spannende Geschichten für Kinder habe. Ich möchte eine Geschichte schreiben, die ich selber Kinder gerne vorlesen würde. Daraus ist die Trilogie der Wespe "Sting" entstanden.



Geschichte von Junior-Bloggerin Livia

"Sting" gezeichnet von © Achim Ahlgrim



Band 1 der Trilogie: Die Flucht aus der dunklen Welt


Die Geschichte beginnt. Jetzt.
Ich bin Sting, eigentlich eine ganz normale Wespe aber was ist schon normal?
Mein Leben war nicht immer normal, warum?
Weil manchmal das Leben komisch ist und dann alles anders läuft als gedacht.
Deswegen erzähle ich euch nun meine Geschichte, wie ich ausflog und über lange Umwege den Weg nach Hause geschafft habe.
Fast mein ganzes Leben habe ich versucht nach Hause zu kommen. Jetzt, nach so langer Zeit hab ich es geschafft. Ich bin wieder zu Hause.
Ich habe viele Abenteuer erlebt, viele neue und treue Freunde gefunden aber ich musste auch gegen übermächtige Gegner kämpfen während ich versuchte den richtigen Weg zu finden.
Ich weiß noch genau, ich war eine junge und naive kleine Wespe. Ich war immer die kleinste von allen anderen Wespen. Oft wurde ich gehänselt, weil ich eben kleiner war als alle anderen und genau da fängt meine Geschichte an.

.hey Zwerg, hörte ich es immer wieder. Ich hätte nicht gedacht, dass man sich an so was gewöhnen kann. Aber ich tat es irgendwann. Niemand, außer meine Eltern nannten mich Sting, alle sagten immer nur Zwerg zu mir. Klar, ich war auch kleiner als alle anderen und im Fliegen war ich auch nicht wirklich die Krönung der Wespen.

Eines Tages…. 
 
ich flog, wie immer alleine über unsere Wiese. Mir war laaaaangweilig. Da plötzlich sah ich am Horizont etwas aufblitzen. Nur kurz, ein Flackern. Erst dachte ich mir nichts dabei. Aber plötzlich war dieses Flackern wieder zu sehen. Tja, so war meine komplette Aufmerksamkeit bei diesem Flackern und ich entschloss mich kurzfristig mir das ganze mal etwas genauer anzusehen. Was nicht die beste Idee war, weil dieser Entschluss mein Leben veränderte. Aber meine Neugier war stärker. 
Ich zwickte meine Augen zusammen um das fremdartige Glitzern besser zu erkennen. Dann flog ich einfach darauf los. Das Glitzern wurde immer deutlicher. Nach ein einiger Zeit merkte ich, dass mir langsam die Puste ausging. Ich muss eine Pause machen, dachte ich mir. Ich flog also zu einem Baum in der Nähe und ruhte mich erstmal aus. Völlig außer Puste schaute ich mich das erste mal um und ich sah… ich sah eine völlig neue Gegend. Hier war ich noch nie, ich hab mich verflogen.
Na super, dachte ich mir. Jetzt hast du dich auch noch verflogen. Keine Wespe weit und breit. 
 
Der Himmel wurde langsam immer dunkler und es wurde auch etwas kühler. Ich bekam es immer mehr mit der Angst zu tun. Wenn ich jetzt nicht mehr nach Hause finde? Aber jetzt konnte ich nicht mehr zurück fliegen, weil es sehr schnell immer dunkler wurde. Ich suchte mir dann auf den Baum ein ruhiges Plätzchen und hab mich entschlossen am nächsten Tag den Weg nach Hause zu suchen.
Was war das für ein Tag? Mein Gedanken kreisten über meinen Übermut und das Glitzern.

Als mich plötzlich ein Geräusch aus meinen Gedanken riss. Ich drehte mich Richtung Geräusch um. Hinter einem Blatt hörte ich nun ein Rascheln und ein Schluchzen.
Es hörte sich irgendwie traurig an. Dann flog ich vorsichtig zu dem Blatt und lugte langsam hinter das Blatt. Mein Herz schlug immer schneller.
Ich traute meinen Augen nicht.
Ich sah in ein trauriges Gesicht mit Tränen in den Augen.
Wer bist du denn? fragte ich.

Die traurigen Augen sahen zu mir hoch und ich hörte erst mal nur ein wimmerndes Genuschel und ich verstand dann als erstes so was wie, Socki das Birnchen. Du heißt Socki? fragte ich nach.
Dann sah ich ein kurzes Lächeln über das kleine Gesicht huschen. Nein, mein Name ist Spoti, und ich bin ein Glühwürmchen. Ein Glühwürmchen? Sagte ich und über meinen Kopf bildete sich ein großes Fragezeichen. Was bitte ist ein Glühwürmchen? Die Antwort auf meine Frage kam sehr schnell. Na ja, ein Glühwürmchen eben und ich kann im Dunkeln leuchten, sagte Spoti und wer bist du?
Ich bin Sting, eine Wespe und ich habe einen Stachel aber keine Angst. Ich bin nur etwas traurig, weil ich mich verirrt habe. Ich weiss nicht wo ich bin.
Da geht es dir wie mir, ich habe mich auch verirrt, sagt Spoti.
Sag mal Spoti, sagte ich, hast du auch das komische Glitzern hinter den Baum gesehen?
Spoti schaute mich mit großen Augen an und meinte: Ja, da drüben ist ein Haus, da wohnen Menschen.
Menschen? Dachte ich mich.

Kennst du diese Menschen fragte ich Spoti. Ja, soll ich dir morgen früh das Haus mal zeigen?
Da musste ich nicht lange überlegen, ich wollte dieses Haus aus der Nähe betrachten.
Mit einem Grinsen nickte ich mit dem Kopf und somit haben wir uns entschlossen am nächsten Tag uns auf den Weg Richtung Menschen-Haus zu machen.
Am nächsten Morgen flogen wir sofort los. Spoti wollte mir ja nur kurz das Haus zeigen und danach wollte jeder von uns beiden wieder den Weg nach Hause suchen.
Wir flogen und flogen und dieses Haus wurde immer größer. Bis wir plötzlich vor einem riesigen Berg standen, was sich also Haus nannte.

Wow, pfiff ich – das ist aber groß und hier wohnen Menschen?
Ja aber pass auf, Menschen sind sehr groß und gefährlich. Da wird dir auch dein Stachel nicht viel helfen, fürchte ich. meinte Spoti.
An einem Fenster war ein Spalt offen. Mir fiel dann nichts besseres ein als durch diesen Spalt zu fliegen. Was im nachhinein ein Fehler war aber wie sollte ich das zu diesem Zeitpunkt wissen.

Die Sonne schien selbst durch das Fenster durch, es war taghell aber seltsam leise.
Die Luft war euch feuchter als draußen, das hätte mich zurückhalten sollen aber ich war einfach zu neugierig.
Spoti war immer dicht hinter mir und ich bekam immer mehr Angst. Komm schon, Sting wir müssen umkehren. Aber ich hörte nicht auf ihn.
Wir landeten auf einem sehr glatten und weißen Ding. Was ist das? fragte ich Spoti. Nun das ist ein Waschbecken, die Menschen benutzen es um sich zu waschen. Ich dachte mir noch was das kleine Glühwürmchen alles so weiß, als plötzlich ein großer Mensch zu sehen war.
Wir erschraken so sehr, dass wir in das Becken fielen, unserer Flügel wurden nass und wir konnten sie daher nicht mehr einsetzen.
Wir rutschten in die Tiefe und plötzlich war alles dunkel.

Die Unterwelt ....

Ich weiß nicht wie lange wir ohnmächtig waren aber als wir wieder aufwachten, waren wir in einem dunklen feuchten Rohr. Umgeben von Wasser und Schlamm hingen unsere Flügel wie nasse Waschlappen an unseren Körpern.
Wo sind wir hier nur gelandet? Was ist passiert?
Ich sah Spoti fragend an, bis er eine Idee hatte. Ich glaube wir sind durch den Abfluss des Waschbeckens hier gelandet. Wir kommen so hier nicht mehr raus, ich glaube wir müssen uns einen anderen Weg nach Hause suchen. Meinte Spoti. Nun, ich wusste zwar nicht genau was er meinte aber ich wusste, dass er recht hatte. Der Weg nach Hause wir nun etwas länger werden. Ok Spoti, dann mach mal Licht. Lass uns einen neuen Weg suchen.

Bis dahin war ich noch recht optimistisch, bis Spoti sein Licht anknipste……….
                                                                            

STING UND EIN NEUER GEFÄHRTE
 
Ok Spoti, dann mach mal Licht. 
Lass uns einen neuen Weg suchen. Bis dahin war ich noch recht optimistisch, bis Spoti sein Licht anknipste………. Ich sah Spoti in die Augen als der Raum durch sein Licht heller wurde. Ich sah seine Augen die immer größer und ängstlicher wurden. „Was ist los?“ fragte ich ihn.
 Er bekam nicht mehr heraus, als ein kurzes Schnappen nach Luft und ein paar komische Zeichen mich umzudrehen. Also drehte ich mich um. Dann sah ich es auch. Zwei riesige große Augen, so große Augen hab ich vorher noch nie gesehen und ich wusste sofort – das wird brenzlig. Große grüne und runde Augen, ein riesiger Körper mit grauen Fell und aus seinen Mundwinkeln tropfte … ja was tropfte da eigentlich? Es sah irgendwie witzig aus, wie das riesige Tier vor mir stand und aus den Mundwinkeln sabberte. 
Es fletschte plötzlich seine Zähne und ich wartete auf den Angriff des Wesens. Aber völlig überraschend passierte nichts. Dafür hörte ich was, es sagte sehr leise und schon fast scheu „Hallo, wer seid ihr denn?“ 
Ich glaube mein überraschtes Gesicht fand das Tier auch irgendwie lustig. „Äh, ja was machen wir hier eigentlich?“ antwortete ich. „Das weiß ich leider auch nicht so genau, tja wir haben uns verirrt und suchen den Weg nach Hause. Aber wer bist du eigentlich?“ „Ich?“ fragte es, „Nun ich bin Lucy, eine Ratte und so komische Gestalten wie euch beide hab ich ja noch nie gesehen. Ihr seid eindeutig nicht von hier. Aber ich freue mich immer neue Freunde kennenzulernen, weil ich hier ziemlich einsam bin.“ Ok, also jetzt war ich erst mal fertig. Vor mir steht ein graues Monster heißt Lucy und sucht neue Freunde. Lucy setzte sich im Schneidersitz bequem vor mich und fragte sehr neugierig: „Dann erzählt mal, wer seid ihr beiden und woher kommt ihr?“ „Ich bin ein Glühwürmchen“ hörte ich hinter mir „Und mein Name ist Spoti. Der Kerl vor mir ist Sting und eine Wespe. Wir kommen von oben, von der Wiese hinter dem Haus.“ Lucy sah uns an und sagte dann: „Ihr kommt echt von oben? Da war ich noch nie. Ich war im Grunde noch nie weg von hier. 
Ich wurde schon vor längerer Zeit von meinem Stamm verstoßen, weil ich nicht so bin wie sie. Ich bin nämlich Vegetarierin und deswegen wollten sie mit mir auch nichts mehr zu tun haben. Ich wollte immer schon nach oben und frische grüne Sachen essen. Was haltet ihr davon, wenn ich euch beiden helfe wieder nach Hause zu kommen. Dafür darf ich dann bei euch bleiben?“ Jetzt musste ich mich setzen. Ich war mir auch sofort sicher, dass unsere Chancen nach Hause zu kommen mit Lucy viel größer waren. Eigentlich war ich total erleichtert hier unten einen neuen Gefährten gefunden zu haben. Ich sah Spoti kurz an und es war uns beiden sofort klar. Wir streckten Lucy unsere Hand entgegen. „Gerne, wir würden dir sehr gerne unsere Welt zeigen“. Wir klatschten uns ab und ich fragte Lucy noch wie lange der Weg sein wird. Lucy war sich dabei aber nicht absolut sicher. „Der Weg wird lange und gefährlich werden. Aber zu dritt können wir es schaffen.“ Das dachte ich auch. Wir haben Licht von Spoti, wir haben meinen Stachel und wir haben Lucy. Lucy fackelte nicht lange. „Ok, also los. Springt zu mir hoch. 
Dann können wir gehen.“ Spoti und ich sprangen auf ihren Rücken und Lucy marschierte los. Direkt in das nächste dunkle Rohr. 
Das Abenteuer begann. 
Hier und jetzt. 

Die erste Begegnung mit der dunklen Welt

Dann können wir gehen.“ Spoti und ich sprangen auf ihren Rücken und Lucy marschierte los. Direkt in das nächste dunkle Rohr.
„Hier ist es aber echt dunkel.“ hörte ich Spoti das Glühwürmchen sagen und zur gleichen Zeit knipste er auch schon sein Licht an.
„Warum sind die Wände so feucht?“ Fragte Spoti, während wir immer weiter gingen. Zuerst kam keine Antwort. Für mich war das auch alles ganz neu und ich muss zugeben, dass ich schon mit meiner Angst zu kämpfen hatte. Aber die Aussicht endlich wieder nach Hause zu kommen, machte mich irgendwie mutig. Ich sah mich immer wieder um und ich war in meinen Gedanken versunken, als Lucy auf die Frage von Spoti antwortete: „Also das ist Wasserdampf wisst ihr. Da fließt immer ein bisschen Wasser durch die Rohre aber nicht so viel. Zumindest meistens nicht so viel.“ Ihre Augen blickten dabei kurz nach links und rechts. Was ihre Aussage nicht unbedingt vertrauensvoll wirken ließ, aber was soll´s. Da müssen wir jetzt durch, dachte ich. „Aber Wasser war ja nicht das einzige Problem“, meinte Lucy.
„Was heißt hier einzig und Problem“, sagte ich zu Lucy. „Könntest du mir bitte in kurzen netten Worten erklären was du mit einzig meinst und warum haben wir ein Problem?“ fragte ich.
„Äh – ich meine“ sagte Lucy, während Spoti mit Adleraugen die Gegend scannte. „Klar ist es hier dunkel aber das ist nicht wirklich das Problem. Sondern….
Lucy stockte etwas aber dann sagte sie etwas leiser: „Kakerlaken – Etwas weiter vorne beginnt die dunkle Welt, das Teretorium der Kakerlaken und glaubt mir diese hässlichen Dinger werden ziemlich groß und sie sind immer schlecht drauf. Das heißt wir müssen uns noch was einfallen lassen, wenn wir durch das Rohr wollen und das müssen wir um näher ans Ziel zu kommen.“
„Na toll“ dachte ich „was machen wir jetzt?“
Lucy überlegte kurz: “Also, unsere beste Chance ist es ganz leise im Dunkeln an ihnen vorbei zu schleichen.“
„Ok“ meinte Spoti „und wenn das aber nicht klappt?“
„Ach, das wird schon klappen“ meinte die kleine Ratte ganz locker.
Wir hatten ja keine andere Möglichkeit. Also sind wir auf Lucy´s Rücken weiter durch das Rohr. Ganz leise und im Dunklen. Ein leises Knacken und Brummeln wurde langsam immer deutlicher zu hören und plötzlich waren diese Geräusche auch ganz nah. Von überall her kamen diese Geräusche und wir wussten, dass diese unheimlichen Laute von den Kakerlaken stammten. Schritt für Schritt und blind ging es für uns durch das finstere Rohr… bis es plötzlich ganz leise wurde.
Kein einziges Geräusch war mehr zu hören und wir wussten – Das heißt nichts Gutes.
Lucy blieb auch sofort stehen und ich hörte nur eines von ihr – „O oh“!
Wir spürten direkt die Blicke dieser Kreaturen und unser Gefühl trügte uns auch nicht.
Es musste eine gute Idee her und zwar sofort.
Wie vom Blitz getroffen knipste Spoti sein hellstes Licht an und zwar direkt auf meinen Stachel den ich daraufhin sofort gegen das Licht hielt. Durch das plötzliche Licht schimmerte mein Stachel echt gefährlich und es passierte was wir dann auch erhofften.
Die Kakerlaken erschraken so sehr, dass sie die Flucht ergriffen. Und wir?
Wir sind in Höchstgeschwindigkeit durch das Rohr gebraust. Bis wir dann irgendwann in einem etwas größeren Raum rauskamen.
Völlig außer Atem keuchte Lucy: „Puh, das war aber knapp. Aber dieser Trick wird nur einmal funktionieren aber ich muss sagen das war eine echt gute Idee von euch“.
„Wieso meinst du, dass dieser Trick nur einmal funktioniert? Wir haben es doch geschafft. Die dunkle Welt liegt hinter uns, oder nicht?“ fragte ich zu diesen Zeitpunkt noch unwissend.
Lucy schaute mich etwas mitfühlend an und sagte aber dann: „Ja, dieses Rohr liegt hinter uns. Aber es werden noch einige folgen. Das war erst der Anfang der dunklen Welt.“
„Und wo sind wir jetzt? fragte Spoti, „Hier sieht es doch gar nicht so gefährlich aus?“
„Hier sind wir in so eine Art große Kreuzung und das Problem daran ist…naja schaut einfach mal nach unten.“
Unsere Augen sahen bis jetzt entweder nach hinten oder nach oben. Wir blickten also nach unten. Na toll, alles nur Wasser! Wir standen am Rand eines See´s.
Für Lucy war es das gleiche Problem wie für uns. Wir konnten alle nicht schwimmen.
Wir mussten uns also etwas bauen um an die andere Seite zu kommen und zwar schnell. Hinter uns hörten wir nämlich plötzlich wieder diese Geräusche. Die Kakerlaken, sie kamen durch das Rohr und sie waren sehr wütend auf uns.
„Hört ihr das auch?“ fragte ich. Und sie hörten es. Es dauert nicht mehr lange bis die Kakerlaken uns erreichten.
Als plötzlich um die Ecke ein Holzstück vorbei schwamm.
Die Kakerlaken waren schon zu sehen im dunklen Rohr hinter uns. Spoti und ich sprangen sofort auf Lucy´s Rücken und mit einem riesigen Satz sprang Lucy auf das Brett.
Sie schaffte es nicht ganz aber mit ihren Vorderpfoten krallte Lucy sich an dem Brett fest. Halb im Wasser trieben wir dann davon. Aber wohin führte uns nun die Reise? Die Kakerlaken waren wir vorerst los aber was kommt jetzt? 


Plötzlich alleine
Kann denn irgendwer schwimmen von euch?“ Fragte ich noch völlig außer Puste. „So wie es aussieht nicht.“ Antwortete Lucy die Ratte und hielt sich immer noch verzweifelt an dem Holzbrett fest. Wir trieben immer weiter der Strömung entlang aber plötzlich wurde das Geräusch von plätscherndem Wasser immer lauter. Wir sahen uns mit großen Augen an und wir versuchten etwas genauer hinzuhören. Was könnte das sein, dachte ich mir. Aber noch immer in meinen Gedanken versunken wurde es doch langsam verdächtig laut und unser Holzbrett wurde auch immer unruhiger. Wir schaukelten immer mehr als ich auf einmal Spoti schreien hörte. „Vorsicht, Wasserfaaaaaaaalllll……….
Es wurde dunkel.
Ich machte langsam meine Augen auf und ich bemerkte, dass ich am Rande des Wassers lag. Plötzlich ist es mir total nass und kalt. Wo bin ich, dachte ich mir und ich schaute mich erstmal um. Alles ziemlich dunkel hier. Meine Flügel klebten noch fester an meinem Körper als sonst. „Hey Spoti, kannst du mal das Licht anmachen, damit ich mal etwas sehe?“
Keine Antwort von Spoti. „Hallo? Spoti?“ Wo war er? Irgendwie höre ich doch was, dachte ich mir. Ich schrie also ganz laut. „Spoooooti-ti-ti-ti“. Aber was ich dann hörte war nur mein Echo. Jetzt bemerkte ich es erst, dass ich alleine war. Aber wo waren die anderen? Na toll. Ich war nass, alleine und es war dunkel. Was ist nur passiert? Ich konnte mich an nichts erinnern. Ich überlegte und rollte dabei meine Augen. Und da fiel mir wieder das Brett auf dem Wasser ein und dann die komischen Kakerlaken. Wir mussten fliehen. Der Wasserfall, jetzt fiel es mir wieder ein. Da war ein Wasserfall….
Wir sind den großen Wasserfall runter und dann kann ich mich an nichts mehr erinnern. Ich muss meine Freunde suchen, dachte ich mir. Aber das ist nicht so einfach. Es ist dunkel und ich weiß weder wo ich bin noch wo die anderen sind. Also beschloss ich der Wasserströmung entlang zu gehen. Irgendwo müssen sie ja sein und vielleicht suchen sie mich ja auch.
Nass wie ich war, ging ich einfach mal los. Aber viel konnte ich nicht sehen. Alleine sein ist da unten nicht so optimal und mir wurde auch immer kälter. Mir ging die Kraft aus und ich setzte mich auf einen kleinen Stein. Ich fror und ich wurde immer müder bis ich völlig entkräftet einschlief.
Zur gleichen Zeit stiegen Lucy und Spoti das Glühwürmchen von dem Brett ans sichere Ufer. „Ich konnte Sting nicht mehr halten“ sagte Spoti vorwurfsvoll zu Lucy. „Ich weiß“ sagte Lucy „Der Wasserfall und der Strudel danach waren einfach zu stark.“ Sie versuchte Spoti damit zu beruhigen aber es gelang ihr nicht. Spoti war sehr traurig, dass er Sting nicht helfen konnte. „Er fiel ins Wasser und plötzlich war er einfach weg.“ sagte er sehr traurig. „Wir werden ihn suchen, Spoti. Keine Angst“. Die beiden sahen sich erstmal um und Spoti zündete erstmal etwas Licht an. Der Raum wurde heller und man sah eigentlich nicht viel. Nur einen kleinen Fluss, dunkle feuchte Wände und ein paar Höhlen. Warst du hier schon mal, fragte das kleine Glühwürmchen? Lucy sah sich um und schüttelte verneinend ihren Kopf. “Ich war hier noch nie und das kommt mir auch überhaupt nicht bekannt vor.“
Den Ausgang aus der Unterwelt zu finden würde jetzt natürlich noch schwerer werden. Aber was sollten sie nun machen. Sie gingen zurück aus der Richtung aus der sie kamen um Sting zu finden. Spoti stieg wieder auf den Rücken der Ratte und machte sein hellstes Licht an mit der Hoffnung, dass Sting das Licht irgendwo sehen wird.
Die Freunde suchten nun mit dem hellen Licht die Wespe Sting aber was sie nicht wussten war, dass Sting völlig entkräftet eingeschlafen war.


Wozu sind Freunde da 
Mit Spoti und seinem hellen Licht auf dem Rücken ging Lucy langsam der Strömung entlang aus der sie gekommen sind. Hoffentlich sieht Sting das Licht, dachte sich die Ratte. Sie gingen langsam und schauten auch immer in alle Richtungen um vielleicht die kleine Wespe zu sehen. Aber sie sahen nichts. Nur die dunklen feuchten Wände und die kleinen Höhleneingänge.
Sting schlief immer noch entkräftet wie er war. Er bemerkte das Licht nicht, das immer heller wurde und langsam an ihm vorbei zog.
Wir werden ihn niemals finden“ winselte Spoti, der ja immer schon etwas ängstlicher war. „Jetzt mach dir nicht ins Hemd“, antwortete Lucy, „du bist ja schlimmer als meine Oma.“
Das Licht war jetzt ganz nah am schlafenden Sting angekommen und langsam zog das Licht an ihm auch wieder vorbei.
Aber plötzlich stoppte Lucy die Ratte. Sie hatte im Augenwinkel etwas bemerkt. Fast wollte sie nicht stehen bleiben aber ihr Instinkt sagte ihr etwas anderes. „Was ist los?“ sagte das Glühwürmchen auf ihrem Rücken. Lucy sah sich um aber sie bemerkte nichts Ungewöhnliches. Nur die feuchten dunklen Wände und einen kleinen Stein. Aber irgendetwas war hinter diesem Stein. Sie sagte leise zu Spoti, dass er mal vorsichtig in die Richtung in der sie zeigte strahlen sollte. „ Siehst du das auch?“ meinte die Ratte. „Wo? Ich sehe nichts“ Spoti kniff sich seine Augen zusammen und versuchte ganz genau hinzusehen. Lucy ging langsam Richtung Stein. „Das ist ein Stein“ sagte Spoti. „Hast du noch nie einen Stein gesehen?“ Lucy wurde plötzlich viel entspannter. „Doch habe ich aber du offensichtlich nicht die kleine Wespe die hinter dem Stein liegt, du Adlerauge“
Sie stürmten sofort zu Sting und versuchten ihn zu wecken.
Was ist los, dachte ich mir plötzlich. Wer rüttelt mich da so streng. Ich hörte zwei Stimmen und sie kamen mir bekannt vor. Ich machte meine Augen auf und sah meine zwei Freunde mitten ins Gesicht. Gott sei dank, dir geht’s gut, sagte Spoti. „Ja“ sagte ich. „Und was hat da so lange gedauert?“ Wir lachten und umarmten uns und Spoti sagte mit einem Lächeln, „Also wir wollten es nur etwas spannender machen, aber keine Angst ich habe dich natürlich sofort gesehen hinter dem Stein“ Lucy grinste und sagte „ Wozu sind Freunde da? Wir helfen uns in der Not und zusammen werden wir auch den Weg nach Hause finden.“
Das ist richtig, danke euch beiden. Aber wo sind wir jetzt und wohin sollen wir jetzt gehen? Sagte ich fragend zur Ratte Lucy. „Nun, antwortete sie wir müssen erstmal wieder Richtung Wasserfall, weil hinter dem Wasserfall der Weg nach draußen ist.“
Wir gingen also Richtung Wasserfall, was eigentlich nicht so schwer war. Einfach dem Wasser entlang. Nach einiger Zeit war auch schon wieder das typische Geräusch zu hören. Das Geräusch des Wasserfalls.
Dann standen wir direkt vor dem Wasserfall aber das was wir hier sahen, hat uns nicht gefallen. Den Wasserfall haben wir erreicht aber er ist viel zu hoch und es gab keine Möglichkeit irgendwie da hoch zu kommen.
Wie sollen wir nur da hoch kommen?“ meinte Spoti. „Wir können nicht fliegen weil unsere Flügel noch total feucht sind und Lucy kann da auch nicht hochklettern.“
Ja das ist ein Problem, gab Lucy zu. „Ich dachte nicht, dass der Wasserfall so hoch ist und es auch keine andere Möglichkeit gab um da hochzukommen.“
Es gab also nur eine Möglichkeit, wir müssen in eine der Höhlen. Das war der einzige Weg hier raus. Irgendwie müssen wir auf die andere Seite des Wasserfalls kommen.
Wir entschieden uns für die erste Höhle, direkt unterhalb des Wasserfalls. Wir stiegen langsam hoch zum Einstieg der Höhle. Wir schauten uns an und Spoti knipste sein Licht an. Spoti und ich stiegen wieder auf Lucy´s Rücken und einem mulmigen Gefühl im Magen machte Lucy den ersten Schritt in die Höhle.



Licht am Ende des Tunnels
Wir entschieden uns also für die erste Höhle. Lucy tapste nun ganz langsam, Schritt für Schritt in die dunkle Höhle. Gut, dass Spoti sein Licht hat, dachte ich mir,weil die Höhle schon sehr dunkel war. Man hörte das Tropfen von der Decke der Höhle. Je tiefer wir hinein kamen umso leiser wurde es. Es war auch ziemlich eng. Spoti und ich mussten auf dem Rücken von Lucy unsere Köpfe etwas einziehen. Wir drei versuchten in der Ferne etwas zu erkennen aber es war einfach zu dunkel. Plötzlich durchbrach Lucy die Stille. „Welch ein Glück ich habe. Ohne euch zwei hätte ich diese prachtvolle Höhle niemals kennengelernt.“ Und gleichzeitig zeigte mir ihr Blick, dass ihr Humor genauso schwarz war, wie die Höhle. „Schon gut“ sagte ich. „Ich hatte ja nicht ahnen können, dass der blöde Wasserfall so hoch ist und das hier so enden würde“. Spoti schaute uns beide an als würde er nicht ganz verstehen, was Lucy meinte aber wie ich Spoti kenne, hat er es gleich wieder vergessen. Sein Blick richtete sich wieder nach vorne. Bis er auf einmal ein summendes „Hmmm“ von sich gab. „Da vorne ist eine Kreuzung“ meinte er. „Na toll, das wird ja immer besser“ Lucy war nicht begeistert. Wir standen an der Kreuzung und überlegten. Links oder rechts? Bis auf einmal aus dem rechten Gang etwas zu hören war. Wieder dieses komische Knacken. „Ok, wem kommt dieses Geräusch bekannt vor?“ fragte ich. „Ja“ meinte Lucy „Unsere Kakerlaken Freunde, vielleicht sollten wir uns für den linken Gang entscheiden. Oder was meint ihr?“ Wir blickten also in den linken Gang. Wir sahen uns an und hofften, dass dieser Gang keine bösen Überraschungen für uns hatte.
Lucy ging jetzt etwas schneller und nach kurzer Zeit sahen wir auch schon ein Licht am Ende des Tunnels. „Seht, da vorne wird es heller“ sagte Spoti schon etwas verzückter. Wir kamen dem Licht immer näher und wir trauten unseren Augen kaum was wir dann sahen.
Ein riesiger Schacht mit einem matschigen Boden und aus der Decke funkelte das Licht. Durch große Gitterstäbe schien das Sonnenlicht. Aber wie sollen wir da hoch kommen?
Das war jetzt die große Frage. Ich konnte meine Flügel nicht benutzen, weil sie immer noch feucht waren. Genau so erging es Spoti und Lucy. Sie erreichten das Gitter auch nicht. Außerdem wussten wir nicht wie tief der Schlamm am Boden war. Uns musste etwas einfallen um gemeinsam da hoch zukommen.
Lucy hatte dann die Idee. „Kannst du deinen Stachel ausfahren?“ fragt sie mich. „Klar, warum?“ meinte ich total verdutzt. Lucy erklärte uns ihren Plan. „Seht ihr direkt oberhalb meines Kopfes die Wand mit diesem kleinen Riss? Da werde ich versuchen Sting mit seinem Stachel festzumachen. So kann ich vielleicht über Sting das Gitter zu greifen bekommen. Wenn ich am Gitter hänge, kletterst du Spoti an mir hoch und kletterst aus dem Gitter. Wenn du oben bist, suchst du irgendetwas Langes um uns hier rauszuholen. Was meint ihr zu meinem Plan?“
Klingt doch ganz gut. Ich wollte immer schon als Treppe benutzt werden“, schmunzelte ich. So war es dann auch. Ich fuhr meinen Stachel aus und Lucy rammte mich in den Spalt an der Wand. Da hing ich nun und hoffte, dass mich niemals eine andere Wespe so sehen würde. Dann schwang sich Lucy, die nicht gerade superleichte Ratte an mir hoch. Mit einem Schwung konnte sie sich gerade noch an einem Gitterstab festhalten. Dann kletterte Spoti über mich und Lucy, vorbei an das Gitter. Plötzlich war Spoti draußen und war dann auch nicht mehr zu sehen.
Lucy hangelte sich wieder runter und holte mich wieder aus dem Spalt. Dann warteten wir mit dem Gefühl, dass wir gemeinsam alles schaffen können und der Freude bald wieder gemeinsam nach Hause zu kommen. Aber was wir da unten natürlich nicht wussten, welches Abenteuer Spoti oben erleben würde.

Spoti, der Retter
Lucy hangelte sich wieder runter und holte mich wieder aus dem Spalt. Dann warteten wir mit dem Gefühl, dass wir gemeinsam alles schaffen können und der Freude bald wieder gemeinsam nach Hause zu kommen. Aber was wir da unten natürlich nicht wussten, welches Abenteuer Spoti oben erleben würde.....
Spoti hangelte sich nach oben. Mit letzter Kraft zieht er sich rauf und als er es geschafft hat, sah er sich mit zwinkernden Augen um. Denn plötzlich war es auch viel heller, als unten in der Dunkelheit. Erst sah er nicht richtig, aber nach und nach gewöhnten sich seine Augen an die Helligkeit. Ich hab es geschafft aber wie kann ich die beiden jetzt von da unten rausholen? dachte Spoti. In der Ferne sah er einen Baum und eine Wiese und als er sich umsah bemerkte er genau auf der Gegenseite ein Haus. Seine Flügel waren noch feucht aber in der Sonne trockneten sie ziemlich schnell. Er marschierte dann erst einmal Richtung Baum los. Auf halben Weg fühlte er sich irgendwie beobachtet. Was Spoti zu diesem Zeitpunkt noch nicht sah war, dass hinter ihm ein Hund aus dem Haus kam. Der Hund kam immer näher und er sah das kleine Glühwürmchen ganz genau an. 
Spoti überkam plötzlich ein ganz komisches Gefühl und dann drehte er sich ganz langsam und zitternd um. Seine Augen erfassten einen großen Schatten, dann viele Haare und dann riesige Augen. Spoti erstarrte nur kurz. Mit einem lauten und grellen Schreien, drehte er sich wieder um und lief zum Baum. So schnell ist noch nie ein Glühwürmchen gelaufen als wie er in diesem Augenblick. Wahrscheinlich hat er gerade den Weltrekord im Glühwürmchen-Schnelllauf aufgestellt. Der Hund ging gemächlich hinterher und hatte natürlich keine Probleme mit dem Tempo von Spoti mitzuhalten. Völlig außer Puste kam Spoti am Baum an und bemerkte plötzlich, dass seine Flügel wieder trocken waren. So begann er mit den Flügeln zu schlagen um auf dem Baum fliegen. Es hat geklappt und er ist auf einem Ast gelandet und schaut nun ganz außer Atem Richtung Hund herunter. Der Hund wiederum war genau unter dem Ast und schaute schmunzelnd zu Spoti. „Also…“ sagte der Hund dann zu Spoti. „…ich habe noch nie ein Glühwürmchen aus dem Gully laufen sehen. Hast dich wohl verlaufen, mein Freund? Vor mir brauchst du keine Angst zu haben. Erstens hab ich keinen Hunger und zweitens würde ich bei dir eh verhungern. Sag mal, was machst du hier? Mein Name ist übrigens Sputnik und wie ist deiner?“ 
Spoti konnte sein Lächeln nicht unterdrücken. „Ich heiße Spoti. Ja, ich glaube du hast recht. Verlaufen, trifft meine Situation ganz gut.“ Sputnik wurde nun doch neugierig und setzte sich dann gemütlich direkt unter den Ast. „Du musst vor mir wirklich keine Angst haben, ich freue mich immer wieder neue Freunde kennen zu lernen. Es ist hier ziemlich einsam für mich, weil ich hier der einzige Hund bin.“ Spoti hatte ein gutes Gefühl und flog dann direkt auf die Nasenspitze von Sputnik. „Sag mal, könntest du mir helfen meine 2 Freunde aus dem dunklen Gully zu befreien? Sie kommen alleine nicht mehr raus.“ Sputnik drehte seinen Kopf zur Seite und sah den Gully den Spoti meinte. „Klar, helfe ich dir und ich hab auch schon eine super Idee.“ 
Er trottete mit Spoti auf der Nasenspitze zum Haus. Nach ein paar Metern schnappte er sich mit seiner Schnauze die Hundeleine und ging dann wieder Richtung Gully. Er schob die Leine durch den Schlitz. Spoti flog nun auch zu dem Schlitz. Er landete und schrie nach unten zu seinen Freunden. „Hallooooo, hört ich mich?“ Mit großen Ohren versuchte er eine Antwort zu hören und dann kam sie auch schon. „Ja, wir hören dich und das Seil haben wir auch schon entdeckt. Gute Idee. Wir kommen jetzt rauf.“ Spoti flog nun wieder auf die Nase von Sputnik und beide warteten ganz gespannt. Dann war es soweit. Zuerst kam Sting von oben hoch und dann die kleine Ratte Lucy. 
Als die beiden oben waren staunten sie nicht schlecht als sie Spoti auf der Nase eines Hundes sahen. „Wir haben es geschafft“ schrie Spoti von oben runter und flog auch gleich zu den beiden. Mit einer heftigen Umarmung begrüßten sie sich. Und dann sagte Spoti voller Freude was passiert ist und stellte auch gleich seinen neuen Freund vor. „Also das ist Sputnik, er ist ein Hund aber ein total netter“ grinste er. Sputnik traute seinen Augen kaum. „Ihr seid ja lustige Freunde. Ein Glühwürmchen, eine Wespe und eine kleiner Ratte. Das habe ich echt noch nie gesehen. Aber Freunde sind Freunde und das ist das Wichtigste. Was habt ihr nun vor?“ Spoti erklärte ihm, was passiert ist und dass sie den Weg nach Hause suchten. „Aber eines ist klar“ sagte Spoti, „du hast uns geholfen und daher sind wir in deiner Schuld. Wenn wir dir auch helfen können, dann sind wir für dich da. Denn das habe ich gelernt, dafür sind Freunde da.“ Lucy und Sting nickten mit dem Kopf und Sputnik? Er sah die 3 traurig an und sagte: „Ihr seid alle sehr nett aber leider muss ich morgen für längere Zeit auf eine Mission. Leider auf eine sehr einsame Mission.“ Die 3 Freunde schauten sich an und waren sich einig. „Ab jetzt bist du nicht mehr alleine. Wir werden dich auf deiner Mission begleiten damit du nicht mehr einsam bist und dafür hilfst du dann uns bei unserer Suche nach Hause.
Was die 3 Freunde aber noch nicht wussten um welche Mission es dabei geht. Aber das wird ein neues Abenteuer werden. Größer als sie jemals dachten. Der Weg nach Hause dauert nun etwas länger aber Freunde muss man eben helfen.
Unterdessen krochen plötzlich unbemerkt etliche der feindlichen Kakerlaken aus dem Gully. Sie versteckten sich und hörten ganz genau zu, was die 4 neuen Freunde zu erzählen hatten und heckten dabei einen teuflischen Plan aus…………
Das war nun der letzte Teil von Band 1: „Die Flucht aus der dunklen Welt“ aus meiner Trilogie „Das außergewöhnliche Leben der Wespe Sting oder Die Geschichte einer Wespe die ausflog und viele Abenteuer erlebte und dabei außergewöhnliche Freunde fürs Leben fand.“

Es folgt bald Band 2 mit dem Titel: Die Mond Mission
                                                                       Junior-Bloggerin Livia

1 Kommentar:

Iboneby Joy hat gesagt…

Bisher sehr spannend erzählt, liebe Livia! Daumen hoch dafür!

Bin gespannt, wie deine Story weitergehen wird. Glg.

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